Wie Viele Monate Gibt Es

Also, Leute, setzt euch mal, bestellt euch nen Kaffee (oder ein Bier, ich urteile nicht!) und lasst uns über was total Abgefahrenes reden: Monate! Ja, genau, diese Dinger, die unser Leben in kleine, handliche Häppchen einteilen.
Die Frage aller Fragen, die schon Philosophen seit der Antike beschäftigt (wahrscheinlich, zumindest stelle ich mir das so vor, während sie auf irgendwelchen Ziegen saßen und über das Universum nachdachten): Wie viele Monate gibt es eigentlich?
Jetzt kommt’s: Trommelwirbel Es sind… 12! Ja, ich weiß, bahnbrechende Erkenntnis. Ihr könnt mich jetzt für mein Genie bewundern. Aber wartet, es wird noch besser!
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Warum Zwölf? Eine Verschwörungstheorie (fast)
Warum ausgerechnet zwölf? Warum nicht 10, so schön dezimal und ordentlich? Oder 13, dann hätten wir jeden Monat einen Freitag den 13ten, was ja auch irgendwie aufregend wäre? (Okay, vielleicht doch nicht.)
Die Antwort ist, wie so oft, die Römer! Diese Sandalen-tragenden, Toga-schwingenden Kerle hatten eine Obsession mit dem Mond. Genauer gesagt, mit den Mondphasen. Ein Jahr ist ungefähr die Zeit, die die Erde braucht, um einmal um die Sonne zu sausen, und in dieser Zeit durchläuft der Mond ungefähr 12 Zyklen. Voila! Zwölf Monate waren geboren.

Es gibt aber auch Leute, die sagen, es hat was mit den Tierkreiszeichen zu tun. Jedes Tierkreiszeichen bekommt quasi einen Monat. Klingt doch auch irgendwie logisch, oder? Ob die Römer wirklich tief in die Astrologie eingetaucht sind, um ihren Kalender zu gestalten? Wer weiß… ist auf jeden Fall ein schönes Detail für die nächste Party.
Die Monatsnamen: Eine wilde Reise durch die Geschichte
Die Namen der Monate sind auch ein Knaller. Januar ist nach Janus benannt, dem römischen Gott der Anfänge und des Übergangs. Quasi der Gott, der sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft gucken konnte. Kein Wunder, dass der Januar immer so ein bisschen ambivalent ist: Erst die Party, dann die Diät.
Februar kommt von Februa, einem römischen Reinigungsfest. Also, wenn ihr euch im Februar mal so richtig ausmistet und Ballast abwerft, seid ihr voll im Trend!

März ist nach Mars benannt, dem römischen Kriegsgott. Passt irgendwie, denn im März fängt der Frühling an, und die Natur stürzt sich in einen regelrechten Eroberungsfeldzug der Farben und Düfte. Krieg der Knospen, sozusagen!
April… da streiten sich die Gelehrten. Die einen sagen, es kommt vom lateinischen aperire, was "öffnen" bedeutet, weil sich die Blumen öffnen. Die anderen sagen, es hat was mit der Göttin Aphrodite zu tun. Ich persönlich mag die Blumen-Theorie lieber, weil sie weniger kompliziert ist. Aber hey, jeder wie er mag!
Mai ist nach Maia benannt, einer römischen Göttin der Fruchtbarkeit und des Wachstums. Logisch, denn im Mai explodiert die Natur förmlich vor Leben. Da kann man sich schon mal von einer Göttin inspirieren lassen!

Juni ist nach Juno benannt, der römischen Göttin der Ehe und Familie. Daher auch die ganzen Hochzeiten im Juni. Wer hätte das gedacht?
Juli ist nach Julius Caesar benannt. Der Typ war so wichtig, dass er gleich einen ganzen Monat bekommen hat! Und August ist nach seinem Adoptivsohn Augustus benannt. Die Familie hatte echt Einfluss, muss man sagen.
September, Oktober, November, Dezember… das sind die Zahlen-Monate. September war der siebte Monat (septem = sieben), Oktober der achte (octo = acht), und so weiter. Das Problem ist nur, dass Julius und Augustus die Reihenfolge durcheinandergebracht haben, indem sie ihre Monate eingefügt haben. Aber hey, wer will sich schon mit einem Kaiser anlegen?

Monate und ihre Eigenheiten: Ein bunter Haufen
Jeder Monat hat so seine Eigenheiten. Der Februar ist der kleinste (außer im Schaltjahr, dann darf er mal einen Tag länger bleiben, der Gönner!). Der August ist oft der heißeste. Der Dezember ist der festlichste. Und der April… naja, der macht, was er will. April, April!
Und dann gibt es noch die ungeschriebenen Gesetze der Monate: Im Januar nimmt man sich gute Vorsätze vor (die man meistens bis Ende Januar schon wieder vergessen hat). Im Juli fährt man in den Urlaub (oder zumindest versucht man es). Und im Dezember kauft man Geschenke (und ärgert sich über den Weihnachtsstress).
Also, die Moral von der Geschicht: Monate sind mehr als nur kalendarische Einheiten. Sie sind kleine Zeitkapseln, gefüllt mit Geschichte, Traditionen und ganz persönlichen Erinnerungen. Und ja, es sind zwölf davon. Und das ist gut so! Prost! auf die nächsten 12 Monate, was auch immer sie bringen mögen.
