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Wie Wird Die Prostata Untersucht


Wie Wird Die Prostata Untersucht

Okay, mal ehrlich: Wer von uns Männern redet denn schon gern über die Prostata? Eben. So viel Schweigen um dieses kleine Organ, das aber ganz schön viel Ärger machen kann. Ich erinnere mich an meinen Opa, der immer so geheimnisvoll um das Thema rumgeeiert ist. "Männerdinge" hat er es genannt. Männerdinge, die man gefälligst für sich behalten soll. Tja, Opa, sorry, aber wir brechen heute das Tabu! Denn wissen, was und wie bei einer Prostatauntersuchung passiert, ist definitiv besser, als in Panik zu geraten, wenn der Arzt das Wort überhaupt nur in den Mund nimmt. Und genau darum geht’s: Wir gucken uns das mal genauer an.

Die Prostata, eine Walnuss-große Drüse, die unterhalb der Blase sitzt und für die Produktion eines Teils der Samenflüssigkeit zuständig ist, kann im Laufe der Zeit Probleme bereiten. Stichworte sind Prostatavergrößerung (gutartige Prostatahyperplasie, BPH) und Prostatakrebs. Und da ist es, das K-Wort. Aber keine Sorge, die Früherkennung ist heutzutage echt gut und wichtig!

Warum überhaupt untersuchen lassen?

Ganz einfach: Um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Eine vergrößerte Prostata kann nämlich zu unangenehmen Beschwerden beim Wasserlassen führen (ständiger Harndrang, schwacher Harnstrahl, Nachtröpfeln – klingt nicht prickelnd, oder?). Und Prostatakrebs, früh erkannt, hat oft sehr gute Heilungschancen. Also, Augen zu und durch!

Die verschiedenen Untersuchungsmethoden

Kommen wir zum spannenden Teil: Wie wird die Prostata denn nun untersucht? Es gibt verschiedene Methoden, die der Arzt einsetzen kann:

König Charles ist krank: Wie gefährlich eine vergrößerte Prostata ist
König Charles ist krank: Wie gefährlich eine vergrößerte Prostata ist
  • Das Abtasten (rektale Untersuchung): Ja, das ist die, vor der sich viele Männer fürchten. Aber hey, es ist wirklich nicht so schlimm! Der Arzt führt einen behandschuhten und gleitmittelbeschichteten Finger in den After ein und tastet die Prostata ab. Dadurch kann er Größe, Form und Beschaffenheit der Drüse beurteilen. Dauert nur kurz und gibt wichtige Hinweise. Denkt dran: Ihr seid nicht allein! Millionen Männer haben das schon hinter sich.
  • Der PSA-Test (Bluttest): Hier wird der Wert des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut gemessen. Ein erhöhter Wert kann auf eine Prostataerkrankung hindeuten, muss aber nicht. Auch Entzündungen oder eine gutartige Vergrößerung können den Wert beeinflussen. Wichtig: Der PSA-Wert allein ist kein Beweis für Krebs!
  • Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie): Hier gibt es zwei Varianten: entweder von außen über den Bauch oder von innen über den After (transrektale Sonographie, TRUS). Bei der TRUS wird eine kleine Ultraschallsonde in den After eingeführt, um die Prostata genauer darzustellen. Das klingt vielleicht unangenehm, liefert aber sehr detaillierte Bilder.
  • Die Biopsie: Wenn der Arzt aufgrund der anderen Untersuchungen den Verdacht auf Krebs hat, kann er eine Biopsie durchführen. Dabei werden Gewebeproben aus der Prostata entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber die einzige Möglichkeit, Krebs sicher nachzuweisen.

Welche Untersuchungsmethode zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von den Beschwerden des Patienten und dem Ergebnis der vorherigen Untersuchungen. Der Arzt wird das individuell entscheiden.

Was passiert danach?

Nach der Untersuchung bespricht der Arzt die Ergebnisse mit Ihnen und erklärt Ihnen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Wenn alles in Ordnung ist, können Sie beruhigt nach Hause gehen. Wenn Auffälligkeiten festgestellt wurden, wird der Arzt mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen. Das kann von regelmäßigen Kontrollen bis hin zu einer Behandlung reichen.

ᐅ Wie oft sollte man die Prostata checken lassen
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Keine Panik!

Die Prostatauntersuchung ist zwar kein Zuckerschlecken, aber auch kein Grund zur Panik. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Krebsfrüherkennung und kann helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Also, liebe Männer, geht zur Vorsorge! Eure Gesundheit wird es euch danken. Und hey, wenn ihr schon dabei seid, sprecht doch mal mit eurem Kumpel darüber. Vielleicht könnt ihr euch gegenseitig Mut machen. Denn gemeinsam ist alles leichter, sogar das Thema Prostata!

Und denkt immer daran: Lieber einmal mehr zum Arzt, als einmal zu wenig!

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