Das Macht Den Kohl Nicht Fett

Erinnert ihr euch an diese eine Party, wo irgendjemand mit so einem komplizierten Cocktail angekommen ist? Fünf verschiedene Liköre, flambierte Orangenschale, und das ganze Gedöns. Alle waren beeindruckt, aber am Ende hat doch jeder nur Bier getrunken. Genau darum geht’s heute!
Wir schauen uns mal eine Redewendung an, die uns daran erinnert, dass manchmal weniger mehr ist: "Das macht den Kohl nicht fett." Klingt komisch? Ist es auch irgendwie. Aber total nützlich.
Was bedeutet das denn, "Das macht den Kohl nicht fett"?
Ganz einfach: Es bedeutet, dass etwas keinen wesentlichen Unterschied macht. Es ist nicht wichtig, es bringt uns nicht wirklich weiter. Stell dir vor, du willst abnehmen und nimmst einen Kaugummi – macht das den Kohl fett? Eher nicht, oder?
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Die Redewendung wird verwendet, um auszudrücken, dass eine Handlung, eine Ergänzung oder eine Aussage unerheblich ist. Es ist wie ein Schulterzucken in Worten. Man könnte auch sagen: "Das ist doch peanuts!" (Okay, "peanuts" ist Englisch, aber ihr versteht, was ich meine!).
Denk dran, nächstes Mal, wenn jemand versucht, dich mit unwichtigen Details zu beeindrucken, kannst du lässig sagen: "Das macht den Kohl aber auch nicht fett, mein Freund!".
Woher kommt dieser komische Spruch?
Tja, da scheiden sich die Geister. Es gibt keine absolut gesicherte Quelle. Die wahrscheinlichste Erklärung ist aber folgende: Kohl war früher ein sehr billiges und einfaches Essen. Wenn man etwas hinzugefügt hat, was auch billig war, hat es den Kohl nicht wirklich "fetter" – also nahrhafter, besser, wertvoller – gemacht. Klingt logisch, oder?
Achtung, kleine Geschichtsstunde! Kohl war lange Zeit ein Grundnahrungsmittel, besonders für ärmere Leute. Daher war etwas "fetter" machen gleichbedeutend mit etwas aufwerten oder verbessern. Und wenn die Zugabe eben nix gebracht hat, dann... ja, dann macht's den Kohl nicht fett!

Wie du "Das macht den Kohl nicht fett" richtig anwendest
Hier ein paar Beispiele, damit du den Dreh rauskriegst:
- Dein Kollege brüstet sich damit, dass er seine Präsentation mit einer neuen Schriftart versehen hat? Sag: "Ja, aber das macht den Kohl auch nicht fett, wenn die Inhalte schlecht sind." (Sei aber nett dabei, okay?)
- Deine Freundin hat sich ein neues Lippenbalsam gekauft, obwohl sie schon fünf zuhause hat? Du könntest sagen: "Noch ein Lippenbalsam? Das macht den Kohl jetzt aber auch nicht fett." (Mit einem Augenzwinkern, natürlich!).
- Der Chef kündigt an, dass es ab sofort Freitags nur noch hellblauen Kaffeebecher gibt? "Okay... das macht den Kohl jetzt wirklich nicht fett." (Denk das aber lieber nur 😉).
Die Redewendung ist super, um überflüssige oder unwichtige Dinge abzutun. Aber sei vorsichtig! Es kann auch ein bisschen abwertend klingen. Also immer schön im Kontext verwenden und die Tonlage im Auge behalten.

Alternativen für Feingeister (und Sensibelchen)
Wenn du "Das macht den Kohl nicht fett" ein bisschen zu direkt findest, gibt's ein paar sanftere Alternativen:
- "Das ist jetzt nicht so entscheidend."
- "Das ist eher nebensächlich."
- "Das spielt jetzt keine so große Rolle."
- "Das ist nicht der springende Punkt."
Alles in allem: "Das macht den Kohl nicht fett" ist eine witzige und prägnante Redewendung, die dir in vielen Situationen weiterhelfen kann. Egal ob im Büro, zu Hause oder auf der nächsten Party. Also, benutzt sie weise – und mit einem Lächeln!
Und jetzt mal ehrlich: Hat dieser Artikel den Kohl bei euch fett gemacht? Hoffentlich ein bisschen! 😉
