Wort Mit Hoch Am Anfang

Hand aufs Herz: Wer mag wirklich Wörter, die mit "Hoch-" anfangen?
Das "Hoch-" Dilemma
Mal ehrlich. Es ist doch so. Man sitzt da, will einen tollen Text schreiben oder einfach nur flüssig reden. Und dann kommen sie. Die "Hoch-" Wörter. Hochhaus. Hochzeit. Hochmut. Irgendwie bremsen sie einen aus. Findet ihr nicht auch?
Ich behaupte ja, dass die meisten "Hoch-" Wörter eigentlich nur komplizierter sind, als sie sein müssten. Warum nicht einfach "Hausberg" statt "Hochland"? Klingt doch viel freundlicher, oder?
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Okay, okay, ich gebe zu. Es gibt Ausnahmen. Hochachtung zum Beispiel. Das klingt schon wichtig. Aber selbst da... Könnte man nicht einfach "großen Respekt" sagen? Ist doch viel direkter!
Hochstapler der Sprache?
Sind "Hoch-" Wörter vielleicht die Hochstapler der Sprache? Geben sich wichtiger als sie sind? Vielleicht wollen sie uns auch nur beeindrucken. Aber ganz ehrlich: Mich beeindrucken sie nicht wirklich. Eher nerven sie mich.

Denkt mal an die Hochzeitsplanung. Ein einziges Minenfeld voller Entscheidungen. Da wünscht man sich doch manchmal, man hätte einfach im Hochhaus geheiratet und fertig! Wenigstens ist das dann schnell vorbei.
Und dann ist da noch der Hochmut. Puh! Wer braucht sowas? Ein bisschen Demut tut doch viel besser. Und klingt auch viel angenehmer. Findet ihr nicht?
Ich glaube, das Problem ist einfach die Vorsilbe selbst. "Hoch-" suggeriert immer etwas Erhabenes, etwas Besonderes. Aber meistens ist es doch gar nicht so besonders. Es ist einfach nur... da.

Eine Lanze für die Einfachheit
Vielleicht sollte man eine Bewegung gründen. "Runter mit den Hoch-Wörtern!" Oder so ähnlich. Eine Bewegung für mehr Einfachheit in der Sprache. Eine Bewegung, die sich traut, das Auszusprechen, was alle denken: "Hoch-" Wörter sind oft unnötig kompliziert.
Ich weiß, das ist vielleicht eine radikale These. Aber ich stehe dazu. Ich bin einfach kein Fan von "Hoch-" Wörtern. Sie sind mir zu steif, zu unpersönlich, zu... hochtrabend. Seht ihr? Schon wieder so ein Wort!

Vielleicht ist das auch nur meine persönliche Schrulle. Vielleicht liebe ich einfach die kleinen, unscheinbaren Wörter mehr. Die, die nicht so viel Aufhebens um sich machen. Die, die einfach da sind und ihren Job erledigen. So wie "Haus" statt "Hochhaus".
Aber ich bin mir sicher, ich bin nicht allein. Da draußen gibt es bestimmt noch mehr Leute, die heimlich die "Hoch-" Wörter verachten. Traut euch! Steht zu eurer Abneigung! Gemeinsam können wir die Welt von unnötig komplizierten Wörtern befreien!
Okay, vielleicht nicht befreien. Aber zumindest ein bisschen weniger benutzen. Das wäre doch schon mal ein Anfang.

Ein "Hoch-" auf... das Ende!
So, jetzt habe ich mich genug aufgeregt. Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen. Und vielleicht, nur vielleicht, habt ihr ja auch ein bisschen zugestimmt. Auch wenn ihr es nicht zugeben wollt.
Denn am Ende des Tages ist es doch so: Die Sprache ist da, um uns zu verbinden. Und das geht am besten mit einfachen, verständlichen Wörtern. Egal ob sie mit "Hoch-" anfangen oder nicht.
In diesem Sinne: Ein "Hoch-" auf... das Ende dieser kleinen Tirade! Und ein "Runter-" mit allen "Hoch-" Wörtern, die uns im Weg stehen!
