Der Club Der Toten Dichter Ansehen

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht mal heimlich in seinem Schrank gestanden, ein Buch vor der Nase, und versucht, so cool und tiefgründig wie Robin Williams zu wirken? Ich gestehe: Ich! Und das Buch war wahrscheinlich irgendwas von Hermann Hesse, denn Der Steppenwolf schien damals einfach die Eintrittskarte in die Welt der existentiellen Krisen und des coolen Andersseins zu sein. Aber eigentlich, wenn man's genau nimmt, war's doch alles ein bisschen Dead Poets Society inspiriert, oder? (Und ja, ich weiß, "Club der toten Dichter" klingt auf Deutsch einfach... sperrig. Aber wir bleiben mal dabei.)
Dieser Film, Leute, dieser Film! Ein regelrechter Klassiker. Aber was macht ihn so besonders? Was sorgt dafür, dass wir ihn immer noch anschauen, obwohl wir eigentlich schon alle Dialoge auswendig kennen? Und warum heulen wir eigentlich immer noch, wenn Neil... ihr wisst schon? (Spoiler-Alert für alle, die ihn noch nicht gesehen haben! Wo wart ihr die letzten 30 Jahre?!)
Die Faszination des "Club der toten Dichter"
Es ist nicht nur die Geschichte, die uns packt, sondern das Gefühl, das sie vermittelt. Dieses Gefühl von Freiheit, von Inspiration, von dem Drang, wirklich zu leben. "Carpe Diem", Leute! "Nutze den Tag!" Ein simpler Spruch, ja, aber verdammt wirkungsvoll. Gerade in einer Welt, die uns ständig sagt, was wir zu tun und zu lassen haben, ist diese Botschaft doch Gold wert, oder? Denkt mal drüber nach!
Must Read
Der Film spielt in einem elitären Internat, Welton Academy. Ein Ort der Tradition, der Disziplin, aber auch... der Enge. Hier kommt John Keating (Robin Williams) ins Spiel, ein Englischlehrer, der alles auf den Kopf stellt. (Und mal ehrlich, wer hätte nicht so einen Lehrer gehabt, der einem die Welt ein bisschen bunter macht?) Er bringt den Schülern bei, über den Tellerrand hinauszuschauen, ihre Träume zu verfolgen und sich nicht von der Konformität erdrücken zu lassen.
Mehr als nur "Carpe Diem"
Aber der Film ist mehr als nur eine Ode an die Spontaneität. Es geht auch um Mut. Den Mut, anders zu sein, den Mut, gegen den Strom zu schwimmen, den Mut, zu seinen Überzeugungen zu stehen. Und genau da wird es tricky. Denn Mut zu zeigen hat Konsequenzen. Manchmal gute, manchmal... weniger gute. (Neil, seufz.)

"O Captain! My Captain!" Ein Zitat, das sich ins Gedächtnis brennt. Es ist nicht nur eine Hommage an Walt Whitman, sondern auch an Keating, der für seine Schüler zum Vorbild wird. Er inspiriert sie, ihre eigene Stimme zu finden, ihre eigenen Gedichte zu schreiben, ihr eigenes Leben zu gestalten. (Und ganz ehrlich, wer wollte in dem Moment nicht auf den Tisch springen und "O Captain! My Captain!" rufen?)
Die Schattenseiten des Idealismus
Der Film ist aber auch eine Warnung. Er zeigt die Gefahren des blinden Idealismus, die Konsequenzen, wenn man zu weit geht und die Erwartungen der Gesellschaft völlig ignoriert. Denn nicht jeder ist bereit, seine Träume zu leben. Manchmal ist der Preis einfach zu hoch. Und das ist schmerzhaft, verdammt schmerzhaft. (Nein, ich weine nicht. Du weinst!)

Was bleibt also? "Der Club der toten Dichter" ist ein Film, der uns zum Nachdenken anregt. Über unsere Träume, unsere Ängste, unsere Entscheidungen. Er erinnert uns daran, dass das Leben kurz ist und dass wir es nutzen sollten, um wirklich zu leben. Nicht nur zu existieren.
Also, worauf wartest du noch? Staub dein Exemplar ab, mach's dir gemütlich und lass dich von Keating und seinen Schülern inspirieren. Aber Achtung: Taschentücher bereithalten! ;)
