Der Karneval Der Tiere Aquarium

Leute, Leute, setzt euch! Bestellt euch 'nen Kaffee (oder 'nen Kölsch, wer's mag), denn ich muss euch was erzählen. Es geht um Musik, um Tiere und um... naja, sagen wir mal, sehr kreative Ideen. Stichwort: Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns. Und speziell heute: Das Aquarium!
Kennt ihr das Stück? Wahrscheinlich schon. Aber habt ihr euch jemals richtig gefragt, was da eigentlich abgeht? Also, ich meine, musikalisch? Ich hab's getan. Und ich bin auf Dinge gestoßen, die sind... nun, sagen wir mal, unerwartet.
Das ganze "Karneval der Tiere" ist ja 'ne Art musikalischer Zoo. Saint-Saëns hat da so ziemlich alles reingepackt: Löwen, Hühner, Schildkröten, sogar Pianisten! (Ja, wirklich. Und die kriegen ordentlich ihr Fett weg, aber das ist 'ne andere Geschichte...). Aber wir reden heute vom Aquarium. Das ist nämlich mein persönlicher Favorit.
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Das Aquarium: Mehr als nur Blubberblasen
Okay, stellt euch vor: Ihr steht vor einem riesigen Aquarium. Bunte Fische schwimmen herum, das Licht glitzert im Wasser, es ist total beruhigend... bis ihr merkt, dass euch irgendwer mit 'ner Harfe belästigt. Nein, Quatsch! Aber die Harfe ist im Aquarium-Stück zentral. Und zwar deswegen...
Die Harfe, liebe Freunde, die Harfe ist das glitzernde Wasser! Saint-Saëns benutzt sie, um diesen flirrenden, schimmernden Effekt zu erzeugen. Die Flöte und die Celesta (so 'ne Art Mini-Klavier mit Glockenspiel-Sound) zwitschern und glucksen dann noch so rum, als wären sie die Blubberblasen und kleinen Fische, die durchs Becken huschen. Ist doch genial, oder?

Aber jetzt kommt der Clou: Wisst ihr, was wirklich im Aquarium rumschwimmt? Na? Denk kurz nach. Es sind... Kammquallen! Jawoll! Und zwar nicht irgendwelche, sondern Beroe ovata, die sich gegenseitig fressen! Okay, Saint-Saëns hat das wahrscheinlich nicht explizit im Sinn gehabt. Aber stellt euch mal vor, wie das klingt: Sanfte Harfenklänge, während sich im Hintergrund eine kleine Kannibalismus-Dramödie abspielt. Das ist doch Stoff für 'nen Hollywood-Blockbuster!
Ich weiß, ich weiß, ich spinne. Aber die Musik ist so suggestiv! Sie malt wirklich ein Bild vor deinem inneren Auge. Und wenn man dann weiß, dass Kammquallen existieren und sich gegenseitig... na ihr wisst schon... dann wird's irgendwie noch witziger.
Saint-Saëns: Der musikalische Tierfilmer
Saint-Saëns war ja 'n ganz Schlauer. Er hat die Tiere nicht einfach nur imitiert, sondern ihre Essenz eingefangen. Das Aquarium ist nicht einfach nur "Fisch-Musik". Es ist ein Gefühl. Ein Zustand. Es ist das Gefühl von Schwerelosigkeit, von Ruhe, von diesem hypnotischen Blick in eine andere Welt.

Und mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mal stundenlang vor 'nem Aquarium gesessen und einfach nur... gestarrt? Das Aquarium ist wie 'ne Art Meditation für Ungeduldige. Du kannst einfach deine Gedanken schweifen lassen und dem Treiben zusehen. Und Saint-Saëns hat dieses Gefühl perfekt in Musik übersetzt.
Was mich zu der Frage bringt: War Saint-Saëns vielleicht ein verdeckter Meeresbiologe? Hat er in seiner Freizeit heimlich Fische seziert und ihre Verhaltensweisen studiert? Wir werden es wohl nie erfahren. Aber ich stelle es mir gerne vor. Saint-Saëns im Taucheranzug, mit 'ner Partitur unter dem Arm, die Fische dirigierend. Ein Bild für die Götter!

Fazit: Ab ins Aquarium! (Musikalisch)
Also, was lernen wir daraus? Erstens: Kammquallen sind faszinierend. Zweitens: Saint-Saëns war ein Genie. Und drittens: Musik kann dich wirklich in eine andere Welt entführen. Also, wenn ihr das nächste Mal gestresst seid, vergesst den Yoga-Kurs und legt euch lieber das Aquarium aus dem Karneval der Tiere auf. Es ist garantiert entspannender (und vielleicht sogar lehrreicher!).
Und denkt dran: Wenn ihr die Harfe hört, denkt an glitzerndes Wasser. Und an Kammquallen. Und vielleicht, nur vielleicht, an Saint-Saëns im Taucheranzug. Prost!
P.S.: Wenn ihr das Stück live hört, achtet mal auf die Celesta. Die ist wirklich der Star des Aquariums. Glaubt mir!
