Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle kennen Die Jacksons: Ein Amerikanischer Traum. Dieser TV-Vierteiler, der in den 90ern unsere Wohnzimmer eroberte. Eine Geschichte von Armut, Talent und natürlich: Erfolg.
Teil 1 und Teil 2: Nostalgie pur?
Die ersten beiden Teile… sind die besten, oder? Sagt jetzt nichts! Ich weiß, was ihr denkt: "Aber die Musik! Die Bühnenauftritte später!" Ja, ja. Aber die Kindheit der Jacksons! Das ist doch, wo die Magie passiert.
Joseph Jackson, der strenge Vater und Manager. Ohne ihn gäbe es die Jacksons nicht, das ist klar. Aber... War er nicht auch ein bisschen... hust... intensiv? Ich meine, Tanzproben mit Gürteln? Ist das wirklich der amerikanische Traum?
Ich gebe zu, ich habe die Szene gehasst, als Michael geweint hat, weil er nicht gut genug war. Das war hart! Andererseits hat es ihn auch zu Michael Jackson gemacht. Ein Teufelskreis, oder?
Und Katherine Jackson! Die Mutter, die immer da war, um ihre Kinder zu unterstützen. Eine Heilige! Wirklich. Ich meine, sechs Jungs und drei Mädchen unter einen Hut zu bringen... Respekt!
Die Jacksons: Ein amerikanischer Traum (1992) - Film | cinema.de
Die Musik in den ersten Teilen? Einfach unschlagbar! "I Want You Back," "ABC," "The Love You Save"... Sofort gute Laune, oder?
Aber hier kommt meine unbequeme Wahrheit: Findet ihr nicht auch, dass die Schauspieler, die die jüngeren Jacksons spielen, einfach goldig sind? Vor allem der kleine Michael! Er war so süß, dass man ihn am liebsten knuddeln wollte. Später... Na ja, lassen wir das.
Ich finde, die ersten beiden Teile sind die emotional stärksten. Sie zeigen den Kampf, die Entbehrungen und die Anfänge des Erfolgs. Der Rest ist… Entertainment.
Die Jacksons: Ein amerikanischer Traum (1992) - Film | cinema.de
"Aber die späteren Teile sind doch spektakulärer!"
Ja, sind sie. Die Kostüme, die Bühnenbilder, die Choreografien… Alles super professionell und beeindruckend. Aber die echte Geschichte, die menschliche Geschichte, die steckt doch in den ersten zwei Teilen, oder?
Ich meine, wer erinnert sich nicht an die Szene, als sie zum ersten Mal ins Tonstudio gehen? Oder als sie ihren ersten Plattenvertrag bekommen? Das sind Momente, die Gänsehaut verursachen! Und mal ehrlich, wer hat beim ersten Konzert nicht mitgefiebert?
Später, wenn der Ruhm kommt, die Konflikte entstehen… Das ist alles wichtig und dramatisch. Aber es ist auch… vorhersehbar. Jede Band hat ihre Höhen und Tiefen. Jedes Familienunternehmen hat seine Probleme.
Die Jacksons: Ein amerikanischer Traum (1992) - Film | cinema.de
Die späteren Teile fühlen sich manchmal ein bisschen wie eine Hochglanz-Dokumentation an. Die ersten beiden Teile sind wie ein Familienalbum. Mit all seinen Fehlern und Schönheiten.
Und noch etwas: Die Frisuren in den ersten beiden Teilen! So 70er! So cool! Ich würde sie heute noch tragen (vielleicht). Wer braucht schon Glitzer und Pailletten, wenn man einen Afro hat?
Also, ja, ich stehe dazu: Ich liebe die ersten beiden Teile von Die Jacksons: Ein Amerikanischer Traum mehr als den Rest. Sie sind ehrlicher, emotionaler und einfach… echter. Und hey, vielleicht bin ich damit allein. Aber das ist okay. Geschmäcker sind verschieden, oder?
Die Jacksons: Ein amerikanischer Traum (1992) - Film | cinema.de
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mir unbedingt "ABC" anhören und in Erinnerungen schwelgen. Und vielleicht auch meine alten Schlaghosen aus dem Schrank holen.
Was meint ihr? Bin ich total verrückt, oder stimmt ihr mir insgeheim zu? Lasst es mich wissen!
Vergesst nicht, Die Jacksons waren mehr als nur Musik. Sie waren eine Familie. Eine Legende. Und ein amerikanischer Traum. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt.