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Die Vier Fälle Arbeitsblätter


Die Vier Fälle Arbeitsblätter

Okay, Leute, setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee (oder 'n Bier, ich urteile nicht!), denn ich erzähl euch jetzt 'ne Geschichte. 'Ne Geschichte von Schrecken, Verzweiflung... und Deutschen Fällen! Ja, ihr habt richtig gehört. Die berüchtigten Vier Fälle: Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv. Klingt gruselig, nicht wahr? Aber keine Sorge, ich verspreche euch, am Ende dieser Geschichte werdet ihr zumindest ein bisschen weniger Angst haben.

Und was hat das Ganze mit Arbeitsblättern zu tun? Nun, stellt euch vor, ihr seid ein junger, unschuldiger Deutschlerner, voller Hoffnung und Träume. Dann... BAM! Erscheinen sie. Die Arbeitsblätter. Voller Lücken, seltsamer Sätze und der unaufhaltsamen Frage: "Welcher Fall ist das jetzt bloß?!"

Nominativ: Der Chef im Ring

Fangen wir mit dem Nominativ an. Der Nominativ ist sozusagen der Boss. Er ist das Subjekt im Satz. Wer oder was tut etwas? Zum Beispiel: Der Hund bellt. "Der Hund" ist im Nominativ, denn er ist derjenige, der bellt. Ganz einfach, oder? Das Arbeitsblatt wird euch vielleicht fragen: "Wer kauft ein Eis?" Und ihr antwortet: "Der hungrige Bär kauft ein Eis!" Bingo! Nominativ gemeistert. (Applaus bitte!)

Und hier ein überraschender Fakt: Der Nominativ ist der Fall, den wir am häufigsten benutzen! Er versteckt sich also gar nicht wirklich, er ist einfach zu dominant, um übersehen zu werden. So wie Onkel Heinz auf jeder Familienfeier.

Akkusativ: Der, der's abkriegt

Weiter geht's zum Akkusativ. Der Akkusativ ist das Objekt, das direkt von der Handlung betroffen ist. Wen oder was betrifft die Handlung? Zum Beispiel: Der Hund jagt die Katze. "Die Katze" ist im Akkusativ, denn sie wird gejagt. Auf dem Arbeitsblatt könnte stehen: "Ich esse..." Und ihr füllt aus: "...einen riesigen Döner!" Herzlichen Glückwunsch, ihr habt gerade ein Akkusativ-Objekt identifiziert und wahrscheinlich Hunger bekommen.

Arbeitsblatt: Die vier Fälle - Deutsch - Grammatik
Arbeitsblatt: Die vier Fälle - Deutsch - Grammatik

Merke: Oft (aber nicht immer!) steht der Akkusativ nach Verben wie "haben", "sehen", "essen", "trinken", "lieben" und "hassen". Also, wenn ihr jemanden oder etwas liebt oder hasst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihr den Akkusativ braucht. Verrückt, oder?

Dativ: Der indirekte Profiteur (oder Leidtragende)

Jetzt wird's ein bisschen kniffliger: der Dativ. Der Dativ ist das indirekte Objekt. Wem oder was kommt etwas zugute oder schadet etwas? Zum Beispiel: Ich gebe dem Freund ein Buch. "Dem Freund" ist im Dativ, denn er bekommt das Buch. Das Arbeitsblatt könnte lauten: "Ich helfe..." Und ihr antwortet: "...meinem faulen Mitbewohner!" (Ja, ich weiß, das ist nett von euch, aber er sollte wirklich mal den Abwasch machen...).

Ein Trick, um den Dativ zu erkennen: Oft steht er nach Verben wie "geben", "helfen", "zeigen", "schreiben", "sagen". Und nach Präpositionen wie "mit", "von", "zu", "aus", "bei", "nach", "seit", "gegenüber". Ja, ich weiß, das sind viele Präpositionen. Merkt euch einfach: Wenn ihr euch nicht sicher seid, ratet "Dativ"! (Nein, macht das nicht wirklich, lernt sie lieber... irgendwann... vielleicht...)

Die vier Fälle grammatikerklärungen: Deutsch DAF Arbeitsblätter pdf & doc
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Genitiv: Der Fall für Fortgeschrittene (und Masochisten)

Und zu guter Letzt: der Genitiv. Der Genitiv ist... kompliziert. Er drückt Besitz oder Zugehörigkeit aus. Wessen? Zum Beispiel: Das ist das Auto des Vaters. "Des Vaters" ist im Genitiv. Aber hier kommt der Clou: Der Genitiv wird in der gesprochenen Sprache immer seltener benutzt! Stattdessen verwenden wir oft den Dativ mit "von". Also, statt "Das Auto des Vaters" sagen wir eher "Das Auto von dem Vater".

Auf dem Arbeitsblatt findet ihr vielleicht: "Das ist das Haus..." Und ihr verzweifelt, weil ihr euch nicht sicher seid, ob ihr "des Nachbarn" oder "von dem Nachbarn" schreiben sollt. Mein Tipp: Wenn ihr den Genitiv sicher anwenden könnt, Hut ab! Wenn nicht, benutzt den Dativ mit "von" und hofft, dass euer Deutschlehrer ein Auge zudrückt. (Bitte nicht darauf verlassen!)

Arbeitsblatt: Die vier Fälle - Deutsch - Grammatik
Arbeitsblatt: Die vier Fälle - Deutsch - Grammatik

Und hier ein schockierender Fakt: In manchen Regionen Deutschlands wird der Genitiv fast gar nicht mehr verwendet! Er ist quasi ein Relikt aus einer vergangenen Zeit. So wie Telefone mit Wählscheibe oder Kassettenrekorder. Aber keine Sorge, er lebt weiter... auf den Arbeitsblättern!

So, das war's. Unsere kleine Reise durch die Welt der Vier Fälle und ihrer treuen Begleiter, der Arbeitsblätter. Ich hoffe, ihr habt ein bisschen gelacht und vielleicht sogar etwas gelernt. Und denkt dran: Übung macht den Meister! Also, ran an die Arbeitsblätter (aber nicht zu viele auf einmal, sonst droht der Nervenzusammenbruch) und viel Erfolg!

Und jetzt, bestellt noch 'ne Runde! Wir haben uns das verdient!

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