Wieviel Co2 Atmet Ein Mensch Aus

Hast du dich jemals gefragt, wie viel Pups du ausstößt… ähm, ich meine, Kohlendioxid du ausatmest? Keine Sorge, ich auch nicht. Aber dann habe ich es gelesen und… wow! Es ist eigentlich ganz schön faszinierend, wenn man mal drüber nachdenkt. Wir alle atmen ein und aus, Tag und Nacht, ohne groß darüber nachzudenken. Aber was da so unauffällig passiert, ist ein kleiner, aber feiner Beitrag zum großen Ganzen – dem Klima, der Atmosphäre und überhaupt dem Leben auf diesem Planeten.
Einatmen, Ausatmen, Klimawandel?
Klar, Kohlendioxid (CO2) ist in aller Munde, wenn es um Klimawandel geht. Autos, Fabriken, Kohlekraftwerke – alles Bösewichte, die die Atmosphäre mit zu viel CO2 belasten. Aber wir? Wir sind doch nur kleine, harmlose Menschen, oder?
Nun, ja und nein. Ein einzelner Mensch pustet tatsächlich nicht die Welt aus den Angeln. Aber stell dir mal vor, wie viele Menschen wir sind! Acht Milliarden! Und jeder von uns atmet. Unaufhörlich. Das summiert sich!
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So, jetzt zur eigentlichen Frage: Wie viel CO2 pusten wir denn nun so raus? Grob geschätzt atmet ein Mensch pro Jahr etwa eine Tonne CO2 aus. Ja, richtig gelesen, eine ganze Tonne! Das ist so viel, wie ein Kleinwagen wiegt! Verrückt, oder?
Bevor jetzt Panik ausbricht: Keine Sorge, wir sind nicht plötzlich die Hauptverursacher des Klimawandels. Das CO2, das wir ausatmen, stammt ja schließlich aus der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Und die Nahrung, die wir zu uns nehmen, kommt – meistens – von Pflanzen. Und Pflanzen holen sich ihr CO2 aus der Atmosphäre. Das ist also ein Kreislauf. Im Idealfall zumindest.

Der Apfel und die Ausatemluft
Denk mal an den Apfel, den du gestern gegessen hast. Der Baum, an dem der Apfel gewachsen ist, hat CO2 aus der Luft geatmet (oder besser gesagt, durch Photosynthese aufgenommen), um zu wachsen und den Apfel zu produzieren. Als du den Apfel gegessen hast, hast du das CO2 wieder freigesetzt. Klingt fair, oder?
Das Problem entsteht, wenn wir den Kreislauf unterbrechen. Wenn wir Wälder abholzen, um Platz für Rinderzucht zu machen (die übrigens auch eine Menge Methan produzieren, aber das ist eine andere Geschichte), dann fehlt das CO2, das die Bäume vorher aufgenommen haben. Und wenn wir dann noch Fleisch essen, das von diesen Rindern stammt, dann verstärken wir den Effekt noch.
Sportliche Höchstleistungen und CO2-Ausstoß
Was auch interessant ist: Je mehr du dich anstrengst, desto mehr CO2 atmest du aus. Wenn du also gerade einen Marathon läufst (oder auch nur die Treppe hochrennst), dann pustest du deutlich mehr CO2 in die Luft, als wenn du faul auf dem Sofa liegst und Netflix schaust. (Wobei, beim Netflix schauen könnte man auch ganz schön ins Schwitzen geraten, je nach Film…)

Und was ist mit Babys? Pusten die auch schon CO2? Na klar! Sogar noch mehr im Verhältnis zu ihrem Gewicht, weil sie so schnell wachsen und viel Energie verbrauchen. Stell dir vor, wie niedlich es wäre, wenn man den CO2-Ausstoß von Babys messen könnte! Wobei, vielleicht ist das auch wieder so eine Idee, die man lieber nicht weiterverfolgt…
Aber zurück zum Thema: Wir atmen alle CO2 aus. Punkt. Das ist ein Fakt. Was wir damit machen, ist die entscheidende Frage. Können wir unseren Fußabdruck verringern? Können wir bewusster leben? Können wir vielleicht doch mal wieder mehr Äpfel essen und weniger Steak?
Ein bisschen mehr Grün, ein bisschen weniger Grau
Die Antwort ist natürlich: Ja! Jeder kleine Schritt zählt. Ob wir nun mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, weniger Fleisch essen, oder einfach nur bewusster mit Energie umgehen – alles hilft. Und wenn wir dann noch anfangen, mehr Bäume zu pflanzen, dann können wir das CO2, das wir ausatmen, zumindest teilweise wieder kompensieren.

Also, das nächste Mal, wenn du tief ein- und ausatmest, denk daran: Du bist Teil eines großen Ganzen. Du bist ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil des Kreislaufs des Lebens. Und du hast die Macht, etwas zu verändern – mit jedem Atemzug. Und vielleicht, nur vielleicht, atmest du ja auch gerade über einen besonders leckeren Apfel nach.
Fazit: Wir atmen alle CO2 aus. Viel CO2. Aber wir können etwas dagegen tun. Und das ist doch eine gute Nachricht, oder?
Also, atme tief durch und fang an!
