Wie Viele Weihnachtsbäume Werden Jedes Jahr In Deutschland Verkauft

Weihnachten, die Zeit der Lichter, der Plätzchen und natürlich... des Tannenbaums! Aber hast du dich jemals gefragt, wie viele dieser grünen Freunde eigentlich jedes Jahr in Deutschland ein neues Zuhause finden? Stell dir mal vor: Es ist, als würden wir jedes Jahr eine ganze Armee von Nadelbäumen losschicken, um unsere Wohnzimmer zu erobern!
Okay, genug der militärischen Vergleiche. Die Antwort ist beeindruckend: In Deutschland werden jährlich zwischen 23 und 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Ja, richtig gelesen, Millionen! Das ist mehr, als es Einwohner in Australien gibt! Stell dir vor, all diese Bäume nebeneinander gepflanzt… das wäre ein Wald so riesig, da würde selbst Hänsel und Gretel den Ausgang nicht mehr finden!
Warum so viele? Nun, Weihnachten ohne Baum ist für viele Deutsche einfach undenkbar. Es ist wie Geburtstag ohne Kuchen, oder Fußball ohne… na ja, ohne Fußball eben! Der Baum gehört dazu, wie der Stern auf die Spitze oder die Kerzen an den Zweigen.
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Woher kommen all die Bäume?
Die meisten Weihnachtsbäume in Deutschland sind Nordmanntannen. Die sind schön dicht, pieksen nicht so doll und halten die Nadeln relativ lange fest. Stell dir vor, du bist ein Weihnachtsbaumzüchter: Du pflanzt kleine Bäumchen, pflegst sie jahrelang und hoffst, dass sie pünktlich zum Fest schön gewachsen sind. Das ist fast so, als würdest du versuchen, ein widerspenstiges Kind pünktlich zum Familienessen fertigzumachen! Und dann kommen wir, die Käufer, und fällen das Urteil: "Der ist zu krumm!", "Der ist zu klein!", "Der ist perfekt!". Arme Bäume!
Ein großer Teil der Bäume stammt tatsächlich aus Deutschland selbst, aus extra dafür angelegten Weihnachtsbaumplantagen. Aber auch aus Dänemark und anderen Ländern werden Bäume importiert. Stell dir vor, die Bäume sitzen alle in einem riesigen Lastwagen und machen eine Sightseeing-Tour durch Europa, bevor sie in deinem Wohnzimmer landen. "Schau mal, da ist der Eiffelturm! Oh, und da die Alpen! Gleich sind wir bei Familie Müller in Berlin!"

Der Kauf – Ein jährliches Ritual
Der Kauf des Weihnachtsbaums ist für viele eine Tradition. Manche Familien gehen schon Wochen vorher auf die Suche nach dem perfekten Exemplar. Andere warten bis zum letzten Drücker und schnappen sich dann den Baum, der noch übrig ist (oft ein bisschen mickrig und schief, aber hey, er hat Charakter!).
Ich erinnere mich noch gut an meine eigene Kindheit. Mein Vater hat immer versucht, den größten Baum zu ergattern, der irgendwie in unser Wohnzimmer passte. Das Ergebnis war meistens, dass wir ein paar Äste absägen mussten und der Baum trotzdem bis fast zur Decke reichte. Aber Hauptsache, er war groß! Und die Katze hatte natürlich einen Heidenspaß damit, die Kugeln abzupflücken.

Ob auf dem Weihnachtsmarkt, im Baumarkt oder direkt beim Züchter: Die Auswahl ist riesig. Und jeder Baum hat seine eigene Geschichte, seine eigene Persönlichkeit. Manchmal fühlt man sich wie bei einer Partnervermittlung für Weihnachtsbäume: "Bist du der Richtige für mich? Passen wir zusammen?"
Nach dem Fest ist vor dem Fest
Nach Weihnachten kommt dann die große Frage: Was machen wir mit dem Baum? Wegwerfen? Verbrennen? Oder vielleicht doch im Garten vergraben und hoffen, dass er nächstes Jahr wieder austreibt? (Spoiler: Eher nicht).
Viele Städte bieten mittlerweile Sammelstellen für Weihnachtsbäume an, wo sie dann kompostiert oder zur Energiegewinnung genutzt werden. So wird aus dem ehemaligen Festtagshelden zumindest noch etwas Sinnvolles. Und die 23 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume vom nächsten Jahr können kommen! Denn eins ist sicher: Ohne Weihnachtsbaum wäre Weihnachten nur halb so schön. Oder um es mit einem alten Sprichwort zu sagen: "Lieber ein schiefer Baum im Wohnzimmer als gar kein Baum!".
