Darf Man Nach Iftar Mit Seiner Frau Schlafen

Okay, Freunde, mal ganz unter uns: Der Ramadan ist 'ne tolle Sache. Besinnung, Nächstenliebe, und… ja, eben auch diese Sache mit dem Fasten. Aber was passiert eigentlich, wenn die Sonne untergeht und der Magen knurrt wie ein hungriger Bär? Richtig, Iftar! Und danach? Na, danach kommt die große Frage aller Fragen: Darf man nach Iftar mit seiner Frau schlafen?
Ist doch logisch, oder? Man stelle sich vor: Man hat den ganzen Tag gefastet. Den ganzen Tag! Man hat sich zurückgehalten, war geduldig (meistens jedenfalls) und hat sich auf diesen Moment gefreut wie ein Kind auf Weihnachten. Man stopft sich also beim Iftar voll wie 'ne Weihnachtsgans, und dann… ja, dann kommt eben diese Frage auf.
Die kurze Antwort: Ja, natürlich darf man! Im Islam gibt es da keine Verbote. Iftar ist der Moment, wo die 'Fasten-Sperrstunde' aufgehoben wird. Stell dir das vor wie bei "Tore 2" im Fußball – endlich darf man wieder angreifen!
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Aber, aber, aber! Da gibt's natürlich ein paar "Aber". Denn das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof, auch nicht nach Iftar. Hier ein paar Gedanken, die mir so in den Sinn kommen, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, versprochen:
Punkt 1: Der Magen. Stell dir vor, du hast gerade 'ne ganze Lammkeule verdrückt. Und 'ne Dattelpalme hinterher. Und noch 'nen süßen Tee. Wenn du dich dann wie ein gestrandeter Walross fühlst, ist das vielleicht nicht der beste Zeitpunkt, um sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Klar, Liebe geht durch den Magen, aber manchmal ist der Magen eben einfach nur voll. Kennt ihr das, wenn man nach dem Essen einfach nur noch auf der Couch liegen und "nichts tun" will? Ja, genau das.

Punkt 2: Die Müdigkeit. Der Ramadan kann ganz schön an den Kräften zehren. Wenig Schlaf, wenig Essen, viel spirituelle Einkehr… das kann ganz schön müde machen. Wenn du also nach dem Iftar nur noch gähnst und "Ich bin so müde!" murmelst, ist das vielleicht ein Zeichen, dass du lieber erstmal 'ne Runde schlafen solltest. Und hey, Schlaf ist auch was Schönes! Erinnert mich an meinen Kater, der nach dem Fressen immer sofort ein Nickerchen macht.
Punkt 3: Der Respekt. Der Ramadan ist 'ne heilige Zeit. Und auch wenn nach Iftar die "weltlichen Freuden" wieder erlaubt sind, sollte man immer mit Respekt und Rücksichtnahme vorgehen. Das gilt für alles im Leben, aber besonders im Ramadan. Also, wenn deine Frau sagt: "Schatz, ich bin auch müde", dann ist das vielleicht kein schlechter Zeitpunkt, um einfach nur zu kuscheln und gemeinsam einen Film zu schauen. Oder vielleicht sogar eine Tarawih Gebet gemeinsam beten? Das bringt auch Nähe, auf eine ganz andere Weise.

Punkt 4: Die Kommunikation. Das ist eigentlich der wichtigste Punkt von allen. Redet miteinander! Fragt euch, was ihr wollt und was ihr braucht. Der Ramadan ist 'ne super Gelegenheit, um die Beziehung zu vertiefen und sich wieder näherzukommen. Und das geht eben nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch beim gemeinsamen Kochen, Beten oder einfach nur beim Reden. Kommunikation ist wie das Öl im Motor eurer Beziehung. Ohne Öl läuft nichts, oder?
Also, was lernen wir daraus? Nach Iftar darf man mit seiner Frau schlafen. Aber man sollte es mit Köpfchen, Gefühl und vor allem mit Respekt tun. Hört aufeinander, nehmt euch Zeit füreinander und genießt die gemeinsame Zeit im Ramadan. Und wenn ihr nach dem Iftar einfach nur müde seid? Dann schlaft einfach. Morgen ist auch noch ein Tag. Und schließlich sagt man ja auch: Nach dem Ramadan ist vor dem Ramadan!
Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Vielleicht ist ein kleiner Spaziergang nach dem Iftar eine gute Idee. Frische Luft, ein bisschen Bewegung und Zeit für Gespräche. Das kann Wunder wirken – für den Magen, für die Müdigkeit und für die Beziehung. Probiert's mal aus!
