Ziehen Im Unterleib Nach Gv Und Eisprung

Na, Mädels, kennt ihr das? Da hat man gerade noch Schmetterlinge im Bauch gehabt, und jetzt zwackt es da unten, als hätte jemand einen kleinen Handwerker geschickt, der mal eben die Rohre neu verlegt. Wir reden natürlich von diesem fiesen, aber oft auch beruhigenden Ziehen im Unterleib nach dem Liebesspiel und dem Eisprung. Ja, genau das, was uns Frauen manchmal in den Wahnsinn treibt und uns fragen lässt: "Was zur Hölle ist da los?"
Stellt euch vor, euer Unterleib ist eine WG. Nach dem GV (ihr wisst schon, das große Reinemachen) und dem Eisprung (der Auszug des Mitbewohners "Ei" aus seiner 1-Zimmer-Wohnung, dem Follikel) ist da erstmal Trubel. Die "Putzfrauen", also die Muskeln und Bänder, sind am Ackern, räumen auf und ziehen hier und da mal an den Wänden, um alles wieder in Form zu bringen. Und dieses Ziehen, das ist quasi das Geräusch der Putzfirma – nicht gerade angenehm, aber ein Zeichen, dass gearbeitet wird!
Die Ursachenforschung: Ein Detektivspiel für Fortgeschrittene
Warum zwackt's denn nun genau? Nun, da gibt es verschiedene Verdächtige in unserem kleinen "Wer hat's getan?"-Spiel:
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Der Eisprung selbst: Das Platzen des Follikels, der das Ei freisetzt, kann eine leichte Reizung verursachen. Stell dir vor, es ist wie ein kleiner Ballon, der platzt – das gibt einen kleinen Ruck.
Die Muskelkontraktionen: Sex ist Sport! (Oder zumindest ein bisschen). Die Muskeln im Unterleib ziehen sich zusammen, was zu Muskelkater-ähnlichen Schmerzen führen kann. Denkt dran, das nächste Mal ein bisschen aufwärmen!

Die Hormonachterbahn: Nach dem Eisprung spielen die Hormone verrückt. Progesteron steigt an, was zu Blähungen, Verdauungsproblemen und eben auch zu diesem lästigen Ziehen führen kann. Es ist wie eine emotionale Achterbahnfahrt, nur eben im Unterleib.
Die Einnistung: Wenn es geklappt hat mit der Befruchtung, nistet sich das Ei ein. Das kann ebenfalls ein Ziehen verursachen, ähnlich wie kleine Bauarbeiten, bei denen ein Mini-Haus in die Gebärmutter "eingesetzt" wird. Ist aber noch sehr früh, also nicht gleich in Panik verfallen!
Manchmal ist es auch eine Mischung aus allem. Ein bisschen Eisprung, ein bisschen Muskelkater, ein bisschen Hormonchaos – das volle Programm!

Wann sollte man hellhörig werden?
Klar, meistens ist dieses Ziehen harmlos. Aber wenn es sich anfühlt, als hätte jemand mit einem Vorschlaghammer nachgeholfen, oder wenn Begleiterscheinungen wie Fieber, starke Blutungen oder Übelkeit dazukommen, dann ab zum Arzt! Lieber einmal zu viel nachgefragt, als etwas zu übersehen. Stell dir vor, dein Körper ist ein Auto: Wenn's komische Geräusche macht, lässt man ja auch einen Mechaniker ran.
Was hilft gegen das Ziehen?
Geduld! Meistens geht's von alleine wieder weg. Aber bis dahin ein paar Tipps, die wie ein Balsam für die Seele (und den Unterleib) wirken:

Wärme: Eine Wärmflasche oder ein warmes Bad können Wunder wirken. Stell dir vor, du kuschelst deinen Unterleib in eine warme Decke.
Entspannung: Stress macht alles schlimmer. Gönn dir einen gemütlichen Abend mit einem guten Buch oder deiner Lieblingsserie. Ablenkung ist das A und O!
Leichte Bewegung: Ein Spaziergang an der frischen Luft kann helfen, die Muskeln zu lockern. Aber bitte keine Marathonläufe!

Schmerzmittel: Wenn gar nichts mehr geht, darf man auch mal zur Schmerztablette greifen. Aber bitte nicht dauerhaft!
Und das Wichtigste: Hört auf euren Körper! Jede Frau ist anders, und was der einen hilft, muss bei der anderen nicht funktionieren. Also probiert aus, was euch guttut, und lasst euch nicht stressen!
Also, liebe Freundinnen, das nächste Mal, wenn es im Unterleib zwackt, denkt daran: Ihr seid nicht allein! Wir alle kennen dieses Gefühl. Und meistens ist es harmlos. Also tief durchatmen, Tee trinken und abwarten. Und wenn es doch schlimmer wird: Ab zum Doc! Wir sind schließlich keine Superheldinnen, sondern nur Frauen mit einem etwas sensiblen Unterleib.
