Wie Wirkt Eine Schmerztablette Schneller

Ach, der Kopf dröhnt, der Rücken zwickt, und das Bein macht auch Faxen? Wer kennt das nicht! Schnell eine Schmerztablette rein, und dann... warten. Und warten. Und warten. Aber was, wenn es einen kleinen Trick gäbe, um die Erlösung etwas zu beschleunigen? Keine Sorge, wir reden hier nicht von obskuren Zaubertränken, sondern von ganz normalen, alltäglichen Dingen, die man vielleicht schon im Haus hat.
Der Trick mit dem Wasser (und der Position!)
Erinnern Sie sich an Ihre Oma, die immer sagte: "Kindchen, trink genug Wasser!"? Nun, Oma hatte Recht. Mal wieder. Wasser ist nämlich der Schlüssel zum schnelleren Glück. Eine Schmerztablette braucht Flüssigkeit, um sich aufzulösen und vom Körper aufgenommen zu werden. Ein ordentlicher Schluck Wasser hilft also ungemein. Aber nicht nur die Menge, sondern auch die Temperatur spielt eine Rolle. Lauwarmes Wasser ist besser als eiskaltes, da es die Tablette schneller auflöst. Und was die Position angeht: Stellen Sie sich vor, Sie sind ein kleines Boot, das einen Fluss hinabtreibt. In welcher Position geht das am schnellsten? Richtig, im Stehen oder Sitzen mit aufrechtem Oberkörper. Das hilft der Tablette, schneller in den Magen zu gelangen, anstatt in der Speiseröhre festzukleben (was übrigens auch ziemlich unangenehm sein kann).
Ein Hausmittel, das oft vergessen wird: Warmes Wasser! Es ist wie ein kleiner Turbo für Ihre Schmerztablette.
Die Magie des (leichten!) Essens
Hier wird es knifflig. Auf nüchternen Magen wirkt eine Schmerztablette zwar oft schneller, aber das kann auch zu Magenbeschwerden führen. Ein kleiner, leichter Snack kann da Wunder wirken. Denken Sie an ein paar Zwieback, eine Banane oder ein Stück Toast. Diese Lebensmittel polstern den Magen aus und verhindern, dass die Tablette direkt auf die Magenschleimhaut trifft. Aber Achtung: Vermeiden Sie fettige Speisen! Fett verlangsamt die Aufnahme der Tablette und konterkariert somit den ganzen Plan. Es ist also wie beim Marathon: Eine leichte Mahlzeit vor dem Start gibt Energie, ein fetter Schweinebraten hingegen... nun ja, lassen wir das lieber.
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Der Inhaltsstoff-Check: Nicht alle Tabletten sind gleich
Wussten Sie, dass es verschiedene Arten von Schmerztabletten gibt? Einige enthalten Ibuprofen, andere Paracetamol, wieder andere ASS. Und jede dieser Substanzen wird vom Körper etwas anders aufgenommen. Wenn Sie also wissen, dass Ihnen Ibuprofen bei Kopfschmerzen besser hilft als Paracetamol, dann greifen Sie lieber gleich zu der Tablette, die für Sie am effektivsten ist. Es ist wie beim Fußball: Man setzt ja auch nicht den Stürmer in die Abwehr, nur weil er gerade da ist. Wählen Sie die Tablette, die am besten zu Ihren Schmerzen passt!

Und noch ein kleiner Tipp: Brausetabletten! Diese sind schon vorgelöst und werden daher vom Körper schneller aufgenommen. Aber auch hier gilt: Viel trinken! Und wer es ganz genau wissen will, kann seinen Arzt oder Apotheker fragen, welche Schmerzmittel für ihn am besten geeignet sind.
Die Macht der Psyche (und der Ablenkung!)
Klingt komisch, ist aber so: Die Psyche spielt eine große Rolle bei der Schmerzwahrnehmung. Wenn Sie sich die ganze Zeit nur auf den Schmerz konzentrieren, wird er sich noch schlimmer anfühlen. Versuchen Sie, sich abzulenken! Lesen Sie ein Buch, schauen Sie einen lustigen Film oder unternehmen Sie etwas mit Freunden. Und das ist kein Hokuspokus: Ablenkung lenkt die Aufmerksamkeit vom Schmerz weg und kann dazu führen, dass die Tablette gefühlt schneller wirkt.

Und zu guter Letzt: Geduld! Auch mit den besten Tricks dauert es seine Zeit, bis die Schmerztablette ihre Wirkung entfaltet. Aber mit ein bisschen Wasser, einem leichten Snack, der richtigen Tablette und etwas Ablenkung können Sie den Prozess zumindest etwas beschleunigen. Und wer weiß, vielleicht spüren Sie die Erleichterung ja schon, bevor Sie überhaupt damit rechnen! Und wenn nicht: Dann haben Sie zumindest etwas mehr Wasser getrunken und einen lustigen Film gesehen. Auch nicht schlecht, oder?
Also, das nächste Mal, wenn Sie eine Schmerztablette nehmen, denken Sie an diese kleinen Tricks. Und wer weiß, vielleicht funktioniert es ja! Und wenn nicht, dann... tja, dann bleibt Ihnen immer noch Oma's Rat: "Ruhe dich aus, Kindchen!"
