Wie Viele Elemente Kennt Die Chemie

Okay, mal ehrlich. Chemieunterricht. Für die einen der Himmel, für die anderen… na ja, sagen wir, eher die Hölle. Aber eine Frage stellt sich doch jeder irgendwann: Wie viele Elemente gibt es eigentlich? Gefühlt ja tausend, oder?
Offiziell sind es, glaube ich, 118. Steht jedenfalls so im Periodensystem. Dieses riesige Poster, das in jedem Chemieraum hängt und uns mit kryptischen Kürzeln und Zahlen anstarrt. Aber mal unter uns… braucht man die wirklich alle?
Die Verdächtigen: Von Wasserstoff bis Uran
Klar, einige sind echte Stars. Sauerstoff, zum Beispiel. Ohne den würden wir alle dumm aus der Wäsche gucken. Und Wasserstoff, der kleine, freche Kerl, aus dem gefühlt das ganze Universum besteht. Dann noch Kohlenstoff, der Baustein allen Lebens. Und natürlich Eisen, ohne das unsere Autos nicht fahren würden (und wir wahrscheinlich auch nicht so gut Blut transportieren könnten).
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Uran kennen wir auch, dank des Atomzeitalters. Nicht unbedingt die netteste Sorte, aber immerhin prominent. Und Gold und Silber, die glänzen so schön und schmücken uns. Die sind okay. Aber dann…
Die Unbekannten: Wer braucht Oganesson?
Dann kommen die Elemente, bei denen ich mich frage: Wer zur Hölle braucht die? Ich meine, Oganesson? Moscovium? Klingt eher nach Fantasiewesen aus einem schlechten Science-Fiction-Film als nach einem Element, das unseren Alltag bereichert. Und sind wir mal ehrlich: Hat irgendjemand von euch schon mal bewusst Livermorium verwendet?

Vermutlich nicht. Und das ist auch okay. Denn die meisten dieser superschweren Elemente existieren nur für Sekundenbruchteile in irgendwelchen Teilchenbeschleunigern. Sie werden künstlich erzeugt, bestaunt und verschwinden dann wieder im Nichts. Ist ja auch ganz nett, aber praktisch relevant? Eher weniger.
Ich behaupte ja: Die Hälfte dieser Elemente sind reine Angeberei. Wissenschaftler, die sich beweisen wollen. "Schaut her, ich habe ein Element erfunden, das noch keiner kennt!" Ja, herzlichen Glückwunsch. Aber bringt's mir den Kaffee ans Bett?

Meine Unpopuläre Meinung: Weniger ist Mehr!
Hier kommt meine gewagte These: Wir bräuchten eigentlich nur so 20, maximal 30 Elemente, um glücklich zu sein. Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Eisen, Kalzium, Natrium, Kalium, Chlor, Phosphor… die üblichen Verdächtigen halt. Damit lässt sich schon einiges anstellen. Leben, kochen, bauen, Autos fahren. Was will man mehr?
Den Rest könnten wir getrost vergessen. Oder zumindest in eine separate Kategorie verbannen. "Elemente für Angeber" oder so. Dann wäre das Periodensystem auch nicht mehr so einschüchternd und der Chemieunterricht würde vielleicht sogar Spaß machen. (Okay, vielleicht auch nicht. Aber ein bisschen weniger einschüchternd wäre er auf jeden Fall.)

Und ganz ehrlich? Ich glaube, die Welt würde davon nicht untergehen. Im Gegenteil. Vielleicht würden wir uns dann endlich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Zum Beispiel, wie wir die Elemente, die wir wirklich brauchen, nachhaltiger nutzen können. Statt immer neue, obskure zu erfinden, die nach einer Millisekunde wieder zerfallen.
Also, was meint ihr? Bin ich total verrückt? Oder steckt da vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit in meiner These? Gebt es ruhig zu, ihr habt euch das auch schon mal gedacht! Und vielleicht, nur vielleicht, sollten wir mal eine Petition starten: "Weniger Elemente, mehr Leben!" Wer ist dabei?
"Ich habe nichts gegen neue Elemente, aber bitte, nennt sie nicht nach Städten, die ich nicht aussprechen kann!" – Irgendein verwirrter Chemiestudent
