Der Kleine Prinz Und Die Rose

Also, mal ehrlich, wer von uns kennt das nicht? Man hat diese eine Person in seinem Leben. Die, die einen gleichzeitig in den Wahnsinn treibt und einem das Gefühl gibt, dass die Sonne nur für einen scheint. Genau darum geht's im Grunde in "Der Kleine Prinz" mit dem kleinen Prinzen und seiner Rose.
Klar, oberflächlich betrachtet geht's um einen kleinen Jungen, der von Planet zu Planet hüpft und komische Leute trifft. Aber tief im Inneren, da gräbt die Geschichte von ihm und seiner Rose. Man könnte sagen: Das ist Beziehungsdrama in Space!
Erinnert dich das nicht an deinen Mitbewohner, der immer deine Zahnpasta klaut? Oder an den Kollegen, der unaufhörlich über seine Diät redet? Genau diese Art von "Herausforderung" präsentiert die Rose dem kleinen Prinzen – nur eben in blumiger Form. Sie ist dramatisch, anspruchsvoll und verlangt die volle Aufmerksamkeit.
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Rosen sind wie Katzen – oder doch eher Hunde?
Die Rose, die der kleine Prinz hegt und pflegt, ist so 'ne typische Drama-Queen. Sie braucht 'nen Windschutz, damit sie nicht friert (obwohl sie das wahrscheinlich gar nicht tut). Sie jammert über Zugluft und verlangt ständig nach Wasser. Kurz gesagt: Sie ist der Inbegriff von "pflegebedürftig".
Man könnte meinen, sie wäre wie eine verwöhnte Katze, die erwartet, dass ihr die Welt zu Füßen liegt. Aber irgendwie hat sie auch was von einem kleinen, stürmischen Hündchen, das einfach nur geliebt werden will. Verrückt, oder?

Der kleine Prinz, gutgläubig wie er ist, nimmt das alles erstmal für bare Münze. Er kümmert sich rührend um sie, nur um dann festzustellen: Irgendwie ist das alles ganz schön anstrengend! Kennt man, oder? Manchmal fragt man sich, ob der Partner mehr Arbeit macht als Spaß. Aber hey, das ist die Liebe!
Die Reise zur Erkenntnis
Also macht sich der kleine Prinz auf den Weg, andere Planeten zu besuchen. Quasi ein "Relationship Break" auf kosmischer Ebene. Er trifft Könige, Eitelfritzen und Säufer. Lauter Leute, die mit sich selbst nicht klarkommen. Und dabei merkt er langsam, was wirklich wichtig ist.

Diese Reise ist wie ein Wochenendtrip mit Freunden nach einer Trennung. Man redet, man lacht, man vergisst kurz den Schmerz. Und am Ende kommt man irgendwie gestärkt zurück. Nur dass der kleine Prinz statt 'ner durchzechten Nacht 'ne philosophische Sinnsuche im All durchmacht.
Spoiler-Alarm: Am Ende versteht der kleine Prinz, dass seine Rose eben seine Rose ist. Weil er Zeit und Mühe in sie investiert hat. Weil sie ihm wichtig ist, mit all ihren Macken und Marotten.

Was wir daraus lernen können
Die Moral von der Geschicht? Beziehungen sind Arbeit! Sie sind nicht immer einfach, aber sie sind es wert, wenn man bereit ist, Zeit und Energie zu investieren. Und das gilt für Liebesbeziehungen genauso wie für Freundschaften oder die Beziehung zu den eigenen Eltern.
Also, das nächste Mal, wenn dein Partner mal wieder deine Socken im Wohnzimmer liegen lässt oder deine beste Freundin zum fünften Mal zu spät zum Verabredung kommt, denk an den kleinen Prinzen und seine Rose. Vielleicht ist das ja genau das, was diese Person so besonders macht. Und vielleicht, nur vielleicht, solltest du ihr einfach 'nen Windschutz anbieten und ihr sagen, wie hübsch sie ist. Denn die kleinen Dinge machen den großen Unterschied.
Und wenn alles nichts hilft, kannst du sie ja immer noch auf 'nen anderen Planeten schicken. Ähm, war nur ein Scherz! Bitte nicht ernst nehmen.
