Alte Haustür Ausbauen Und Neue Haustür Einbauen

Erinnert ihr euch an diese eine Folge von "Handwerker King", wo alles schiefging, was schiefgehen konnte? Der Typ hat versucht, eine Lampe anzubringen und hat dabei fast das ganze Haus abgefackelt. Okay, vielleicht war das ein bisschen übertrieben, aber ich hatte so ein ähnliches Déjà-vu-Erlebnis, als ich mich entschlossen habe, meine alte Haustür gegen eine neue auszutauschen. Warum? Weil ich dachte: "Ach, das ist doch Pillepalle! Kann ja nicht so schwer sein!" Spoiler-Alarm: Es war etwas komplizierter als gedacht.
Aber hey, lasst euch nicht entmutigen! Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch. (Oder zumindest könnt ihr euch danach mit einem guten Gewissen einen Profi holen. Win-Win!) Los geht’s mit dem Ausbau der alten Tür und dem Einbau der neuen. Denkt dran: Sicherheit geht vor! Also, Helm auf und los!
Die alte Tür muss weg!
Bevor wir uns an die eigentliche Arbeit machen, ist es wichtig, das richtige Werkzeug parat zu haben. Hammer, Schraubenzieher, Brecheisen, Wasserwaage, Keile… Die üblichen Verdächtigen eben. Und natürlich: Geduld. Davon braucht man nämlich eine ganze Menge.
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Der Ausbau der alten Tür ist eigentlich relativ simpel, wenn man weiß, wo man ansetzen muss. Zuerst müsst ihr die Tür aushängen. Das geht in der Regel, indem ihr sie anhebt oder die Scharniere löst. Achtung: Die Tür kann ganz schön schwer sein! Holt euch am besten jemanden zur Hilfe, sonst landet ihr noch beim Orthopäden.
Danach geht es an den Rahmen. Hier wird es etwas kniffliger. Die meisten alten Türrahmen sind entweder verschraubt oder vernagelt. Sucht die Befestigungen und löst sie. Manchmal hilft auch ein bisschen rohe Gewalt mit dem Brecheisen. Aber Vorsicht: Nicht gleich das ganze Mauerwerk einreißen! Sanfte Gewalt ist hier das Zauberwort.

Wenn der Rahmen gelöst ist, könnt ihr ihn vorsichtig herausnehmen. Hierbei ist es wichtig, den Untergrund nicht zu beschädigen. Also, schön langsam und vorsichtig arbeiten. (Oder wie mein Opa immer sagte: "Wer langsam macht, macht's zweimal weniger!")
Die neue Tür: Einbau mit Fingerspitzengefühl
Jetzt kommt der spannende Teil: Der Einbau der neuen Haustür! Bevor ihr die Tür in die Öffnung wuchtet, solltet ihr den Untergrund vorbereiten. Reinigt die Öffnung gründlich und entfernt alle Unebenheiten. Ein sauberer Untergrund ist die halbe Miete!
Stellt den neuen Türrahmen in die Öffnung und richtet ihn mit der Wasserwaage aus. Hier sind Keile Gold wert. Mit ihnen könnt ihr den Rahmen perfekt justieren. Achtet darauf, dass der Rahmen sowohl waagerecht als auch senkrecht steht. Sonst klemmt die Tür später.

Wenn der Rahmen richtig sitzt, könnt ihr ihn befestigen. Entweder mit Schrauben oder mit speziellem Montageschaum. Ich persönlich bevorzuge Schrauben, weil sie stabiler sind. Aber das ist Geschmackssache.
Nachdem der Rahmen befestigt ist, könnt ihr die Tür einhängen. Achtet darauf, dass die Scharniere richtig sitzen und die Tür sich leicht öffnen und schließen lässt. Falls nicht, müsst ihr den Rahmen noch einmal justieren. Das ist zwar nervig, aber es lohnt sich.

Zum Schluss müsst ihr die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk abdichten. Hierfür gibt es spezielle Dichtstoffe im Baumarkt. Tragt den Dichtstoff sauber auf und glättet ihn mit einem Fugenspachtel. Das sieht nicht nur besser aus, sondern schützt auch vor Wind und Wetter.
Und das war's! Herzlichen Glückwunsch, ihr habt eure neue Haustür eingebaut! Oder zumindest habt ihr es versucht. Falls alles schiefgegangen ist: Kopf hoch! Es gibt Schlimmeres. Und wie gesagt: Der Profi ist nur einen Anruf entfernt.
Ich hoffe, dieser kleine Erfahrungsbericht hat euch geholfen und ein wenig Mut gemacht. Traut euch ruhig, auch wenn es am Anfang schwierig erscheint. Mit der richtigen Vorbereitung und dem richtigen Werkzeug ist fast alles möglich. Und wenn nicht, dann gibt es ja immer noch YouTube-Tutorials. Viel Erfolg!
