Charlie Perks Of Being A Wallflower

Okay, stellt euch vor: Ihr seid 15, erster Tag an einer neuen Highschool. Die Cafeteria ist wie in einem schlechten Film: cliques überall, der Lärm ohrenbetäubend und ihr fühlt euch, als hätte euch jemand nackt in eine Bücherei voller Modejournalisten geworfen. Ich erinnere mich genau an dieses Gefühl. Ich wollte einfach nur unsichtbar sein. Ich hätte alles dafür gegeben, ein Stuhl zu sein. Oder noch besser: Eine Blume an der Wand. Ein bisschen so wie... Charlie.
Genau! Wir reden über Charlie aus "The Perks of Being a Wallflower". (Ja, ich weiß, der Titel ist 'ne Zungenbrecher.) Und während der arme Charlie sich anfangs wahrscheinlich auch am liebsten in Luft aufgelöst hätte, lernen wir im Laufe des Buches und Films, dass das "Wallflower"-Dasein gar nicht so schlecht ist. Im Gegenteil, es hat sogar einige ziemlich coole Vorteile. Und darum geht’s heute! Also, schnappt euch euren Lieblings-Tee und lasst uns eintauchen!
Der unschlagbare Beobachter-Bonus
Einer der größten Vorteile, wenn man am Rande steht, ist, dass man alles sieht. Wirklich alles. Man bekommt die Dynamiken zwischen den Leuten mit, die subtilen Gesten, die kleinen Lügen. (Habt ihr euch jemals gefragt, warum die Leute, die am ruhigsten sind, oft die schlausten sind? zwinker zwinker) Charlie ist der Meister der Beobachtung. Er saugt alles auf wie ein Schwamm und lernt daraus. Er versteht die Menschen, obwohl er sich selbst oft nicht versteht. Das ist 'ne Superkraft, Leute!
Must Read
Und ganz ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal davon profitiert, einfach nur zuzuhören und zu beobachten, anstatt gleich selbst loszuquatschen? Manchmal ist weniger mehr, oder? Okay, fast immer.
Die Freiheit der Unabhängigkeit
Als "Wallflower" hat man nicht den Druck, zu einer bestimmten Clique zu gehören oder sich an irgendwelche komischen Regeln zu halten. Man kann sich frei bewegen, neue Leute kennenlernen (oder eben nicht!), und seinen eigenen Weg finden. Charlie experimentiert, lernt, scheitert und steht wieder auf. Er hat die Freiheit, Fehler zu machen, ohne gleich von der "Highschool-Polizei" verurteilt zu werden. (Gibt’s die eigentlich wirklich? Ich hatte immer Angst vor denen!)

Das bedeutet, dass er er selbst sein kann. So richtig. Und das ist doch eigentlich das, was wir alle wollen, oder? Authentisch sein. Nicht so tun, als ob. Einfach wir sein. Klingt kitschig, ist aber wahr!
Tiefe Freundschaften, nicht oberflächliche Verbindungen
Klar, Charlie ist am Anfang ein bisschen einsam. Aber er findet schließlich Freunde, die ihn wirklich verstehen und akzeptieren. Und das sind keine hundert oberflächlichen "Freunde", die man nur für Likes auf Instagram hat. Das sind echte Freunde. Freunde, die da sind, wenn es einem schlecht geht. Freunde, mit denen man stundenlang über Musik und Bücher quatschen kann. Freunde, die einen so akzeptieren, wie man ist – mit allen Macken und Fehlern.

Diese Art von Freundschaft ist unbezahlbar. Und sie ist oft viel tiefer und erfüllender als der ganze Highschool-Drama-Kram, der sich eh in Luft auflöst, sobald man seinen Abschluss hat. (Versprochen!)
Die Entwicklung zum... Superhelden?
Ok, vielleicht nicht zum Superhelden im herkömmlichen Sinne. Aber Charlie macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Er lernt mit seinen inneren Dämonen umzugehen, er findet seinen Platz in der Welt und er lernt, sich selbst zu lieben. Und das ist doch die größte Superkraft von allen, oder?

Er beweist, dass es okay ist, anders zu sein. Dass es okay ist, seine Gefühle zu zeigen. Und dass es okay ist, Hilfe zu suchen, wenn man sie braucht. Charlie ist ein Inspirationsquelle für alle, die sich jemals gefühlt haben, als würden sie nicht dazu gehören. Und dafür lieben wir ihn!
Also, das nächste Mal, wenn ihr euch wie eine Blume an der Wand fühlt, erinnert euch an Charlie. Erinnert euch daran, dass das "Wallflower"-Dasein seine Vorteile hat. Und vielleicht, ganz vielleicht, werdet ihr ja auch zum Helden eurer eigenen Geschichte.
Und hey, wenn nicht, ist das auch okay. Hauptsache, ihr habt euren Tee! ;)
