ängstlich Vermeidende Persönlichkeitsstörung Icd 10

Okay, mal ehrlich. Wer von uns ist nicht ein bisschen... ängstlich? Und wer vermeidet nicht manchmal Dinge? Ich meine, wer rennt schon freiwillig zu einem Zahnarzttermin? Niemand, richtig? Und genau da fängt der Spaß mit der ICD-10 an.
Die Sache mit den Etiketten
Die ICD-10, das ist dieses riesige Buch, in dem die Medizin alle Krankheiten und Störungen katalogisiert hat. Wie ein riesiger, super-ordentlicher Schrank voller Schubladen. Und eine dieser Schubladen, die wir heute mal genauer anschauen, ist die für die "Ängstlich-Vermeidende Persönlichkeitsstörung". Klingt kompliziert? Ist es auch. Aber eben auch... ein bisschen lustig.
Denn, lasst uns ehrlich sein: Wer kennt nicht jemanden (oder ist es vielleicht sogar selbst?), der lieber drei Mal um den Block fährt, als einen neuen Weg auszuprobieren? Oder der beim Gedanken an eine Party spontan "Bauchschmerzen" bekommt?
Must Read
Ich behaupte ja, ein bisschen ängstlich-vermeidend steckt in uns allen. Nur halt nicht bei allen in dem Ausmaß, dass es wirklich problematisch wird. Aber darum geht's ja heute nicht. Heute geht es um die leicht ironische Feststellung, dass wir uns alle ein bisschen in diesen Beschreibungen wiederfinden können.
Unbeliebte Meinung: Introversion ist das neue Cool
Ich weiß, ich weiß. Man soll keine Diagnosen so leichtfertig in den Raum werfen. Aber ist es nicht so, dass wir als Gesellschaft Introversion immer mehr akzeptieren? Früher war der Lauteste, derjenige, der im Mittelpunkt stand, der Coolste. Heute dürfen wir auch mal lieber zu Hause bleiben und ein Buch lesen. Und das ist auch gut so!

Klar, die Ängstlich-Vermeidende Persönlichkeitsstörung ist mehr als nur Introversion. Es geht um tiefgreifende Ängste vor Ablehnung und Kritik, die das Leben stark einschränken können. Aber ich finde trotzdem, dass es wichtig ist, diese Dinge zu entstigmatisieren. Einfach mal sagen: "Hey, ich bin halt ein bisschen zurückhaltender. Ist doch okay."
"Ich bin nicht ängstlich. Ich bin strategisch risikoscheu!" - Ein Zitat, das ich mir selbst immer wieder sage.
Und genau da liegt der Knackpunkt. Es geht um das "strategisch". Wenn die Ängstlichkeit das Leben diktiert und zu Leid führt, dann ist es Zeit, professionelle Hilfe zu suchen. Aber wenn es nur darum geht, dass man nicht jeden Abend auf einer anderen Party tanzen muss, dann ist das vielleicht einfach nur... Charakter.

Selbsttest für zwischendurch (mit Augenzwinkern!)
Hier ein kleiner (unwissenschaftlicher!) Selbsttest: Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft:
- Ich fühle mich in großen Gruppen unwohl.
- Ich vermeide es, neue Leute kennenzulernen, weil ich Angst habe, nicht gemocht zu werden.
- Kritik trifft mich härter als andere.
- Ich fühle mich oft minderwertig.
- Ich ziehe es vor, zu Hause zu bleiben, anstatt etwas zu unternehmen.
Wenn Sie jetzt sagen: "Ja, das bin ja ich!", dann keine Panik. Das sagt noch lange nicht, dass Sie eine Ängstlich-Vermeidende Persönlichkeitsstörung haben. Es sagt nur, dass Sie vielleicht ein bisschen... menschlich sind. Und das ist doch eigentlich ganz schön, oder?

Die Pointe
Die Moral von der Geschicht: Manchmal ist es gut, Dinge mit Humor zu nehmen. Sich selbst nicht zu ernst. Und zu akzeptieren, dass wir alle unsere kleinen Macken und Ängste haben. Solange diese uns nicht das Leben zur Hölle machen, ist alles im grünen Bereich. Und wenn doch? Dann gibt es zum Glück die ICD-10 (und Therapeuten!), die uns helfen können, das Ganze ein bisschen zu sortieren.
Also, atmen Sie tief durch, kuscheln Sie sich in Ihre Lieblingsdecke und freuen Sie sich darüber, dass Sie heute Abend nicht auf einer überfüllten Party sein müssen. Manchmal ist es eben doch am schönsten, einfach zu Hause zu bleiben. Und das ist völlig okay. Versprochen.
Disclaimer: Dieser Artikel ist humorvoll gemeint und ersetzt keine professionelle Beratung. Wenn Sie unter Ängsten oder Vermeidungsverhalten leiden, suchen Sie bitte professionelle Hilfe.
