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Baustil 18. Und 19. Jahrhundert


Baustil 18. Und 19. Jahrhundert

Stell dir vor, du schlenderst durch eine europäische Stadt. Pflastersteine unter den Füßen, Sonnenschein im Gesicht, und ringsum Gebäude, die aussehen, als wären sie direkt aus einem Geschichtsbuch entsprungen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du gerade Architektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert bewunderst! Aber lass uns ehrlich sein, “Architekturgeschichte” klingt erstmal nicht nach der aufregendsten Beschäftigung, oder? Falsch gedacht!

Barock: Pomp und Gloria (und ein bisschen viel Gold)

Fangen wir mit dem Barock an, dem Opulenz-Onkel der Architektur. Denk an riesige Schlösser, geschwungene Linien, Deckenmalereien, die dir den Nacken verrenken, und so viel Gold, dass du glaubst, du wärst in Dagobert Ducks Geldspeicher gelandet. Barock war das Motto: "Mehr ist mehr!" Und dann noch ein bisschen mehr. Es war die Zeit der Sonnenkönige und der absolutistischen Herrscher, die mit ihren Prunkbauten zeigen wollten: „Schaut her, ich bin der Boss!“

Stell dir vor, du musstest jeden Tag in so einem Schloss wohnen. Puh! Gut, die Angestellten haben natürlich den Großteil der Arbeit gemacht, aber die Vorstellung, ständig von so viel Prunk umgeben zu sein, ist schon…naja, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Und wehe dem Diener, der einen Staubkorn auf dem goldenen Tisch findet!

Rokoko: Barock's verspielter, leicht verrückter Cousin

Das Rokoko ist wie der verspielte Cousin des Barock. Es ist immer noch prunkvoll, aber etwas leichter, eleganter und vor allem: noch verspielter. Denk an zarte Pastelltöne, filigrane Verzierungen, Muschelmotive (rocaille, daher der Name) und überall kleine, putzige Figuren. Es war, als ob die Architekten gesagt hätten: "Lasst uns den Barock nehmen und ihn ein bisschen...verweichlichen!" Es ist, als hätte jemand eine riesige Sahnetorte dekoriert und dann noch Streusel draufgestreut.

“Ich brauche mehr Muscheln! Und mehr kleine, nackte Engel! Und vielleicht noch ein paar putzige Schäfchen?” – Ein Rokoko-Architekt, wahrscheinlich.

18/19. Jahrhundert Portugiesischer Rustikaler Stuhl im Angebot bei 1stDibs
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Klassizismus: Zurück zu den Römern (aber diesmal mit Stil)

Dann kam der Klassizismus, der sich ein bisschen wie der Streber unter den Baustilen benimmt. Genug von Pomp und Gloria! Jetzt wird es ernst! Der Klassizismus orientierte sich an der Architektur der Antike – an den klaren Linien, den Säulen, den Tempeln der alten Griechen und Römer. Es war, als ob die Architekten sagten: "Wir müssen uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren! Ordnung, Symmetrie und Proportionen sind Trumpf!" Stell dir vor, wie genervt die Barock- und Rokoko-Architekten waren, als der Klassizismus plötzlich angesagt war. "Was? Keine Verzierungen? Keine goldenen Einhörner? Wie langweilig!"

Historismus: Ein Stil-Potpourri für Nostalgiker

Im 19. Jahrhundert dann der Historismus – eine Art "Best of" der Architekturgeschichte. Gotik, Renaissance, Barock, Romanik – alles war erlaubt! Die Architekten pickten sich die Rosinen aus den vergangenen Epochen heraus und kombinierten sie nach Herzenslust. Es war, als ob jemand gesagt hätte: "Lasst uns ein Haus bauen, das aussieht, als wäre es von einem Zeitreisenden entworfen worden!" Manche Gebäude sehen aus, als hätten sie eine Identitätskrise: Ein bisschen gotischer Turm hier, ein bisschen Renaissance-Fassade da, und dazu noch ein paar barocke Schnörkel. Verwirrend? Absolut! Aber auch irgendwie charmant.

18. 19. Jahrhundert Altstadt-Modekutsche mit isolierten Symbolen und
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Der Historismus war aber auch eine Antwort auf die Industrialisierung. Viele Menschen sehnten sich nach einer vermeintlich "besseren" Vergangenheit. Und was könnte diese Sehnsucht besser stillen als Gebäude, die an diese Zeit erinnern?

Egal welchen Stil du bevorzugst, die Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts ist voller Überraschungen, Geschichten und manchmal auch unfreiwilliger Komik. Also, wenn du das nächste Mal vor einem alten Gebäude stehst, nimm dir einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, welche Geschichten es erzählen könnte. Vielleicht entdeckt du ja etwas Unerwartetes!

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