Der Sommer War Sehr Groß

Ach du liebe Zeit, der Sommer... Er war wieder mal da, ne? Und dieses Jahr, Leute, dieses Jahr war er irgendwie... größer. Nicht im Sinne von, dass die Sonne plötzlich doppelt so groß war, sondern eher so im Sinne von... erinnert ihr euch an die 80er, als alles irgendwie bunter, lauter und epischer war? Ja, genau so groß war dieser Sommer.
Denkt mal drüber nach. Der Sommer ist wie ein guter Freund, der immer zu spät kommt, aber wenn er dann da ist, knallt's. Und dieser Freund hat dieses Jahr echt aufgedreht. Es fing schon an mit diesem endlosen Frühling, der sich einfach nicht verabschieden wollte. War wie ein Gast, der die Party nicht verlassen will, obwohl die Musik schon leiser gedreht wird.
Aber dann, BAM! Der Sommer explodierte förmlich. Plötzlich war da diese Hitzewelle, die uns alle in kleine, verschwitzte Kartoffeln verwandelt hat. Wer hat sich nicht gefühlt, als würde er permanent in einer Sauna leben, die von einem pubertierenden Pyromanen betrieben wird?
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Eis, Eis, Baby!
Gott sei Dank gab es Eis. Eis rettete Leben! Ehrlich gesagt, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Eisdielenbetreiber diesen Sommer ihre eigenen Jachten finanzieren konnten. Ich meine, wer konnte bei 35 Grad Celsius schon "Nein" zu einer Kugel Erdbeer-Sahne sagen? Niemand. Absolut niemand. Es war eine Eis-Apokalypse, im positiven Sinne.
Und die Freibäder? Die waren so voll, dass man sich vorkam wie in einer Sardinenbüchse. Aber hey, lieber Sardinenbüchse mit Freunden, als alleine in der stickigen Wohnung verrecken, oder? Und mal ehrlich, wer hat sich nicht heimlich gefreut, wenn man endlich einen Liegestuhl ergattern konnte, um dann doch nur die Hälfte des Tages damit zu verbringen, Sonnencreme aufzutragen? Der Kampf um den Schatten war episch, fast schon ein modernes Gladiatorenspiel.

Die Abende... die waren magisch. Grillen mit Freunden, der Duft von Holzkohle und Bratwurst in der Luft, laue Sommernächte, die einfach nicht enden wollten. Gespräche bis in die Morgenstunden, unter einem Sternenhimmel, der so klar war, dass man fast schon die Milchstraße riechen konnte. Das sind die Momente, die bleiben.
Mücken, Mistviecher!
Aber natürlich gab es auch die Schattenseiten. Die Mücken. Oh, diese kleinen, blutsaugenden Teufel! Sie waren überall. Es war wie in einem schlechten Horrorfilm, nur dass die Monster nicht an der Tür kratzen, sondern sich geräuschlos an deinen Knöcheln gütlich tun. Ich habe mehr Zeit damit verbracht, mich zu kratzen, als zu schlafen. Und alle Versuche, sie mit irgendwelchen Sprays zu vertreiben, waren zum Scheitern verurteilt. Die Mücken waren immun, sie lachten uns aus. Sie waren die wahren Herrscher des Sommers.

Und dann waren da noch die Sonnenbrände. Egal wie viel Sonnencreme man aufträgt, irgendwann erwischt es einen doch. Und dann stehst du da, rot wie ein Hummer, und denkst dir: "Hätte ich doch bloß noch eine Schicht mehr aufgetragen!" Aber dann ist es zu spät. Der Schmerz ist real, die Schlaflosigkeit vorprogrammiert. Autsch!
Trotz allem, trotz der Hitze, der Mücken und der Sonnenbrände, war es ein grandioser Sommer. Ein Sommer, der uns alle ein bisschen näher zusammengebracht hat. Ein Sommer, an den wir uns noch lange erinnern werden. Und wenn der nächste Winter kommt und wir frierend vor dem Kamin sitzen, dann werden wir uns zurücklehnen und sagen: "Ach ja, der Sommer... er war sehr groß." Und dann werden wir lächeln. Weil wir wissen, dass er wiederkommt.
Also, bis zum nächsten Mal, liebe Sommerfreunde! Bleibt cool (im wahrsten Sinne des Wortes) und genießt das Leben!
