Deutsche Nationalhymne Text Strophe 3

Also, Leute, setzt euch, bestellt euch nen Kaffee (oder nen Bier, who am I to judge?), denn ich erzähl euch was. Es geht um die Deutsche Nationalhymne. Ja, genau, das Lied, das bei Fußballspielen läuft und bei dem sich alle so feierlich fühlen. Aber mal ehrlich, habt ihr euch jemals wirklich mit dem Text auseinandergesetzt? Vor allem mit der dritten Strophe? Ich mein, die ersten beiden sind ja praktisch non-existent, oder? Niemand singt die!
Fangen wir mal an. Die Nationalhymne, offiziell das "Lied der Deutschen," basiert auf einer Melodie von Joseph Haydn. Ja, der Typ, der so viele Symphonien geschrieben hat, dass man sich fragt, ob er überhaupt geschlafen hat. Er komponierte sie ursprünglich für den Geburtstag des österreichischen Kaisers Franz II. (Happy Birthday, Kaiser Franz! Ähm...ich bin ein bisschen spät dran.)
Der Text, der dann dazu kam, ist von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich nur ein Name. Er schrieb das Gedicht 1841 auf Helgoland. Helgoland! Stellt euch das mal vor: Ein Dichter, Wind in den Haaren, Möwengeschrei, und plötzlich kommt ihm die Idee für ein Nationalgedicht. Vielleicht hatte er auch einfach nur zu viel Fischbrötchen gegessen. Wer weiß?
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Die magische dritte Strophe
Aber kommen wir zum Kern der Sache: Strophe drei! "Einigkeit und Recht und Freiheit". Klingt doch gut, oder? Fast schon wie ein Hip-Hop-Refrain. Nur halt ohne Bass und coole Beats. Diese Zeile ist der absolute Knaller. Das ist das, was jeder kennt, was jeder verbindet mit Deutschland, und was auch offiziell als die Nationalhymne gilt. Die anderen Strophen sind... na ja, sagen wir mal, sie führen ein eher zurückgezogenes Leben.
"Für das deutsche Vaterland!" Ruft es im Chor. Das Vaterland! Das klingt so...mittelalterlich. Fast so, als würden wir gleich mit Schwertern und Schilden in die Schlacht ziehen. Aber hey, Einigkeit und Recht und Freiheit sind ja auch ziemlich coole Waffen, oder?

"Danach lasst uns alle streben!" Okay, jetzt wird's ernst. Wir sollen uns also alle anstrengen. Anstrengen für Einigkeit, Recht und Freiheit. Das ist ja fast schon wie ein Neujahrsvorsatz, den man dann doch nie einhält. "Mehr Sport treiben! Mich gesünder ernähren! Einigkeit und Recht und Freiheit erlangen!" Jedes Jahr das Gleiche.
"Mit Herz und Hand und Mund!" Also, mit Herz, das ist klar. Man muss schon mit Leidenschaft dabei sein. Mit Hand? Bedeutet das, dass wir irgendwas bauen sollen? Oder unterschreiben? Und mit Mund? Sollen wir alle gleichzeitig "Einigkeit und Recht und Freiheit" brüllen? Das wäre auf jeden Fall mal ein Spektakel!

Jetzt kommt's: "Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand;". Aha! Das also ist das Geheimnis! Einigkeit, Recht und Freiheit sind der Schlüssel zum Glück! Das ist quasi wie ein Lottogewinn, nur ohne die Steuern. Wenn wir das alles haben, dann sind wir quasi unbesiegbar, zumindest emotional. Das ist doch mal ne Ansage!
Und dann, zum großen Finale: "Blüh im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland!". Also, das Vaterland soll im Glanz des Glücks aufblühen. Das klingt fast schon poetisch. So richtig mit Blumen und Schmetterlingen und so. Vielleicht sollten wir alle mal ein paar Blümchen vor dem Reichstag pflanzen, um das Ganze etwas zu beschleunigen. Man weiß ja nie.
![[Strophe III - Die Deutsche Nationalhymne:] – Das Deutschlandlied](http://images.rapgenius.com/0969bf5be289af8e8251b08a8c385bd2.768x1000x1.jpg)
Warum nur die dritte Strophe?
Warum aber singen wir eigentlich nur die dritte Strophe? Tja, das hat historische Gründe. Die ersten beiden Strophen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg etwas... kritisch beäugt. Sagen wir mal so, das "Deutschland, Deutschland über alles" kam nicht so gut an, nachdem "über alles" eben nicht so gut funktioniert hatte. Verständlich, oder?
Deswegen hat man sich dann auf die dritte Strophe geeinigt, die eben diese schönen Werte wie Einigkeit, Recht und Freiheit in den Vordergrund stellt. Und hey, mal ehrlich, es ist auch viel einfacher, sich nur eine Strophe zu merken. Wer kann schon drei Strophen auswendig? Ich definitiv nicht.
Also, das nächste Mal, wenn ihr die Nationalhymne hört, denkt dran: Es geht nicht nur um Fußball und Patriotismus. Es geht um Einigkeit, Recht und Freiheit. Und vielleicht auch ein bisschen um den armen August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der auf Helgoland saß und über das deutsche Vaterland nachdachte, während er sich den Bauch mit Fischbrötchen vollstopfte. Und jetzt, Prost!
