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6 Ssw Blutungen Und Ziehen Im Unterleib


6 Ssw Blutungen Und Ziehen Im Unterleib

Seien wir ehrlich, liebe Mitfrauen (und interessierte Männer!), die 6. Schwangerschaftswoche ist... sagen wir mal, eine Achterbahn. Nicht die mit dem Looping und dem Adrenalin-Kick, eher so eine holprige, alte Holzachterbahn auf einem Jahrmarkt, wo man nicht weiß, ob man kotzen oder lachen soll. Und dann kommt noch das Thema Blutungen und Ziehen im Unterleib ins Spiel. Juhu!

Okay, ich geb's zu. Ich bin kein Fan von Panikmache. Google ist dein Feind, wenn es um Schwangerschaftsbeschwerden geht. Vertraut mir. Ich habe es gelernt... auf die harte Tour. Also, bevor ihr jetzt schon wieder mit weiten Augen "Fehlgeburt!" schreit (ich sehe euch!), lasst uns mal kurz durchatmen.

Das große Ziehen: Ist das jetzt schon Wehen?

Das Ziehen im Unterleib, dieses dumpfe, nagende Gefühl, das einen den ganzen Tag begleitet. Ist das jetzt schon der Anfang vom Ende? Oder einfach nur mein Körper, der versucht, sich auf das große Abenteuer "Baby" einzustellen? Meine unpopuläre Meinung: Wahrscheinlich Letzteres. Es wächst da ein kleines Menschlein in dir! Da darf es ruhig mal zwicken und zwacken.

Stellt euch mal vor, eure Gebärmutter ist eine kleine Wohnung. Plötzlich kommt da jemand mit einem Umzugswagen und will einziehen. Da muss Platz geschaffen werden! Da wird umgeräumt, Wände werden versetzt, und natürlich gibt's den ein oder anderen blauen Fleck. Und genau das, meine Lieben, ist das Ziehen im Unterleib. Ein Umzug, der im Gange ist. Okay, vielleicht ein etwas chaotischer Umzug, aber hey, Hauptsache, es gibt am Ende ein neues Familienmitglied, oder?

Blutungen? Aaaah! Oder...?

Und dann sind da noch die Blutungen. Ein roter Fleck im Slip kann den schlimmsten Albtraum jeder Schwangeren auslösen. Ich verstehe das. Wirklich. Aber bevor ihr jetzt hyperventiliert und den Notarzt ruft: Es muss nicht immer das Schlimmste bedeuten. Eine Einnistungsblutung? Ein geplatztes Äderchen? Manchmal ist es einfach nur der Körper, der verrückt spielt. Und in der 6. SSW, da spielt der Körper gerne mal verrückt.

11 SSW Ziehen im Unterleib: Ursachen, Symptome und Hilfreiche Tipps
11 SSW Ziehen im Unterleib: Ursachen, Symptome und Hilfreiche Tipps

Ich sage nicht, dass man das ignorieren soll. Auf keinen Fall! Aber bevor ihr euch in Selbstmitleid suhlt und euch schon gedanklich von eurem kleinen Wunder verabschiedet, ruft lieber euren Arzt oder eure Hebamme an. Die können euch beruhigen (oder eben nicht, aber dann wisst ihr wenigstens Bescheid). Und sie haben gelernt, mit panischen Schwangeren umzugehen. Vermutlich ist das sogar ihr Lieblingshobby.

Unpopuläre Meinung Nummer zwei: Ein bisschen Blut muss nicht immer ein Drama sein. Solange es nicht stark ist und nicht mit starken Schmerzen einhergeht, ist es oft harmlos. Aber lasst es trotzdem abklären, okay?

10 Ssw Ziehen Im Unterleib
10 Ssw Ziehen Im Unterleib

Chillt mal, Mädels! (Und Jungs!)

Die 6. Schwangerschaftswoche ist eine Zeit des Umbruchs. Euer Körper verändert sich, eure Hormone spielen verrückt, und ihr fühlt euch wahrscheinlich wie eine Mischung aus depressiver Couchpotato und übermotiviertem Powerhouse. Das ist alles normal! Nehmt euch Zeit für euch. Gönnt euch ein entspannendes Bad (nicht zu heiß, bitte!), lest ein gutes Buch (kein Schwangerschaftsratgeber, versprochen?), und redet mit eurem Partner, eurer Freundin oder eurer Katze über eure Ängste. Hauptsache, ihr lasst es raus.

Und noch etwas: Hört auf, euch mit anderen Schwangeren zu vergleichen! Jede Schwangerschaft ist anders. Nur weil eure Freundin in der 6. Woche noch keinen Morgenübelkeit hatte und fröhlich Yoga gemacht hat, heißt das nicht, dass mit euch etwas nicht stimmt. Seid nett zu euch selbst. Ihr macht das schon ganz toll! Und wenn nicht, dann ist das auch okay.

12 SSW: Ziehen im Unterleib ein typisches Symptom?
12 SSW: Ziehen im Unterleib ein typisches Symptom?

Also, meine lieben Mitstreiterinnen, atmet tief durch, trinkt einen Kräutertee (ohne Alkohol!), und versucht, die 6. Schwangerschaftswoche zu überleben. Es wird besser. Irgendwann. Vielleicht. Und wenn nicht, dann habt ihr am Ende ein zuckersüßes Baby im Arm. Und das ist doch irgendwie auch ein Trost, oder?

Mein Tipp zum Schluss: Wenn ihr euch unsicher seid, immer zum Arzt! Besser einmal zu viel als einmal zu wenig. Und lasst euch nicht von Google verrückt machen!

Und denkt dran: Ihr seid nicht allein! Wir alle sitzen im selben Boot. Einem Boot voller Hormone, Übelkeit und der ständigen Angst, dass etwas schiefgehen könnte. Aber hey, wir schaffen das! Zusammen!

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