Anthony Horowitz Die Fünf Tore Band 1

Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen über Anthony Horowitz' "Die fünf Tore, Band 1" reden. Und ja, ich weiß, das Buch hat Fans. Aber vielleicht… vielleicht bin ich nicht einer davon? (Pssst! Nicht weitersagen!)
Ein Waisenjunge mit Problemen (und Dämonen?)
Also, da ist dieser Junge, Matt. Er ist Waise. Er steckt ständig in Schwierigkeiten. Soweit, so bekannt. Dann passiert was Komisches. Er muss diese Tür bewachen. Eine Tür, die böse, sehr böse Dinge davon abhält, die Welt zu übernehmen. Klassisch, oder?
Ich weiß, ich weiß. Fantasy-Elemente, Action, das ist eigentlich genau mein Ding. Aber irgendwie…zündet es bei mir nicht so richtig. Vielleicht bin ich einfach schon zu alt für den ganzen "Die Welt retten"-Kram.
Must Read
Die fünf Tore: Mehr Tore als Spannung?
Das Konzept mit den fünf Toren klingt erstmal cool. Fünf Orte, fünf Gefahren, fünffach so viel Spannung! Aber ehrlich gesagt, fand ich die einzelnen Abschnitte eher… abgetrennt. Es fühlte sich nicht wie ein großes, zusammenhängendes Abenteuer an. Eher wie fünf kleine, separate Abenteuer, die irgendwie zusammengeklebt wurden.
Und die Bösewichte? Klar, sie sind böse. Sehr böse. Aber hatten sie auch…Persönlichkeit? Ich meine, außer dem Drang, die Welt zu zerstören? Ich habe irgendwie gehofft, dass sie ein bisschen mehr Tiefe haben würden. Ein bisschen mehr "Warum bist du so böse?"-Motivation.
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Matt: Superheld wider Willen (oder einfach nur ein Pechvogel?)
Matt, unser Held, ist… okay. Er ist mutig. Er ist clever. Aber er ist auch irgendwie… passiv? Die Dinge passieren ihm eher, als dass er sie aktiv beeinflusst. Er stolpert von einer Situation in die nächste. Vielleicht bin ich einfach daran gewöhnt, Helden zu sehen, die das Schicksal in die eigene Hand nehmen. Matt lässt sich eher vom Schicksal herumschubsen.
Versteht mich nicht falsch. Ich finde es gut, dass er nicht perfekt ist. Das macht ihn ja erst menschlich. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er ein bisschen mehr… Tatendrang hat. Ein bisschen mehr "Ich lasse mir das nicht gefallen!"-Attitüde.

Horowitz' Schreibstil: Solide, aber nicht umwerfend
Anthony Horowitz kann schreiben. Das steht außer Frage. Er baut Spannung auf. Er beschreibt Actionszenen gut. Aber irgendwie fehlt mir das gewisse Etwas. Der Schreibstil ist solide, aber nicht umwerfend. Ich habe schon Bücher von ihm gelesen, die mir besser gefallen haben. Vielleicht war meine Erwartungshaltung einfach zu hoch.
Ich weiß, dass er viele Fans hat. Und das ist auch gut so! Aber für mich persönlich… ist "Die fünf Tore, Band 1" einfach kein Highlight.
Unpopuläre Meinung: Es ist nicht so gut, wie alle sagen!
So, jetzt habe ich es gesagt. Ich finde "Die fünf Tore, Band 1" von Anthony Horowitz nicht so gut, wie alle anderen. Es ist okay. Es ist lesbar. Aber es ist nicht das Meisterwerk, als das es oft dargestellt wird.

Vielleicht bin ich einfach nur ein Miesepeter. Vielleicht habe ich das Buch zum falschen Zeitpunkt gelesen. Vielleicht bin ich einfach zu verwöhnt von all den fantastischen Jugendbüchern, die es heutzutage gibt.
Aber ich stehe zu meiner Meinung. Und ich bin gespannt, ob es noch jemanden da draußen gibt, der so denkt wie ich!
Lasst mich wissen, was ihr davon haltet! Bin ich der Einzige, der das so sieht? Oder gibt es noch andere, die insgeheim denken: "Die fünf Tore? Naja…"?

Und bevor ihr mich steinigt: Ich werde die nächsten Bände vielleicht trotzdem irgendwann mal lesen. Man weiß ja nie. Vielleicht werde ich ja noch eines Besseren belehrt!
Bis dahin: Happy reading! Und seid gnädig zu meinen unpopulären Meinungen! 😉
P.S. Falls ihr wirklich gute Jugendbücher sucht, fragt mich! Ich habe da ein paar Empfehlungen… aber das ist eine andere Geschichte!
