5 Grundsätze Der Pflegedokumentation

Ach du liebe Zeit, die Pflegedokumentation! Klingt erstmal so spannend wie ein trockenes Toastbrot, aber glaubt mir, sie ist wichtiger als der Kaffee am Montagmorgen. Und damit das Ganze nicht zum Alptraum wird, gibt's ein paar Grundsätze, an die wir uns halten sollten. Stell dir vor, es ist wie beim Kochen: Ohne Rezept (oder zumindest ein bisschen Ahnung) wird's selten was.
1. Wahrhaftigkeit: Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit… oder so ähnlich.
Stell dir vor, du erzählst deinem besten Freund, dass du den Marathon gelaufen bist, obwohl du nach 500 Metern schon nach Luft geschnappt hast. Peinlich, oder? Genauso ist es bei der Pflegedokumentation. Wahrhaftigkeit bedeutet: Schreib auf, was wirklich passiert ist. Keine rosaroten Brillen, keine Beschönigungen. Wenn Herr Müller den Pudding verschmäht hat, dann hat er ihn verschmäht. Nicht „Herr Müller hat den Pudding freudig aufgenommen… bis auf einen kleinen Rest.“ Sei ehrlich! Das ist nicht nur professionell, sondern hilft auch, die Pflege wirklich zu verbessern.
Also, Augen auf und ehrlich bleiben! Denk daran, die Pflegedokumentation ist kein Märchenbuch.
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2. Vollständigkeit: Keine halben Sachen, bitte!
Kennst du das, wenn du versuchst, ein IKEA-Regal ohne Bauanleitung zusammenzubauen? Chaos pur! Fehlende Informationen führen zu Verwirrung und im schlimmsten Fall zu einem wackeligen Regal. In der Pflegedokumentation ist es genauso: Vollständigkeit ist das A und O. Was wurde beobachtet? Welche Maßnahmen wurden ergriffen? Wie hat der Patient reagiert? Alles muss rein! Denk dran: Je mehr Informationen, desto besser das Gesamtbild.
Lass also keine Lücken entstehen, sonst wird's ein Puzzle mit fehlenden Teilen!

3. Zeitnah: Nicht auf die lange Bank schieben!
Ich weiß, ich weiß, nach der Schicht noch alles dokumentieren klingt wie die reinste Folter. Aber glaub mir, zeitnahe Dokumentation spart am Ende Zeit und Nerven. Erinnerst du dich noch an den Namen des netten Lieferanten, der dir gestern so freundlich geholfen hat? Eben! Was gestern passiert ist, ist heute schon wieder halb vergessen. Also, ran an die Tasten und sofort dokumentieren. Sonst wird's später zur Ratespielrunde: "War das jetzt Frau Schmidt oder Frau Lehmann?"
Also, lieber jetzt ein paar Minuten investieren, als später stundenlang rätseln!

4. Objektivität: Die Fakten, bitte!
Stell dir vor, du bist Schiedsrichter beim Fußball und pfeifst nur für deine Lieblingsmannschaft. Unfair, oder? Genauso ist es mit der Objektivität. Objektivität bedeutet: Beschreibe die Situation so, wie sie ist, ohne deine persönliche Meinung oder Wertung. Nicht: "Herr Meier war heute mal wieder unerträglich", sondern: "Herr Meier hat sich lautstark über das Mittagessen beschwert." Es geht um Fakten, nicht um Gefühle (deine Gefühle, zumindest nicht in der Doku!).
Denk dran: Du bist Beobachter, nicht Drehbuchautor!

5. Lesbarkeit: Damit es kein Geheimcode wird!
Hast du schon mal versucht, die Handschrift eines Arztes zu entziffern? Manchmal könnte man meinen, es ist eine Geheimsprache. Bei der Pflegedokumentation gilt: Lesbarkeit ist Trumpf! Schreib ordentlich, verständlich und vermeide Fachjargon, den kein Mensch versteht. Und ganz wichtig: Kürzel erklären! Nicht jeder weiß, dass "RR" für "Blutdruck" steht. Stell dir vor, die Doku wird von jemandem gelesen, der sich nicht auskennt. Kann er alles verstehen?
Also, gib dir Mühe und mach es lesbar wie eine Zeitung, nicht wie eine Hieroglyphenschrift!
Und hey, wenn du mal einen schlechten Tag hast, denk dran: Auch Pflegedokumentation kann mit ein bisschen Humor und den richtigen Grundsätzen gemeistert werden. Keep smiling!
