Christmas Carol By Charles Dickens

Kennst du das? Du stehst im Dezember im Supermarkt, um dich herum blinken Lichterketten, "Last Christmas" dudelt aus den Lautsprechern und du denkst nur: "Bitte, lass es vorbei sein!" Mir ging's dieses Jahr genauso. Der ganze Trubel... da hab ich mich gefragt, ob ich vielleicht ein bisschen wie Scrooge bin. Na gut, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber der Gedanke kam mir trotzdem. Aber was macht eigentlich diesen alten Griesgram so berühmt? Genau, seine wundersame Wandlung in Charles Dickens' berühmter Weihnachtsgeschichte.
Die Geschichte, die jeder kennt (oder kennen sollte)
Okay, kurz für alle, die die Story nicht ganz parat haben: Ebenezer Scrooge ist ein alter, geiziger Mann, der Weihnachten hasst. Er ist reich, aber unglücklich, und gönnt niemandem etwas. Am Weihnachtsabend bekommt er Besuch von drei Geistern: der Geist der vergangenen Weihnacht, der Geist der gegenwärtigen Weihnacht und der Geist der zukünftigen Weihnacht. Jeder Geist zeigt ihm Aspekte seines Lebens und die Konsequenzen seines Handelns. Und Spoiler-Alarm: Scrooge ändert sich! (Wer hätte das gedacht?).
Aber mal ehrlich, warum ist diese Geschichte so zeitlos? Es gibt tausende Weihnachtsgeschichten, aber A Christmas Carol hat etwas Besonderes. Vielleicht liegt es daran, dass Scrooge in uns allen steckt? Oder zumindest ein kleiner Teil davon.
Must Read
Mehr als nur eine Weihnachtsgeschichte
A Christmas Carol ist nämlich viel mehr als nur eine rührselige Weihnachtsgeschichte. Es ist eine Kritik an der Gesellschaft, an der Armut und Ungerechtigkeit im England des 19. Jahrhunderts. Dickens hat mit dieser Geschichte auf die Missstände aufmerksam gemacht und versucht, die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Respekt!
Er kritisiert auch den Kapitalismus. Scrooge ist das perfekte Beispiel für einen Mann, der sein ganzes Leben dem Geldverdienen gewidmet hat und dabei die wirklich wichtigen Dinge im Leben verpasst hat. Er hat keine Freunde, keine Familie, keine Freude. Ist das wirklich das, was wir wollen? (Ganz ehrlich, wer von uns hat sich das nicht schon mal gefragt?).

Die Geister der Weihnacht
Die Geister sind natürlich das absolute Highlight der Geschichte. Jeder von ihnen repräsentiert eine andere Perspektive auf Scrooges Leben. Der Geist der vergangenen Weihnacht zeigt ihm seine Vergangenheit, seine verpassten Chancen und seine verlorene Liebe. Das ist hart, aber notwendig. (Erinnerst du dich an deine eigenen Jugendsünden?).
Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht zeigt ihm, wie die Menschen um ihn herum Weihnachten feiern, trotz ihrer Armut und Schwierigkeiten. Er sieht die Familie Cratchit mit ihrem kranken Tiny Tim und versteht, dass Geld nicht alles ist. (Taschentücher bereithalten!).

Der Geist der zukünftigen Weihnacht ist der gruseligste. Er zeigt Scrooge sein eigenes Grab und die Konsequenzen seines Handelns. Das ist der Weckruf, den Scrooge braucht, um sein Leben zu ändern. (Würdest du dein Leben ändern, wenn du deine Zukunft sehen könntest?).
Scrooges Wandlung: Happy End oder unrealistisch?
Natürlich ist Scrooges Wandlung ziemlich drastisch. Vom geizigen Griesgram zum großzügigen Wohltäter in nur einer Nacht? Klingt unrealistisch, oder? Aber vielleicht ist das ja auch die Botschaft: Es ist nie zu spät, sich zu ändern. Es ist nie zu spät, ein besserer Mensch zu werden. Und Weihnachten ist vielleicht der perfekte Zeitpunkt, um damit anzufangen.

Ich finde, die Geschichte inspiriert mich. Ich versuche, mir jedes Jahr aufs Neue bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist im Leben. Und vielleicht spende ich auch mal wieder etwas mehr. Nicht, weil ich Angst vor Geistern habe, sondern weil ich es möchte.
Warum du A Christmas Carol (wieder) lesen solltest
Wenn du also noch auf der Suche nach der perfekten Weihnachtslektüre bist, dann schnapp dir A Christmas Carol. Es ist eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, die berührt und die Hoffnung schenkt. Und vielleicht erinnerst du dich ja beim Lesen auch daran, dass Weihnachten mehr ist als nur Geschenke und Kommerz. Es geht um Nächstenliebe, Mitgefühl und die Freude am Geben. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja auch ein bisschen Scrooge in dir selbst – und die Möglichkeit, dich zu verändern.
Also, ab auf die Couch, Kakao in die Hand und losgelesen! Frohe Weihnachten!
