Ab Welcher Temperatur Fieber Senken

Fieber. Alle kennen es. Dieses unangenehme Gefühl, wenn der Körper sich anfühlt wie ein Heizkörper und der Kopf pocht wie auf einem Rave. Die Frage ist: Ab wann greift man zur fiebersenkenden Keule? Da scheiden sich ja die Geister!
Ich sage: Sofort! Ja, ich weiß, das ist vielleicht eine unpopuläre Meinung. Aber hört mir zu!
Die Leiden des jungen Wärmekörpers
Erinnerst du dich an deine Kindheit? Mama oder Papa, bewaffnet mit einem Thermometer, immer bereit, das Urteil zu fällen: "Ohje, du hast Fieber! Ab ins Bett!" Dann kam der lauwarme Wickel und der Paracetamol-Saft. Und wisst ihr was? Es hat geholfen! Ich habe mich besser gefühlt. Punkt.
Must Read
Jetzt sind wir erwachsen. Wir googeln stundenlang, lesen Artikel über die "heilende Kraft des Fiebers" und die "natürlichen Abwehrkräfte des Körpers". Ja, ja, schon klar. Aber ich sage: Lieber ein bisschen weniger "Abwehrkräfte" und dafür ein bisschen mehr Lebensqualität!
Die 38-Grad-Lüge
Alle sagen: "Fieber erst ab 38 Grad senken!" Blödsinn! 38 Grad fühlen sich an wie die Hölle! Ich liege da, zitternd unter drei Decken, schwitzend wie in einer Sauna, und soll mich freuen, dass mein Körper so fleißig gegen irgendwelche Bakterien kämpft? Nein, danke!

Ich bin der festen Überzeugung: Wenn ich mich mies fühle, egal bei welcher Temperatur, dann darf ich nachhelfen. Ich bin doch kein Masochist!
Die sanfte Revolution der Fiebersenkung
Klar, man muss nicht gleich die Chemiekeule schwingen. Es gibt ja auch sanftere Methoden. Lauwarme Wadenwickel sind super (solange man nicht friert!). Und viel trinken, am besten Tee mit Zitrone und Honig. Das ist wie eine Umarmung von innen!

Aber wenn das alles nicht hilft und die 37,8 Grad sich anfühlen wie 40, dann greife ich zu Ibuprofen oder Paracetamol. Und ich schäme mich nicht dafür!
"Aber der Körper braucht das Fieber, um sich zu wehren!"
Ja, mag sein. Aber mein Körper braucht auch, dass ich funktioniere. Ich muss arbeiten, mich um die Kinder kümmern, den Müll rausbringen. Und das geht mit Fieber einfach nicht.
Die Kunst des Zuhörens (auf den eigenen Körper)
Letztendlich geht es darum, auf den eigenen Körper zu hören. Wenn ich mich bei 37,5 Grad fit fühle, dann lasse ich das Fieber einfach Fieber sein. Aber wenn ich mich bei 37,5 Grad fühle, als hätte mich ein Bus überfahren, dann greife ich ein.

Es ist wie beim Essen: Man muss nicht immer alles aufessen, nur weil es auf dem Teller liegt. Man darf auch mal "Nein danke" sagen. Genauso ist es beim Fieber: Man muss es nicht immer aussitzen, nur weil es "gesund" sein soll.
Also, liebe Freunde, lasst uns mutig sein und unsere unpopulären Meinungen vertreten! Lasst uns das Fieber senken, wenn es uns schlecht geht, und lasst uns uns nicht von irgendwelchen schlauen Büchern oder gut gemeinten Ratschlägen verunsichern. Wir sind schließlich erwachsen und können selbst entscheiden, was gut für uns ist!

Und wenn ich jetzt für diese Meinung gesteinigt werde, dann ist mir das auch egal. Hauptsache, ich habe kein Fieber!
Die große Fieber-Debatte: Einladung zur Diskussion!
Was ist deine Meinung? Bist du Team "Fieber aussitzen" oder Team "Fieber sofort senken"? Lass es mich wissen! Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Vielleicht kann man ja doch noch was lernen... obwohl ich da ehrlich gesagt meine Zweifel habe. 😉
