A Midsummer Night's Dream Characters

Okay, Leute, mal ehrlich. Habt ihr auch schon mal 'nen Abend gehabt, wo alles schief läuft, die Gefühle Karussell fahren und am Ende fragt man sich, was zum Teufel eigentlich passiert ist? Mir ging's letztens so mit 'ner Party, bei der der DJ 'nen Nervenzusammenbruch hatte, die Getränke ausgingen und zwei Leute sich lautstark über die korrekte Aussprache von "Quinoa" gestritten haben. (Ja, wirklich!). Erinnert mich irgendwie an... ja, genau, an Shakespeares Sommernachtstraum! Ein totales Chaos, aber irgendwie auch saukomisch.
Und genau darum soll's heute gehen: Die chaotischen, liebenswerten und total durchgeknallten Charaktere in A Midsummer Night's Dream. Bereit für 'nen Trip in den Athener Wald?
Die Liebenden: Ein Quartett im Gefühlschaos
Fangen wir mit den Hauptleidtragenden an, den Liebenden: Hermia, Lysander, Helena und Demetrius. Stell dir vor, du bist mitten in 'nem Beziehungsdrama, das so kompliziert ist, dass selbst dein Therapeut Kopfschmerzen bekommt. Genau das ist deren Leben. Hermia und Lysander lieben sich, aber Hermias Vater will, dass sie Demetrius heiratet. (Papa weiß es halt immer besser, ne?). Helena ist wiederum total verschossen in Demetrius, der aber null Interesse an ihr hat. So weit, so gut, oder? Falsch gedacht!
Must Read
Das Ganze eskaliert, als sie in den Zauberwald fliehen. Und dort mischen sich die Elfen ein... Spoiler Alert: Das Ganze wird noch VIEL verrückter. Denkt an verzauberte Liebestränke und plötzliche, unerklärliche Zuneigungen. Helena, arme Helena, wird plötzlich von beiden Männern angehimmelt. Sie glaubt natürlich, dass sie verarscht wird. Verständlich, oder? Wer würde das denn bitte nicht denken?
Die Elfen: Chaosgaranten mit Blütenpower
Apropos Elfen: Puck und Oberon, der Elfenkönig, sind die eigentlichen Strippenzieher im Hintergrund. Puck, auch Robin Goodfellow genannt, ist ein schelmischer Kobold, der mehr Unheil anrichtet als 'n Kleinkind mit 'ner Dose Sprühsahne. Er verwechselt, wer wen lieben soll, verwandelt Leute in Esel (dazu später mehr) und sorgt generell für maximales Chaos. Oberon, der Elfenkönig, ist auch nicht viel besser. Er ist sauer auf seine Frau Titania und benutzt den Liebestrank, um sie zu demütigen. Klingt nach 'ner gesunden Beziehung, oder? (Ironie-Alarm!).

Oberon ist der Chef, klar, aber Puck ist der, der die Drecksarbeit macht. Er ist sozusagen der Praktikant der Elfenwelt, der aber leider viel zu viel Macht hat. Und der die auch ohne mit der Wimper zu zucken einsetzt.
Die Handwerker: Laienschauspieler mit Herz
Und dann gibt es da noch die Handwerker! Eine Gruppe von Laienschauspielern, die ein Theaterstück für die Hochzeit von Theseus und Hippolyta proben. Sie sind total unbegabt, aber mit vollem Einsatz dabei. Zettel, der Weber, ist der Star der Truppe. Er ist überzeugt von seinem Talent (was leider nicht der Realität entspricht) und will am liebsten alle Rollen spielen.

Und jetzt kommt der Knaller: Puck verwandelt Zettel in einen Esel! Und die Elfenkönigin Titania, die unter dem Einfluss des Liebestranks steht, verliebt sich in ihn. Ja, richtig gelesen. Eine Elfenkönigin verliebt sich in einen Esel mit dem Kopf von Zettel. Das ist Shakespeare vom Feinsten! (Und der Grund, warum ich dieses Stück so liebe).
Theseus und Hippolyta: Die Vernünftigen (fast)
Last but not least: Theseus und Hippolyta. Sie sind das "normale" Paar in der Geschichte. Theseus, der Herzog von Athen, hat Hippolyta, die Amazonenkönigin, besiegt und heiratet sie nun. Sie repräsentieren Ordnung und Vernunft. Aber selbst sie werden von dem Chaos im Wald mitgerissen. Am Ende des Stücks sind sie diejenigen, die die Handwerker auffordern, ihr Stück aufzuführen. (Obwohl es wirklich, wirklich schlecht ist).
Kurz gesagt: A Midsummer Night's Dream ist ein Feuerwerk an verrückten Charakteren, die alle auf ihre Art und Weise liebenswert (oder zumindest unterhaltsam) sind. Es ist ein Stück über Liebe, Eifersucht, Magie und die Absurdität des Lebens. Und es erinnert uns daran, dass auch, wenn alles schief läuft, am Ende doch irgendwie alles gut wird. (Oder zumindest halbwegs erträglich).
