Wieviel Grad Sollte Ein Gefrierschrank Haben

Okay, Leute, lasst uns über den Gefrierschrank reden. Ja, genau, dieses eiskalte Ding, das deinen Tiefkühlpizzas und deinem Eis ein Zuhause gibt. Und zwar über eine Frage, die die Welt spaltet: Wieviel Grad sollte das Ding eigentlich haben?
Die „Experten“ sagen…
Die "Experten", diese ernsten Typen in weißen Kitteln oder mit steifen Krawatten, die sagen immer: Minus 18 Grad Celsius! Punkt. Aus. Amen. Angeblich die perfekte Temperatur, um alles ewig zu konservieren. Keime haben keine Chance! Vitamine bleiben erhalten! Die Tiefkühlpizza bleibt... naja, eine Tiefkühlpizza eben.
Meine (etwas unpopuläre) Meinung
Aber jetzt mal ehrlich: Wer von uns kontrolliert wirklich ständig die Temperatur im Gefrierschrank? Und noch viel wichtiger: Wer versteht überhaupt, wie man das Ding richtig einstellt? Ich jedenfalls habe schon Regler gesehen, die von "Min" über "Med" bis "Max" reichen. Was bitte soll das sein? Ist "Med" jetzt -16 oder -20 Grad? Wer weiß das schon?
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Ich behaupte mal ganz frech: Es kommt doch gar nicht so genau darauf an! Ja, steinigt mich ruhig! Aber solange mein Eis hart und meine Pommes nicht matschig sind, ist doch alles im grünen Bereich. Oder, äh, im eisblauen Bereich?
Das große Experiment: Der "Augenmaß-Gefrierschrank"
Ich nenne es mal den "Augenmaß-Gefrierschrank". Das Prinzip ist simpel: Ich stelle den Regler so ein, dass ich ein gutes Gefühl habe. Irgendwo zwischen "Nicht zu kalt, sonst verbraucht er zu viel Strom" und "Nicht zu warm, sonst wird alles zu einem undefinierbaren Eisklumpen".

Und wisst ihr was? Es funktioniert! Klar, vielleicht sind meine Erbsen nicht mehr ganz so knackig wie am ersten Tag. Aber hey, dafür habe ich Strom gespart und mich nicht mit irgendwelchen komplizierten Temperaturtabellen rumgeärgert. Ein Gewinn auf ganzer Linie!
Die Sache mit dem Eis…
Okay, eine Ausnahme gibt es: Eis. Eis ist heilig. Und Eis braucht Kälte. Wenn das Eis zu weich ist, ist die Welt aus den Fugen. Also, bei Eis bin ich bereit, ein bisschen genauer hinzuschauen. Aber selbst da: Solange es sich löffeln lässt, ohne zu suppen, ist doch alles gut.

Ich erinnere mich da an eine Situation, als meine Oma meinte: "Der Gefrierschrank ist aber komisch kalt, das Fleisch ist steinhart!" Ich hab dann heimlich den Regler etwas runtergedreht. Oma glücklich, Fleisch besser zu verarbeiten, ich auch glücklich. Kein Weltuntergang, obwohl die Temperatur vermutlich nicht exakt -18 Grad betrug.
Was wirklich wichtig ist
Ehrlich gesagt glaube ich, dass es viel wichtiger ist, den Gefrierschrank regelmäßig abzutauen. Diese dicke Eisschicht, die sich da bildet, ist nämlich der wahre Stromfresser. Und sie sorgt dafür, dass der Gefrierschrank eh nicht mehr richtig kühlt.

Also, liebe Freunde der Tiefkühlkost, lasst uns die Sache entspannter angehen. Minus 18 Grad sind vielleicht eine gute Richtlinie, aber kein Gesetz. Vertraut eurem Gefühl, euren Augen und eurem Eis! Und vergesst das Abtauen nicht! Das ist mein Plädoyer für den "Augenmaß-Gefrierschrank". Wer ist dabei?
Disclaimer: Ich bin kein Experte. Das hier ist nur meine persönliche Meinung. Wenn ihr wirklich auf Nummer sicher gehen wollt, lest die Bedienungsanleitung eures Gefrierschranks und fragt einen Fachmann. Aber lasst euch nicht zu sehr stressen!
Und noch eine Sache: Wenn ihr Tiefkühlpizza mit Ananas esst, dann ist der Gefrierschrank das kleinste Problem. Das ist ein ganz anderes Thema für einen anderen Tag…
