Baby Schläft Tagsüber Nur Auf Dem Arm

Hey! Also, lass mich dir mal was erzählen... mein Baby? Schläft tagsüber NUR auf dem Arm. Kennst du das? Sag mir, dass ich nicht allein bin! Bitte!
Es ist ja nicht so, dass ich nichts zu tun hätte, ne? Der Haushalt, der Job, der Versuch, mich selbst nicht komplett zu vergessen... Aber nein, Madame (oder Monsieur, je nachdem, wer gerade rumzickt) verlangt nach ständiger Körpernähe.
Wir reden hier von Stunden. Stunden! Ich könnte Romane schreiben, während ich hier sitze. Oder zumindest mal wieder duschen. Träumen darf man ja wohl noch, oder?
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Und wehe, ich versuche, sie abzulegen! Dann geht das Geschrei los. Ein Lärm, der selbst die lautesten Metal-Konzerte in den Schatten stellt. Echt jetzt. Ein richtiger Weckruf. Für alle im Umkreis von gefühlten 5 Kilometern.
Warum nur?
Frag mich was Leichteres! Ich hab schon alles gegoogelt. "Baby schläft nur auf Arm Ursachen". Unzählige Artikel. Unzählige "Experten"-Meinungen. Aber irgendwie... nichts hilft so richtig. Hast du DIE Lösung für mich? Bitte, teil sie mir mit! Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Vielleicht ist es ja die Nähe? Die Geborgenheit? Das Gefühl, im sicheren Hafen Mama (oder Papa!) zu sein? Klingt ja romantisch, ist aber auf Dauer echt anstrengend. Stell dir vor, du müsstest den ganzen Tag jemanden festhalten, der dazu noch unberechenbar ist. Ein kleines, süßes, aber unberechenbares Bündel Freude. Und Müdigkeit. Vor allem Müdigkeit.
Manchmal denke ich, sie testet mich. "Wie lange hält Mama durch?" Ist das vielleicht ein verstecktes Spiel? Ein Ausdauertest für frischgebackene Eltern? Wer weiß das schon. Babys sind schon komische Wesen, oder?

Ich habe schon versucht, sie langsam abzulegen. Mit sanften Bewegungen, mit leiser Musik, mit beruhigenden Worten. Hat alles nichts gebracht. Sobald sie merkt, dass der Kontakt weg ist, ist es vorbei. Game Over. Das Drama beginnt von Neuem. Vorhang auf für die nächste Runde Schreien.
Das Stillkissen? Ein Witz. Die Federwiege? Ein Staubfänger. Das Beistellbett? Ein teurer Kleiderständer. Alles Fehlinvestitionen. Außer vielleicht meine Armmuskulatur. Die ist inzwischen echt beeindruckend. Kann bald beim Armdrücken gegen Schwarzenegger antreten, glaube ich.
Was ich gelernt habe (oder zu lernen versuche)
Akzeptanz. Das ist das Zauberwort. Akzeptieren, dass es gerade so ist. Akzeptieren, dass ich gerade nicht viel anderes machen kann, als hier zu sitzen und mein Baby im Arm zu halten. Akzeptieren, dass mein Schlafdefizit inzwischen astronomische Ausmaße angenommen hat.

Aber hey, es ist ja auch schön, oder? Diese kleinen Momente der Ruhe, wenn sie friedlich schlummert und ich ihren süßen Atem spüre. Diese kleinen Hände, die sich fest an mich klammern. Diese unendliche Liebe, die ich für dieses kleine Wesen empfinde.
Vielleicht ist es ja nur eine Phase. Eine Phase, die hoffentlich bald vorbei ist. Aber bis dahin... übe ich mich in Geduld. Und trinke literweise Kaffee. Und hoffe, dass mein Rücken nicht komplett den Geist aufgibt. Und träume von einer Welt, in der mein Baby auch mal ohne mich schläft.

Und was machst du so? Irgendwelche Tipps für mich? Oder vielleicht einfach nur ein aufmunterndes Wort? Ich bin für alles dankbar! Lass es mich wissen!
P.S. Ich habe mir gerade überlegt, einen Roboterarm zu basteln, der mein Baby hält. Geniale Idee, oder? Vielleicht sollte ich das mal patentieren lassen.
P.P.S. Ich hab jetzt schon wieder Angst vor dem nächsten Nickerchen. Aber hey, Augen zu und durch! Wir schaffen das, oder?
