Aktuelle Trends In Der Floristik

Kennt ihr das, wenn ihr einem Freund ein Blumenabo schenken wollt, aber komplett überfordert seid, weil die Auswahl so riesig ist? Ich stand neulich genau vor diesem Problem. Rose ist ja irgendwie klassisch, aber dann dachte ich: "Nee, das ist doch total 2000er!" Und plötzlich war ich mittendrin im Dschungel der floralen Trends. Krass, was sich da alles tut! Und genau darum geht's heute: Was ist gerade in in der Floristik?
Nachhaltigkeit: Blumen mit gutem Gewissen
Okay, Nachhaltigkeit ist ja nun wirklich kein neuer Trend, aber er hat auch die Blumenwelt voll erwischt. Und das ist auch gut so! Es geht um saisonale und regionale Blumen. Also, statt Rosen aus Afrika im Winter lieber auf das zurückgreifen, was hier gerade so wächst. Tulpen im Frühling, Sonnenblumen im Sommer, Astern im Herbst... ihr wisst, was ich meine. (P.S. Spart auch noch Geld! Win-win!)
Außerdem achten viele Floristen jetzt auf biologisch abbaubare Materialien für die Bindetechnik und Verpackung. Kein Plastik mehr, hurra! Stattdessen kommen Jute, Papier oder sogar kompostierbare Folien zum Einsatz. Find ich super!
Must Read
Wildblumen-Feeling: Natürlichkeit pur
Schluss mit steifen, perfekt arrangierten Sträußen! Der Trend geht ganz klar zu Wildblumen. Stellt euch vor: Ein Strauß wie direkt von der Wiese gepflückt. Locker, luftig, mit verschiedenen Texturen und Formen. Einfach natürlich schön.
Das bedeutet auch, dass "Unkraut" plötzlich total angesagt ist. Gräser, Zweige, sogar Disteln – alles ist erlaubt, solange es den natürlichen Look unterstreicht. Früher hätte Oma gesagt: "Das ist doch kein Strauß, das ist ja 'n Haufen Grünzeug!" Aber jetzt ist es total chic!

Trockenblumen: Langlebig und stylisch
Ich erinnere mich noch, wie Trockenblumen früher total verstaubt und altbacken aussahen. Aber das ist lange vorbei! Trockenblumen sind das Comeback des Jahrhunderts! Sie sind super langlebig, pflegeleicht (brauchen kein Wasser, yay!) und unglaublich vielseitig.
Man kann damit tolle Kränze basteln, Gestecke zaubern oder sie einfach als Deko in Vasen stellen. Und das Beste: Sie sehen auch nach Monaten noch gut aus. (Perfekt für alle, die keinen grünen Daumen haben, so wie ich!)

Farben: Mut zur Farbe! Oder eben nicht...
Bei den Farben ist gerade alles erlaubt. Einerseits sieht man viele knallige, leuchtende Farben, die richtig gute Laune machen. Denkt an Pink, Orange, Gelb – ein echter Farbenrausch!
Andererseits sind aber auch sanfte, pastellige Töne total im Trend. Rosa, Lila, Beige – die wirken beruhigend und elegant. Also, quasi das komplette Gegenteil. Ich sag ja: Alles ist erlaubt!

Und dann gibt's noch den Trend zu natürlichen Erdtönen. Brauntöne, Beige, Olivgrün – die passen perfekt zum nachhaltigen und natürlichen Look, den wir ja schon besprochen haben. (Ihr merkt schon, alles hängt irgendwie zusammen, oder?)
Minimalismus: Weniger ist mehr
Auch in der Floristik setzt sich der Minimalismus durch. Statt opulenter Gestecke gibt es jetzt oft einzelne, sorgfältig ausgewählte Blumen, die in schlichten Vasen zur Geltung kommen.

Eine einzelne Calla in einer hohen Glasvase, eine Orchidee auf einem Sideboard – das kann schon reichen, um einen Raum aufzuwerten. Weniger ist eben manchmal mehr. (Gilt übrigens auch für meinen Kleiderschrank... aber das ist 'ne andere Geschichte.)
Fazit: Hauptsache, es gefällt!
Okay, wir haben jetzt über Nachhaltigkeit, Wildblumen, Trockenblumen, Farben und Minimalismus gesprochen. Aber am Ende des Tages gilt doch: Erlaubt ist, was gefällt! Lasst euch von den Trends inspirieren, aber bleibt euch selbst treu. Sucht euch die Blumen aus, die euch glücklich machen, und arrangiert sie so, wie es euch am besten gefällt. Und wenn ihr dann noch auf Nachhaltigkeit achtet, umso besser!
Und ich? Ich hab für meinen Freund dann doch einen Strauß mit saisonalen Wildblumen bestellt. Und ein paar getrocknete Gräser waren auch dabei. Er hat sich gefreut! Und das ist ja die Hauptsache, oder?
