Witcher 3 Es Kann Nur Einen Geben Weisheit

Wer hätte das gedacht? Highlander in The Witcher 3!
Okay, okay, vielleicht nicht ganz. Aber die Quest "Es kann nur einen geben" in The Witcher 3: Wild Hunt hat eine Menge mit dem berühmten Motto "Es kann nur einen geben" aus dem Highlander-Franchise gemeinsam. Wir sprechen hier von unsterblichen Kriegern, von denen nur einer überleben kann. Und ratet mal, wer mittendrin steckt? Unser Lieblings-Monsterjäger Geralt von Riva.
Die Quest selbst ist erstmal recht unscheinbar. Ein Aushang, ein Auftrag, ein paar Ghule. Typischer Hexer-Alltag, oder? Aber dann triffst du auf Igor den Haken, einen ziemlich grimmigen Gesellen. Und ab da wird's schräg. Igor erzählt von einem Turnier, einem Duell der Unsterblichen. Ja, richtig gelesen: Unsterbliche! Und die kämpfen nicht um Ruhm oder Ehre, sondern einfach nur, weil... naja, weil sie es können. Und weil es da diesen uralten Fluch gibt, der ihnen keine Ruhe lässt.
Ein Turnier der etwas anderen Art
Das Turnier selbst ist schon ein Highlight. Da wären zum Beispiel Bohumil, der Barde, der eher mit seiner Laute als mit dem Schwert kämpft (zumindest versucht er es). Oder Unther, der sich selbst "Der Unsichtbare" nennt (aber eigentlich nur ziemlich gut im Verstecken ist). Und natürlich Igor selbst, der mit seinem Haken nicht zimperlich ist.
Must Read
Was die Quest so besonders macht, ist der Humor. Die Dialoge sind spritzig, die Charaktere skurril. Man merkt, dass die Entwickler hier einfach Spaß hatten. Wer hätte gedacht, dass ein Spiel über Monsterjagd und Krieg so viele lustige Momente haben kann?
Und dann ist da noch die Moral der Geschichte. Oder besser gesagt: die fehlende Moral. Es geht nicht darum, wer der Stärkste ist oder wer die besten Absichten hat. Es geht einfach nur ums Überleben. Ein bisschen wie im echten Leben, oder? Nur mit weniger Schwertern und mehr Behördengängen.

Geralt als Friedensstifter wider Willen
Als Geralt hast du natürlich die Wahl. Du kannst am Turnier teilnehmen und selbst zum unsterblichen Champion werden. Oder du versuchst, den Fluch zu brechen und das Ganze friedlich zu lösen. Wobei "friedlich" in der Welt von The Witcher ja relativ ist. Meistens endet es trotzdem mit ein paar toten Monstern oder Banditen.
Das Schöne an der Quest ist, dass es keine "richtige" oder "falsche" Entscheidung gibt. Jede Lösung hat ihre Konsequenzen. Und egal, welchen Weg du wählst, du wirst am Ende wahrscheinlich mit einem breiten Grinsen dastehen und dich fragen: "Was zur Hölle ist hier gerade passiert?"

Mehr als nur ein Sidequest
"Es kann nur einen geben" ist mehr als nur eine einfache Nebenquest. Es ist ein kleines Juwel, das die Stärken von The Witcher 3 perfekt vereint: eine spannende Geschichte, interessante Charaktere, eine Prise Humor und eine Welt, die voller Überraschungen steckt. Es ist ein Beweis dafür, dass auch in einem düsteren Fantasy-Epos Platz für absurde Momente und unerwartete Wendungen ist. Und dass selbst ein Hexer manchmal zum unfreiwilligen Moderator eines Highlander-Turniers wird.
Also, wenn ihr das nächste Mal durch die Welt von The Witcher 3 streift, haltet die Augen offen. Vielleicht trefft ihr ja auf ein paar Unsterbliche, die gerade ein bisschen Abwechslung suchen. Und denkt daran: Es kann nur einen geben... außer, ihr entscheidet euch anders. Denn das ist ja das Schöne an diesem Spiel: Ihr habt die Wahl.

Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch eure eigene unsterbliche Weisheit dabei. Oder zumindest lernt ihr, wie man einen Haken richtig einsetzt. 😉
