Bürgertum Im 18 Jahrhundert

Leute, Leute, lasst mich euch mal was erzählen! Stellt euch vor, wir sitzen hier im Café, dampfender Kaffee vor uns, und ich erzähl euch ne Geschichte über die Bürgertum im 18. Jahrhundert. Klingt erstmal staubtrocken, ich weiß. Aber wartet ab, das wird lustiger als ne Perücke, die vom König durch den Wind gepustet wird!
Die Aufsteiger des Jahrhunderts (mit Hang zur Übertreibung)
Also, das 18. Jahrhundert, das war so ne Zeit, da hatten die Adeligen ihre schicken Schlösser, die Kirche ihr Monopol auf Moral (naja, mehr oder weniger) und dann kamen die Bürger. Die waren quasi die "Neuen" in der Stadt, die wollten auch ein Stück vom Kuchen abhaben. Und zwar ein großes Stück, am besten mit extra Sahne!
Die Bürger waren im Prinzip die Macher dieser Zeit. Kaufleute, Handwerker, Ärzte, Anwälte – alles dabei. Die hatten Kohle, Köpfchen und plötzlich auch Ansprüche. Und wisst ihr was das Schlimmste war (für den Adel zumindest)? Sie haben angefangen, sich für Bildung zu interessieren! Stellt euch vor, Leute, die arbeiten gehen, wollen plötzlich Schiller lesen! Ein Skandal!
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Apropos Schiller: Der und seine Kumpels von "Sturm und Drang" haben ganz schön Staub aufgewirbelt. Die haben nämlich all die bürgerlichen Werte hochgehalten: Fleiß, Ehrlichkeit, Bildung. Und natürlich die Liebe – am besten eine, die gegen alle Konventionen verstößt, damit’s auch richtig dramatisch wird!
"Ich will auch 'nen Salon!" – Der bürgerliche Hang zum Intellektualismus
Was macht man mit all dem neuen Geld und der Bildung? Richtig, man schmeißt Partys! Aber nicht irgendwelche Partys, nein, Salons! Das waren so schicke Zusammenkünfte, bei denen man über Gott und die Welt diskutiert hat, Gedichte rezitiert und ganz nebenbei versucht hat, den neuesten Klatsch und Tratsch zu erfahren. Stell dir vor, Twitter im Barock, aber mit mehr Perücken.

Die bürgerlichen Damen, die sogenannten Salonièren, waren die wahren Strippenzieherinnen. Die hatten Ahnung, die hatten Einfluss und die wussten ganz genau, wie man einen Philosophen um den Finger wickelt (im wahrsten Sinne des Wortes, dank Korsett und Reifrock!).
Kleiner Fun Fact: Angeblich haben einige Salonièren ihren Gästen extra "philosophische Kekse" serviert. Da waren dann kleine Zettelchen mit Weisheiten drin versteckt. Sozusagen das Glückskeks-Äquivalent des 18. Jahrhunderts. Ob die Weisheiten von Kant oder vom Bäcker um die Ecke stammten, sei mal dahingestellt.

"Adel ist oldschool, Bürger ist der neue Scheiß!" – Der Kampf um die Anerkennung
Klar, der Adel hat das Ganze erstmal mit hochgezogener Augenbraue beobachtet. "Bürger, die sich für was Besseres halten? Lächerlich!" Aber die Bürger waren hartnäckig. Die haben sich hochgearbeitet, die haben investiert (nicht nur in Aktien, sondern auch in Beziehungen) und die haben den Adel langsam aber sicher in die Ecke gedrängt. Bildlich gesprochen, natürlich. Keiner hat den König wirklich in die Ecke gedrängt, das wäre ja Majestätsbeleidigung gewesen!
Das Ganze war natürlich ein Kampf. Ein Kampf um Status, Macht und Anerkennung. Der Adel hatte die Titel, die Bürger das Geld. Wer gewinnt? Spoiler Alert: Am Ende gewinnt die Revolution! (Aber pssst, das verraten wir noch nicht so laut.)

Denkt mal drüber nach: Die bürgerliche Revolution hat ja nicht nur die französische Monarchie abgeschafft, sondern auch unsere moderne Gesellschaft geprägt. Ohne die bürgerlichen Werte wie Leistung, Freiheit und Gleichheit säßen wir heute vielleicht noch alle in Leibeigenschaft und würden dem König die Füße küssen. Brrr, gruselige Vorstellung!
Das Fazit: Bürger aufgepasst!
Also, Leute, was lernen wir daraus? Das 18. Jahrhundert war ne spannende Zeit, in der das Bürgertum ordentlich aufgemischt hat. Die haben zwar auch ihre Macken gehabt (man denke nur an den elitären Salon-Snobismus), aber im Großen und Ganzen haben sie die Welt ein Stückchen besser gemacht.
Und jetzt, lasst uns auf die Bürger anstoßen! Auf die, die was leisten, die sich bilden und die sich nicht von Adligen oder anderen Besserwissern unterkriegen lassen! Prost!
