Zahlen Von 1 Bis 100 Französisch

Okay, mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mal versucht, auf Französisch bis 100 zu zählen? Egal, ob im Urlaub, um beim Bäcker nicht ganz dumm dazustehen, oder einfach nur, um sich ein bisschen internationaler zu fühlen. Es ist ein bisschen wie der Versuch, mit Stäbchen zu essen – am Anfang eine riesige Sauerei, aber irgendwann klappt’s dann doch irgendwie. Und wenn nicht, ist es zumindest unterhaltsam! Ich erinnere mich noch an meinen ersten Versuch in Paris…ich wollte drei Croissants bestellen, aber am Ende waren es wohl dreißig. Der Bäcker hat mich nur mitleidig angelächelt.
Fangen wir mal ganz entspannt an, mit den Zahlen von 1 bis 10. Das ist eigentlich noch ganz harmlos. Un, deux, trois, quatre, cinq, six, sept, huit, neuf, dix. Klingt doch fast wie ein Zauberspruch, oder? Stell dir vor, du würdest jedes Mal, wenn du bis zehn zählen musst, um deine Yoga-Übungen zu machen, diese französischen Zahlen benutzen. Das wäre doch viel stilvoller, als einfach nur auf Deutsch zu zählen!
Bis 20 wird's dann schon ein bisschen...interessanter. Hier kommen nämlich die berüchtigten "teens" ins Spiel: onze, douze, treize, quatorze, quinze, seize. Bis hierhin ist noch alles im grünen Bereich. Aber Achtung, jetzt wird's knifflig! Ab 17 wird's nämlich rechnerisch. Statt "siebzehn" sagen die Franzosen quasi "zehn und sieben" – dix-sept. Genauso bei 18 (dix-huit) und 19 (dix-neuf). Merkst du was? Das ist wie Matheunterricht, nur mit Akzent.
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Die Zwanziger und Dreißiger: Jetzt wird's systematisch!
Ab 20 wird's dann aber zum Glück wieder einfacher. Vingt ist die magische Zahl für zwanzig. Und dann geht's weiter mit vingt-et-un, vingt-deux, vingt-trois… Also, zwanzig-und-eins, zwanzig-und-zwei, und so weiter. Das "-et-" bedeutet "und". Ist doch eigentlich logisch, oder? Ein bisschen wie Lego, nur mit Zahlen!
Genauso funktioniert es dann auch mit den Dreißigern (trente), Vierzigern (quarante), Fünfzigern (cinquante) und Sechzigern (soixante). Einfach die Basiszahl nehmen und dann die Einer dranhängen. Trente-cinq ist also 35, quarante-deux ist 42, und so weiter. Man könnte fast sagen, die Franzosen sind Rechenkünstler!

Die Herausforderung: Ab 70 wird's kompliziert
Okay, jetzt kommt der Teil, vor dem sich jeder Französischlerner fürchtet: Die Zahlen ab 70. Warum? Weil die Franzosen beschlossen haben, es kompliziert zu machen, einfach weil sie es können. 70 ist nämlich nicht einfach "septante" (was logisch wäre), sondern soixante-dix – also sechzig-zehn. Ja, du hast richtig gelesen. Und 71 ist soixante-et-onze – sechzig-und-elf! Stell dir vor, du musst das im Supermarkt schnell sagen, wenn du siebenundsiebzig Kirschen haben willst. Da brauchst du erstmal einen Taschenrechner!
Auch bei den Achtzigern geht's lustig weiter. 80 ist nämlich quatre-vingts – vier mal zwanzig! Und 81 ist quatre-vingt-un – vier mal zwanzig und eins. Man könnte fast meinen, die Franzosen haben ein Faible für Multiplikation.
Und die Neunziger? Na, wer hätte es gedacht: quatre-vingt-dix – vier mal zwanzig und zehn! 91 ist dann quatre-vingt-onze – vier mal zwanzig und elf, und so weiter. Da fühlt man sich doch gleich wieder wie in der Mathe-Klausur, oder?
Aber hey, das Wichtigste ist, sich nicht entmutigen zu lassen! Übung macht den Meister, und selbst wenn du mal daneben liegst, ist das kein Beinbruch. Denk einfach daran, wie der Bäcker dich mitleidig angelächelt hat, und lache mit. Denn am Ende zählt doch vor allem der Spaß am Lernen. Und wenn du bis 100 auf Französisch zählen kannst, hast du definitiv einen guten Grund, stolz auf dich zu sein!
Und die 100? Die ist ganz einfach: Cent. Voilà! Du hast es geschafft! Jetzt kannst du dir zur Belohnung ein Croissant holen – und diesmal weißt du genau, wie viele du bestellst!
