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Deckungsbeitrag 1 2 3 Einfach Erklärt


Deckungsbeitrag 1 2 3 Einfach Erklärt

Na, schon mal von Deckungsbeiträgen gehört und gedacht: "Hä? Was zum...? Klingt nach Versicherungskram oder 'ner verstaubten Matheklausur!" Keine Sorge, geht vielen so. Aber glaub mir, das Zeug ist gar nicht so kompliziert. Stell dir vor, es ist wie beim Döner-Essen – nur mit Zahlen!

Deckungsbeitrag 1 (DB1): Der nackte Döner

Okay, stell dir vor, du verkaufst Döner. Dein Deckungsbeitrag 1 ist quasi der pure Gewinn, den du mit einem Döner machst, nachdem du die aller wichtigsten Zutaten bezahlt hast. Also das Brot, das Fleisch, die Soße – das absolute Minimum. Sagen wir, ein Döner kostet dich 3 Euro an Material (Brötchen, Fleisch, Soße etc.) und du verkaufst ihn für 6 Euro. Dann ist dein DB1: 6 Euro (Verkaufspreis) - 3 Euro (Materialkosten) = 3 Euro.

Diese 3 Euro sind das, was dir übrig bleibt, um deine anderen Kosten zu decken: Miete, Strom, Personal, die komische Musik, die immer im Hintergrund läuft, und natürlich dein eigener Lohn! DB1 ist also super wichtig, weil er dir zeigt, ob sich das einzelne Produkt überhaupt lohnt.

Denk dran: Wenn dein DB1 negativ ist, verkaufst du jeden Döner mit Verlust! Das ist so, als würdest du für jeden Gast draufzahlen. Autsch! Dann solltest du schleunigst die Preise anpassen oder einen besseren Fleischlieferanten finden.

Deckungsbeitrag 2 (DB2): Der Döner mit Zwiebeln und Tomaten

Jetzt wird's ein bisschen detaillierter. Beim Deckungsbeitrag 2 ziehen wir zu den Materialkosten auch noch die direkten Personalkosten ab, die mit dem Döner verbunden sind. Also, die Zeit, die dein Mitarbeiter braucht, um den Döner zuzubereiten und zu verkaufen.

Deckungsbeitrag 3 » Definition, Erklärung & Beispiele + Übungsfragen
Deckungsbeitrag 3 » Definition, Erklärung & Beispiele + Übungsfragen

Sagen wir, er braucht 5 Minuten pro Döner und du zahlst ihm 15 Euro pro Stunde (inklusive Sozialabgaben, etc.). Dann kostet dich der Mitarbeiter pro Döner 1,25 Euro (5/60 * 15). Dein DB2 wäre dann: 6 Euro (Verkaufspreis) - 3 Euro (Material) - 1,25 Euro (Personal) = 1,75 Euro.

Jetzt siehst du genauer, was wirklich hängen bleibt. Und vielleicht merkst du: "Hey, vielleicht sollte ich den Döner doch lieber um 50 Cent teurer machen!" Oder du überlegst, ob du den Zubereitungsprozess optimieren kannst, damit dein Mitarbeiter schneller ist. Jede Minute zählt!

Deckungsbeitragsrechnung berechnen - Deckungsbeitrag ️
Deckungsbeitragsrechnung berechnen - Deckungsbeitrag ️

Deckungsbeitrag 3 (DB3): Der Döner mit Rundum-Sorglos-Paket

Deckungsbeitrag 3 ist der König unter den Deckungsbeiträgen. Hier ziehst du alle variablen Kosten ab, die direkt mit dem Döner verbunden sind. Das können zum Beispiel Kosten für die Verpackung, für Werbematerial oder für spezielle Aktionen sein.

Angenommen, du hast für jeden Döner noch 20 Cent für die Papiertüte und 10 Cent für einen Rabattgutschein ausgegeben. Dann ist dein DB3: 6 Euro (Verkaufspreis) - 3 Euro (Material) - 1,25 Euro (Personal) - 0,30 Euro (Tüte & Gutschein) = 1,45 Euro.

Deckungsbeitrag berechnen einfach erklärt | Formeln & Tipps
Deckungsbeitrag berechnen einfach erklärt | Formeln & Tipps

Jetzt siehst du wirklich, was am Ende übrig bleibt, um all deine fixen Kosten zu decken – die Miete, den Strom, deinen eigenen Lohn und all die anderen Dinge, die auch dann anfallen, wenn du keinen einzigen Döner verkaufst.

Warum ist das alles wichtig? Weil du nur so entscheiden kannst, welche Produkte wirklich profitabel sind und wo du vielleicht etwas ändern musst. Vielleicht ist der Döner super, aber der Ayran macht keinen Gewinn? Dann schmeiß ihn raus oder erhöhe den Preis! Denk dran: Nur wer seine Zahlen kennt, kann auch erfolgreich dönern (oder was auch immer du verkaufst!).

Also, das nächste Mal, wenn du einen Döner isst, denk an die Deckungsbeiträge. Und überleg mal, wie viel der Dönerbudenbesitzer wohl daran verdient. Vielleicht motiviert dich das ja, selbst zum Döner-Millionär zu werden! Guten Appetit!

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