Zahnriemenwechsel Opel Omega B 2 2 16v

Okay, Leute, setzt euch. Ich erzähl euch 'ne Story. Eine Story von Leid, Schraubenschlüsseln, und einem Opel Omega B 2.2 16V, der dachte, er wär'n Rennwagen. Spoiler: Er war's nicht. Aber er hatte einen Zahnriemen. Und dieser Zahnriemen... nun, der brauchte mal wieder 'ne neue Frisur.
Warum erzähl ich euch das? Weil der Zahnriemenwechsel bei diesem Auto ungefähr so viel Spaß macht wie 'ne Wurzelbehandlung beim Zahnarzt – nur dass man danach nicht mal 'nen Lutscher kriegt. Aber keine Panik! Ich hab's überlebt. Und ihr könnt es auch. Nehmt euch 'nen Kaffee, vielleicht 'n Bier (oder beides, ich urteile nicht), und hört zu.
Was ist überhaupt dieser verdammte Zahnriemen?
Stellt euch den Zahnriemen als den Dirigenten eines Orchesters unter der Motorhaube vor. Nur dass das Orchester aus Kolben, Ventilen und anderen wichtigen Teilen besteht. Wenn der Dirigent (aka der Zahnriemen) aus dem Takt gerät, dann gibt's Krawall. Und zwar 'nen teuren Krawall. Er synchronisiert Kurbelwelle und Nockenwelle. Timing ist alles, Freunde! Ist er gerissen, kann es zu Schäden an den Ventilen oder Kolben kommen.
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Und warum muss das Ding gewechselt werden? Weil Gummi irgendwann müde wird. Es altert, wird brüchig, und fängt an, von besseren Zeiten zu träumen. Und wenn es dann reißt... nun, dann wird's unschön. Sehr unschön.
Stellt euch vor: Ihr seid auf der Autobahn, cruist mit 180 km/h (natürlich nur auf der Autobahn, wo das erlaubt ist, hüstel), und plötzlich: Peng! Motor aus. Abschleppdienst ahoi! Und dann die Rechnung. Au weia!

Wann ist der Wechsel fällig?
Das ist die Millionen-Euro-Frage! Oder zumindest die "verhindere-einen-Motorschaden"-Frage. Opel sagt irgendwas von alle 60.000 bis 120.000 Kilometer oder alle paar Jahre. Genaue Angaben findet ihr im Serviceheft. Aber mal ehrlich: Wer liest schon das Serviceheft? Ich auch nicht. Aber lieber etwas früher als zu spät! Vergesst nicht: Zeit ist auch ein Faktor.
Kleiner Tipp: Wenn der Riemen aussieht, als hätte er mehr Risse als 'ne alte Jeans, dann ist es höchste Eisenbahn. Oder wenn er quietscht wie 'ne Horde aufgescheuchter Mäuse. Oder wenn ihr einfach nur ein ungutes Gefühl habt. Bauchgefühl ist oft besser als jedes Serviceheft!
Ran an die Buletten: Der Zahnriemenwechsel selbst
Okay, jetzt wird's ernst. Ihr habt euch entschieden, den Wechsel selbst zu machen? Respekt! Oder seid ihr einfach nur pleite und habt keine andere Wahl? Auch okay! Egal welcher Grund, los geht's!

Was ihr braucht:
- Einen neuen Zahnriemensatz (mit Spannrolle, Umlenkrolle, Wasserpumpe – ja, die macht man am besten gleich mit!)
- Einen ganzen Haufen Werkzeug (Schraubenschlüssel, Drehmomentschlüssel, Spezialwerkzeug zum Arretieren der Nockenwelle und Kurbelwelle – unbedingt notwendig!)
- Ein Werkstatthandbuch (oder YouTube-Tutorials – aber bitte von jemandem, der Ahnung hat!)
- Geduld. Viel Geduld. Und noch mehr Geduld.
- Kaffee. Oder Bier. Je nach Laune.
Die Kurzfassung:

- Batterie abklemmen (sonst gibt's 'ne unliebsame Überraschung!)
- Alles abbauen, was im Weg ist (Keilriemen, Abdeckungen, usw.)
- Motor abstützen (sonst fällt er runter – ist mir fast passiert!)
- Kurbelwelle und Nockenwelle arretieren (das ist super wichtig!)
- Alten Zahnriemen runter, neuen drauf (auf die Laufrichtung achten!)
- Spannrolle richtig einstellen (mit Drehmomentschlüssel!)
- Arretierungen entfernen
- Motor ein paar Mal durchdrehen (von Hand!), um zu prüfen, ob alles passt
- Alles wieder zusammenbauen (in umgekehrter Reihenfolge)
- Batterie anklemmen
- Motor starten und hoffen, dass er anspringt (und nicht explodiert!)
Klingt einfach, oder? Ist es aber nicht. Es ist ein verdammtes Puzzle. Und manche Teile passen einfach nicht. Oder man hat am Ende ein paar Schrauben übrig. Keine Panik! Das passiert den Besten. Vielleicht waren es einfach nur extra Schrauben, die Opel dazugelegt hat, weil sie so nett sind.
Der Disclaimer (weil ich Anwalt spielen muss)
ACHTUNG! Ich bin kein Mechaniker. Ich bin nur ein Typ, der mal 'nen Zahnriemen gewechselt hat. Wenn ihr keine Ahnung habt, lasst es lieber von Profis machen. Ein falscher Handgriff und der Motor ist Schrott. Und das wäre schade. Und ich übernehme keine Verantwortung, wenn ihr euer Auto ruiniert. Okay?
Aber hey, wenn ihr es trotzdem versucht: Viel Glück! Und vergesst nicht: Nach dem Zahnriemenwechsel fühlt man sich wie ein Held. Ein Held mit ölverschmierten Händen und 'ner Menge Respekt vor Ingenieuren. Und vielleicht gönnt ihr eurem Omega dann auch 'ne neue Politur. Er hat's verdient!
