3 Phasen Der Französischen Revolution

Na, wer hat schon mal eine richtig gute Revolution erlebt? Nein, ich meine jetzt nicht den neuen Staubsaugerroboter. Ich rede von einer echten Revolution, so richtig mit Drama, Intrigen und vielleicht ein bisschen (oder auch viel!) Chaos. Die Französische Revolution, die war so eine Nummer. Stell dir vor, deine WG beschließt, dass ab sofort nur noch Blumenkohl gegessen wird und der Vermieter plötzlich meint, er hätte doch lieber wieder ein Schloss. Genau so ungefähr, nur eben in ganz Frankreich.
Die ganze Chose hatte drei super spannende Phasen, jede so unterschiedlich wie drei WG-Mitbewohner, die sich ständig streiten, wer den Abwasch macht.
Phase 1: Der Sturm auf die Bastille – oder: Der Ausraster am Kühlschrank
Diese Phase ist wie der Moment, wenn der Kühlschrank leer ist, der Mitbewohner deine Pizza aufgegessen hat und du einfach nicht mehr kannst. Die Leute waren stinkesauer. Steuern hoch, Brot teuer, und der König und seine Marie Antoinette lebten im Saus und Braus. Man munkelte, sie hätten gesagt: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!". Ob das stimmt? Egal, der Frust saß tief, wie ein Fleck Rotwein auf dem hellen Teppich.
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Also haben die Leute (ungefähr so aufgebracht wie du, wenn du merkst, dass jemand deinen Netflix-Account benutzt) die Bastille gestürmt. Die Bastille war ein Gefängnis, aber symbolisch stand sie für die Macht des Königs. Es war quasi wie das Runterreißen des Vermieter-Posters von der Wand, nur eben mit etwas mehr Feuer und Schwert.
Das Ergebnis: Der König knickte ein bisschen ein, und es gab erstmal eine Nationalversammlung. Die haben dann so coole Sachen wie die "Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte" verfasst. Das war wie eine neue WG-Ordnung, in der plötzlich alle gleichberechtigt waren. (Theoretisch jedenfalls...)

Phase 2: Die Schreckensherrschaft – oder: Wenn der Ordnungsfimmel übertreibt
Okay, jetzt wird's kompliziert. Stell dir vor, in deiner WG übernimmt plötzlich ein Mitbewohner die Kontrolle, der so richtig auf Ordnung und Disziplin steht. Einer, der jeden Krümel auf dem Boden persönlich nimmt und bei jedem Fehltritt gleich mit einer Strafpredigt droht. Dieser Mitbewohner war Robespierre, und er war der Kopf der Jakobiner.
Die Jakobiner waren radikal. Sie wollten die Revolution verteidigen, koste es, was es wolle. Und das kostete... Köpfe! Die Guillotine wurde zum Dauerbrenner. Egal, ob man verdächtig war, ein bisschen komisch geguckt hat oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war – zack, Kopf ab. Das war ungefähr so, als würde der Ordnungsfimmel-Mitbewohner jeden rausschmeißen, der nicht sofort und ohne Widerrede die WG-Regeln befolgt. Ziemlich ungemütlich, oder?

Ironischerweise wurde Robespierre am Ende auch selbst guillotiniert. Karma ist halt doch ein seltsames Biest, nicht wahr?
Phase 3: Das Direktorium – oder: Zurück zum Chaos (aber mit Stil)
Nachdem Robespierre weg war, hatten die Leute erstmal genug von der Schreckensherrschaft. Sie wollten wieder ein bisschen mehr Normalität, ein bisschen mehr Party (natürlich mit angemessener Lautstärke nach 22 Uhr!) und ein bisschen weniger Angst, jeden Morgen mit der Guillotine rechnen zu müssen.

Also wurde das Direktorium gegründet. Das war wie ein WG-Rat, bestehend aus fünf Direktoren. Das Problem? Die waren sich ständig uneinig, korrupt und nicht wirklich kompetent. Die Lage war instabil, die Wirtschaft am Boden, und die Leute waren wieder mal frustriert. Es war quasi so, als hätte man den Ordnungsfimmel-Mitbewohner durch fünf Chaoten ersetzt, die sich nur darum streiten, wer die Fernbedienung haben darf.
Aber dann kam Napoleon! Stell dir vor, plötzlich steht der charismatische Ex-Freund deiner Mitbewohnerin vor der Tür, der alle Probleme lösen kann (oder zumindest so tut). Napoleon putschte das Direktorium weg und krönte sich selbst zum Kaiser. Das war das Ende der Revolution (aber nicht das Ende des Dramas).
Die Französische Revolution? Ein bisschen wie eine chaotische WG-Erfahrung, mit Höhen, Tiefen und ganz viel Drama. Aber am Ende haben alle was gelernt. Und wer weiß, vielleicht inspirieren wir uns ja das nächste Mal, wenn der Kühlschrank wieder leer ist, nicht nur zu einem schnöden Wutanfall, sondern zu einer echten kleinen Revolution…
