Autor Von Madame Bovary Acht Buchstaben

Okay, lasst uns ehrlich sein. Jeder erinnert sich an Madame Bovary. Drama, Ehebruch, und Hüte. Oh, die Hüte! Aber wer hat das Ganze eigentlich verbrochen? Autor von Madame Bovary? Acht Buchstaben? Kommt schon, das ist wie Scrabble für Literatur-Nerds.
Ich behaupte mal etwas Unpopuläres: Ich finde, Flaubert ist ein bisschen überbewertet. Ja, ich hab's gesagt. Steinigt mich! Aber mal ehrlich, war er nicht ein bisschen...langweilig?
"Realismus"? Eher "Real Langweilig-ismus"!
Alle loben seinen "Realismus". Klar, das echte Leben ist oft langweilig. Aber muss ein Roman auch so sein? Madame Bovary jammert über ihr langweiliges Leben. Und wir Leser jammern mit ihr...äh, über ihr langweiliges Leben, meine ich natürlich!
Must Read
Ich weiß, ich weiß, er hat die psychologische Tiefe der Charaktere super dargestellt. Und die Gesellschaftskritik war total wegweisend. Aber ganz ehrlich: wenn ich Gesellschaftskritik will, gucke ich 'ne Doku. Wenn ich psychologische Tiefe will, gehe ich zum Therapeuten. Wenn ich unterhalten werden will, lese ich...naja, irgendwas anderes. Vielleicht 'nen Krimi. Mit explodierenden Autos. Und sprechenden Papageien.
Es gibt doch Autoren, die auch acht Buchstaben haben und viel mehr Spaß machen! Denkt mal an die ganzen Thriller-Autoren. Spannung pur! Oder Fantasy. Drachen! Elfen! Alles besser als ein schlecht gelauntes Landei mit zu viel Zeit und zu wenig Geld. Tut mir leid, Emma.

Flaubert hat Monate, sogar Jahre an jedem einzelnen Satz gefeilt. Respekt dafür! Aber ich bin mir nicht sicher, ob sich der Aufwand gelohnt hat. Ich meine, mal ehrlich: liest jemand heutzutage noch Madame Bovary freiwillig? Außer für die Uni, natürlich. Und wer liest schon freiwillig für die Uni?
Versteht mich nicht falsch. Ich bewundere sein Handwerk. Ich respektiere seinen Einfluss. Aber ich mag ihn trotzdem nicht so gern. Und das ist mein gutes Recht!

Das große Rätsel: War er wirklich so genial?
Ich frage mich, ob Gustave Flaubert nicht einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Hat er einfach den Nerv der Zeit getroffen? Oder war er wirklich so ein Genie? Ich bin mir da nicht so sicher.
Vielleicht sollte ich das Buch nochmal lesen. Vielleicht entdecke ich ja doch noch etwas Geniales. Aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Ich bin eher der Typ für schnelle, actiongeladene Geschichten. Mit wenig Tiefgang und viel Explosionen.

Außerdem habe ich gehört, dass er ein ziemlicher Eigenbrötler war. Hat sich in sein Arbeitszimmer eingeschlossen und geschrieben. Monatelang! Klingt nicht nach einem Menschen, mit dem man gern ein Bier trinken würde. Lieber treffe ich mich mit Autoren, die auch mal lachen können. Und die nicht jede zweite Seite mit komplizierten Beschreibungen von Sonnenuntergängen füllen.
Aber hey, das ist nur meine Meinung. Ihr könnt Flaubert gern toll finden. Lest Madame Bovary so oft ihr wollt. Diskutiert über seine brillante Technik. Ich sitze derweil mit meinem spannenden Krimi in der Ecke und amüsiere mich königlich.

Und wer weiß, vielleicht schreibe ich eines Tages meinen eigenen Bestseller. Mit sprechenden Papageien und explodierenden Autos. Und dann könnt ihr alle sagen: "Wow, der Typ hatte ja doch recht! Flaubert ist wirklich ein bisschen überbewertet!"
Bis dahin: Happy reading! Und denkt dran: Lesen soll Spaß machen. Auch wenn es Madame Bovary ist.
Ich bleibe dabei: Acht Buchstaben und Flaubert sind für mich nicht die Definition von literarischem Hochgenuss.
