Ausbildung Elektroniker Geräte Und Systeme

Hand aufs Herz: Wer versteht schon wirklich, was ein Elektroniker für Geräte und Systeme den ganzen Tag so treibt? Ich wage zu behaupten: Nicht mal die eigenen Eltern. "Du machst doch was mit Computern, oder?" Ja, irgendwie schon. Aber eben auch viel mehr.
Fangen wir mal mit dem Namen an. "Elektroniker für Geräte und Systeme." Klingt wichtig. Klingt kompliziert. Klingt nach jemandem, der nachts heimlich Raumschiffe repariert. Die Wahrheit ist: Es ist ein super vielfältiger Job, aber das mit den Raumschiffen ist eher selten. (Okay, vielleicht in manchen Firmen... Aber ich schweife ab.)
Was macht man denn nun wirklich?
Stell dir vor, dein Smartphone streikt. Oder der Kaffeeautomat in der Firma gibt nur noch kalten Kaffee aus. Oder das hochmoderne Ultraschallgerät im Krankenhaus braucht 'ne neue Platine. Wer kümmert sich darum? Richtig! Der Elektroniker für Geräte und Systeme.
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Es geht ums Analysieren, Reparieren, Testen, Instandhalten. Um das Verstehen, wie die kleinen elektronischen Helferlein in unserem Alltag funktionieren. Und, ganz wichtig: Um das Tüfteln und Lösen von Problemen. Ein bisschen Detektivarbeit ist auch dabei.
Unpopuläre Meinung Nummer 1: Dieser Beruf ist viel kreativer, als viele denken. Man muss sich ständig neue Lösungen einfallen lassen. Ist wie ein Puzzle, nur dass die Teile manchmal rauchen und komische Geräusche machen.

Die Ausbildung: Ein Abenteuer
Die Ausbildung selbst ist ein Mix aus Theorie und Praxis. In der Berufsschule lernt man die Grundlagen: Strom, Spannung, Widerstand, Ohmsches Gesetz (oh Graus!). Aber keine Panik, das klingt schlimmer, als es ist. Und im Betrieb geht's dann ans Eingemachte.
Man lernt, wie man Schaltpläne liest, wie man Bauteile identifiziert, wie man lötet (die heilige Kunst des Elektronikers!) und wie man mit Messgeräten umgeht. Und das Beste: Man darf auch mal was kaputtmachen. (Natürlich nur versehentlich. Und unter Aufsicht. Meistens.)

Unpopuläre Meinung Nummer 2: Mathe ist gar nicht so schlimm. Okay, vielleicht nicht mein Lieblingsfach, aber man braucht es wirklich. Und wenn man weiß, wofür man es braucht, macht es sogar Spaß. (Fast. Manchmal.)
Warum dieser Job rockt
Weil er Zukunft hat! Die Welt wird immer digitaler und elektronischer. Egal ob Industrie 4.0, Smart Home oder E-Mobilität – überall sind Elektroniker für Geräte und Systeme gefragt. Und das Gehalt ist auch nicht von schlechten Eltern. (Sagt man so, oder?)
Außerdem ist es ein unglaublich befriedigendes Gefühl, wenn man ein Problem gelöst hat. Wenn man ein Gerät wieder zum Laufen gebracht hat, das vorher mausetot war. Dann fühlt man sich wie ein Held. Ein Elektronikheld, sozusagen.

Unpopuläre Meinung Nummer 3: Man muss kein Nerd sein, um diesen Job zu machen. Klar, Interesse an Technik ist wichtig. Aber genauso wichtig sind logisches Denken, handwerkliches Geschick und die Fähigkeit, im Team zu arbeiten. Und Humor. Humor schadet nie.
Also, wenn du auf der Suche nach einer spannenden, abwechslungsreichen und zukunftssicheren Ausbildung bist, dann schau dir diesen Beruf mal genauer an. Vielleicht wirst du ja auch ein Elektronikheld. Die Welt braucht dich! Und deine Kaffeemaschine wahrscheinlich auch.

Nach der Ausbildung: Die Welt steht dir offen
Nach der Ausbildung gibt es unzählige Möglichkeiten. Man kann sich spezialisieren, weiterbilden, studieren. Man kann in der Industrie arbeiten, im Handwerk, im Service. Oder man macht sich selbstständig und gründet seine eigene Elektronikfirma.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Geräte und Systeme, mit denen man arbeitet. Und das ist doch das Schöne daran, oder?
"Die Elektronik ist die Seele der modernen Welt." – Irgendjemand Kluges (wahrscheinlich ein Elektroniker).
Also, trau dich! Werde Elektroniker für Geräte und Systeme. Es ist ein Job, der Spaß macht, der Sinn stiftet und der dich jeden Tag aufs Neue herausfordert. Und wer weiß, vielleicht reparierst du ja doch irgendwann mal ein Raumschiff. Man soll ja niemals nie sagen.
