Wie Viele Zähne Hat Der Mensch

Habt ihr euch jemals gefragt, wie viele Zähne eigentlich in eurem Mund wohnen? Ich meine, klar, wir putzen sie (hoffentlich!), wir knirschen vielleicht manchmal damit, und der Zahnarzt guckt sie sich regelmäßig ganz genau an – aber so richtig gezählt haben wir sie dann doch eher selten, oder?
Denkt mal an eure Kindheit zurück. Diese kleinen Milchzähnchen, die da nach und nach aus dem Zahnfleisch gekrochen sind! Und dann, oh Schreck, der erste Wackelzahn! Erinnerst du dich an den Moment, als du versucht hast, ihn mit aller Gewalt rauszuziehen? Oder ihn heimlich unter das Kopfkissen zu legen, in der Hoffnung auf eine kleine Belohnung von der Zahnfee? Herrlich, oder?
Aber zurück zur Frage: Wie viele Zähne sind das denn nun insgesamt?
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Milchzähne: Die erste Zahn-WG
Fangen wir mit den kleinen Rackern an, den Milchzähnen. Die sind sozusagen die temporären Mieter in eurem Mund. Die WG für kurze Zeit. Kinder haben in der Regel 20 Milchzähne. Das sind zehn im Oberkiefer und zehn im Unterkiefer. Damit lässt sich schon einiges an Babynahrung und Keksen knabbern! Aber hey, keine Sorge, die sind ja nur für eine begrenzte Zeit da.
Stellt euch mal vor, ihr müsstet euch 32 Zähne auf einmal putzen! Das wäre ja ein Fulltime-Job! 20 kleine Zähnchen sind da schon deutlich überschaubarer.

Die bleibenden Zähne: Das Erwachsenen-Gebiss
So, jetzt kommen wir zu den „richtigen“ Zähnen, den bleibenden Zähnen. Das ist die fest installierte Zahn-Crew, die euch idealerweise euer ganzes Leben lang begleiten soll. Wenn alles gut läuft, versteht sich… Wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand malen (oder besser gesagt, den Zahnarzt beschwören!).
Ein erwachsener Mensch hat in der Regel 32 Zähne, inklusive der Weisheitszähne. Also 16 im Oberkiefer und 16 im Unterkiefer. Das ist schon eine ordentliche Anzahl, fast wie ein kleines Klavier im Mund!

Hier mal eine kleine Aufschlüsselung:
- Schneidezähne: 8 Stück (4 oben, 4 unten). Die sind super, um in Äpfel zu beißen oder Fäden abzubeißen. Kennt ihr das, wenn man versucht, mit den Schneidezähnen ein Etikett von einem neuen Kleidungsstück zu entfernen? Ja, genau diese Situation meine ich!
- Eckzähne: 4 Stück (2 oben, 2 unten). Die sind eher für die „härteren“ Fälle zuständig. Stellt euch vor, ihr müsst ein zähes Stück Fleisch zerreißen. Da kommen die Eckzähne ins Spiel.
- Vormahlzähne (Prämolaren): 8 Stück (4 oben, 4 unten). Die helfen beim Zerkleinern der Nahrung. Quasi die Vorarbeiter für die Backenzähne.
- Mahlzähne (Molaren): 8 Stück (4 oben, 4 unten). Die sind die wahren Schwerarbeiter. Hier wird gemahlen und zerkleinert, bis die Nahrung bereit ist, weiterzuziehen.
- Weisheitszähne: 4 Stück (2 oben, 2 unten). Die sind oft die Problemkinder unter den Zähnen. Viele Leute haben gar nicht alle vier, oder sie müssen gezogen werden, weil sie Ärger machen. Manchmal sind sie da, manchmal nicht. So wie gute Ratschläge von der Oma.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Natürlich gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel. Manche Menschen haben weniger Zähne, zum Beispiel, weil ihnen von Geburt an Zähne fehlen (Hypodontie) oder weil sie durch einen Unfall Zähne verloren haben. Andere haben vielleicht mehr Zähne als normal (Hyperdontie), was aber eher selten vorkommt.

Und dann gibt es noch die Sache mit den Weisheitszähnen. Viele Menschen lassen sie sich entfernen, weil sie keinen Platz haben und andere Zähne verschieben könnten. Ich kenne jemanden, der seine Weisheitszähne behalten hat und jetzt ein riesiges Lächeln hat. Einfach Glück gehabt, würde ich sagen!
Also, egal ob du 28, 32 oder eine andere Anzahl an Zähnen hast, das Wichtigste ist, dass du sie gut pflegst. Zähneputzen, Zahnseide, und regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sind das A und O. Denn wer will schon eine Party im Mund haben, bei der die Karies Band spielt? Niemand, oder?
Also, lächle und zeig deine Beißerchen! Und denk dran: Jedes Lächeln zählt!
