Yesterday When I Was Young Lyrics Deutsch

Gestern war ich jung… und heute? Naja, sagen wir mal so, die Haare sind woanders, und die Knie machen Geräusche, die in keinem Popsong vorkommen. Aber reden wir mal über diesen Evergreen, diesen Klassiker, diese Schnulze, die uns alle irgendwie berührt: Yesterday When I Was Young. Oder, wie wir Deutschen sagen, Als ich jung war.
Die Lyrics: Ein tiefer Seufzer oder ein genervtes Augenrollen?
Die Lyrics, die sind schon was. Voller Melancholie, voller Selbstmitleid. Ein bisschen so, als würde man in einem verregneten Novembertag in einem abgedunkelten Raum sitzen und über verpasste Chancen weinen. Okay, vielleicht übertreibe ich. Aber Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich nicht schon mal gedacht: "Hätte, hätte, Fahrradkette!"? Genau darum geht's ja auch, oder?
Da ist dieses "Merry-go-round of gay romance". Im Deutschen dann "Spielplatz der Liebe". Klingt irgendwie harmloser, oder? Aber eigentlich geht's darum, dass man sich im Kreis gedreht hat, immer wieder die gleichen Fehler gemacht hat. Und jetzt? Jetzt guckt man zurück und denkt: "Mensch, war ich blöd!"
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Und dann kommt der Teil mit dem "Joys of morning hours and never paid the price." Okay, da muss ich sagen: Wer hat denn bitte immer den Preis bezahlt? Manchmal kommt man doch auch einfach so davon, oder? Vielleicht bin ich einfach zu optimistisch veranlagt. Oder zu naiv. Wahrscheinlich beides.
Die deutsche Version: Mehr Drama, bitte!
Die deutsche Version, gesungen von Roy Black, ist natürlich noch dramatischer. Irgendwie klingt alles noch schwerer, noch bedeutungsvoller. Liegt vielleicht an der Sprache. Deutsch ist halt nicht so locker-flockig wie Englisch. Aber hey, dafür können wir super Würstchen machen! (Völlig themenfremd, ich weiß, aber musste mal gesagt werden).

Ich finde ja, Roy Black hat das Lied schon sehr gefühlvoll interpretiert. Aber ganz ehrlich: Manchmal ist es mir einfach zu viel. Zu viel Herzschmerz, zu viel Pathos. Ich brauche dann immer was Fröhliches, um mich wieder aufzubauen. Am besten irgendwas mit Helene Fischer. Oder Techno. Hauptsache laut und unbeschwert.
Meine (Un)beliebte Meinung: Es ist okay, nicht immer melancholisch zu sein!
Und jetzt kommt meine unbeliebte Meinung: Es ist völlig okay, dieses Lied nicht zu mögen! Ja, ich weiß, es ist ein Klassiker. Ja, ich weiß, es hat Millionen von Menschen berührt. Aber wenn man einfach keine Lust auf Melancholie hat, dann hat man keine Lust drauf! Ist doch auch in Ordnung, oder?
Manchmal muss man einfach lachen, tanzen, Quatsch machen. Manchmal muss man einfach das Leben feiern, auch wenn es nicht perfekt ist. Und manchmal muss man einfach Yesterday When I Was Young überspringen und stattdessen irgendwas hören, das einen zum Lächeln bringt.

Ich sage ja nicht, dass das Lied schlecht ist. Ich sage nur, dass es nicht immer die richtige Wahl ist. Manchmal braucht man einfach ein bisschen mehr Pfeffer im Leben, ein bisschen mehr "Wumms!". Und weniger Rückblicke in die ach so glorreiche Vergangenheit.
Also, was lernen wir daraus?
Yesterday When I Was Young ist ein Lied, das zum Nachdenken anregt. Ein Lied, das uns daran erinnert, dass die Zeit vergeht und dass wir unsere Chancen nutzen sollten. Aber es ist auch ein Lied, das uns daran erinnert, dass es okay ist, nicht immer perfekt zu sein. Und dass es okay ist, einfach mal Spaß zu haben!

Und wenn wir dann doch mal melancholisch werden wollen, dann können wir uns ja immer noch Gilbert Bécaud anhören. Oder eben Roy Black. Aber bitte mit Vorsicht genießen. Könnte zu Heulkrämpfen führen. Und wer will das schon?
Also, lasst uns die Musik genießen, die uns glücklich macht. Und lasst uns die Lieder, die uns traurig machen, einfach mal überspringen. Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune!
"Ach, und noch was: Wer die Lyrics auswendig kann, darf sich ab sofort 'Musikexperte' nennen. Herzlichen Glückwunsch!"
