Angst Vor Krebs Nach Ct

Kennt ihr das? Man geht zum Arzt, alles easy peasy. Dann kommt die Empfehlung für ein CT. Und plötzlich… Hollywood in deinem Kopf! Blockbuster-artige Szenarien von bösartigen Tumoren, die sich wie Pilze nach dem Regen vermehren. Willkommen im Club derer, die “Angst Vor Krebs Nach CT” kennen – kurz: AVKNNCT.
Ich sag’s euch, das ist wie mit dem Staubsaugen: Man schiebt es ewig vor sich her, und dann, wenn man’s endlich gemacht hat, denkt man: “Hätte ich’s doch bloß früher erledigt!” Nur dass beim CT die “Erledigung” manchmal eben auch Ergebnisse mit sich bringt, die man lieber nicht gehabt hätte.
Also, was passiert da eigentlich im Kopf?
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Das Kopfkino beginnt
Die CT-Überweisung liegt auf dem Tisch, und zack! Dein Hirn schaltet um auf “Worst Case Scenario”. Auf einmal bist du kein entspannter Mensch mehr, sondern ein wandelnder Krebs-Enzyklopädie. Du googelst Symptome (bitte nicht!), liest Forenbeiträge von Leuten, die “genau das auch hatten” und am Ende… naja, lassen wir das. Kurz gesagt: Dein Kopf ist ein Hamsterrad, in dem Panik fleißig Runden dreht.
Ich erinnere mich, als ich selbst mal ein CT machen musste. Ich habe nachts wach gelegen und mir ausgemalt, wie ich den Ärzten erkläre, dass ich "Krebs-Profi" bin, weil ich so viel darüber gelesen habe. Lächerlich, ich weiß! Aber in dem Moment war das mein voller Ernst.

Warum gerade ICH?
Das ist die nächste Frage, die sich unser Gehirn stellt. "Warum bin ich es, der jetzt vielleicht Krebs hat?" Als ob das Schicksal eine persönliche Vendetta gegen dich führt. Dabei ist es doch statistisch gesehen völlig normal, dass Menschen irgendwann mal gesundheitliche Probleme haben. Aber das rationale Denken hat in diesem Moment Urlaub. Es ist, als ob man beim Monopoly direkt ins Gefängnis kommt, ohne vorher über Los gegangen zu sein.
Die Wartezeit: Ein Folterinstrument
Die Zeit zwischen dem CT-Termin und dem Ergebnis ist die reinste Folter. Jeder kleine Schmerz wird plötzlich zum Beweis, dass da etwas im Argen ist. Der Husten? Bestimmt Lungenkrebs! Das Zwicken im Bauch? Eindeutig Darmkrebs! Und der Knubbel am Hals? Tja… ihr wisst Bescheid.

Das ist wie bei einer Prüfung, auf die man nicht gelernt hat: Man versucht, sich einzureden, dass es schon nicht so schlimm wird, aber tief im Inneren weiß man, dass man eigentlich durchfallen wird. Nur dass es hier eben um deine Gesundheit geht.
Was kann man tun?
Ganz wichtig: Reden! Sprich mit deinem Arzt über deine Ängste. Er oder sie kann dir die Fakten erklären und dich beruhigen. Und wenn das nicht reicht, such dir einen Freund, eine Freundin, die dir zuhört und dich ablenkt. Gemeinsam Lachen hilft oft mehr als zehn Pillen.

Außerdem: Mach was Schönes! Geh spazieren, lies ein Buch, triff dich mit Freunden. Ablenkung ist das A und O. Versuch, dein Gehirn mit positiven Dingen zu füttern, anstatt mit Horrorszenarien. Denk dran: Die Wahrscheinlichkeit, dass alles gut ist, ist viel größer, als du denkst!
Und last but not least: Glaub an dich! Dein Körper ist stärker, als du denkst. Und selbst wenn etwas gefunden wird, heißt das noch lange nicht das Ende der Welt. Die Medizin ist heute so weit, dass viele Krebsarten gut behandelbar sind.
Also, Kopf hoch! AVKNNCT ist zwar unangenehm, aber kein Grund, den Humor zu verlieren. Und wer weiß, vielleicht ist das CT ja auch völlig unauffällig. Dann kannst du hinterher sagen: "Ich habe den Krebs-Albtraum überlebt – und alles, was ich bekommen habe, war dieses blöde CT-Bild!"
