Wie Viele Einwohner Hat New York

Okay, mal Butter bei die Fische: Wie viele Leute wohnen eigentlich in New York? Das ist so eine Frage, die man sich stellt, während man in der U-Bahn wie eine Sardine eingequetscht ist, oder wenn man versucht, am Times Square ein Selfie zu machen, ohne 20 fremde Köpfe im Bild zu haben. Es fühlt sich jedenfalls an, als wären es MILLIARDEN.
Tatsächlich ist die Antwort... komplizierter als man denkt. Es kommt nämlich darauf an, was man genau meint mit "New York". Sprechen wir von New York City? Oder dem Bundesstaat New York?
New York City: Der Beton-Dschungel mit dem Bevölkerungs-Problem
New York City, also die Stadt mit den fünf Boroughs (Manhattan, Brooklyn, Queens, Bronx, Staten Island) ist das, woran die meisten Leute denken, wenn sie "New York" hören. Das ist die Stadt der Taxis, der Wolkenkratzer und der endlosen Möglichkeiten. Und eben auch der endlosen Menschenmassen.
Must Read
Die aktuellste Schätzung (Stand 2024, aber das kann sich ja gefühlt jede Minute ändern, weil ständig jemand einzieht oder auswandert) liegt bei ungefähr 8,8 Millionen Einwohnern. Ja, richtig gelesen. Fast 9 Millionen Seelen, die sich durch diesen urbanen Wahnsinn bewegen.
Das ist so, als würde man die ganze Bevölkerung von Österreich in eine relativ kleine Fläche quetschen. Nur, dass es in New York noch viel lauter ist und die Leute noch gestresster sind. Kein Wunder, dass man dort so oft jemanden "Excuse me!" sagen hört – meistens gefolgt von einem genervten Augenrollen.

New York State: Mehr als nur die Stadt
Aber halt! Da ist ja noch der Bundesstaat New York. Der ist deutlich größer als nur die Stadt. Hier gibt es malerische Dörfer, schneebedeckte Berge (Adirondacks!) und Seen, die so groß sind, dass man denken könnte, man sei am Meer. (Okay, fast am Meer.)
Und natürlich wohnen auch hier Menschen. Weit weniger dicht gedrängt als in NYC, aber trotzdem. Wenn wir den ganzen Bundesstaat betrachten, reden wir von ungefähr 20 Millionen Einwohnern. Das ist ungefähr so viel wie die gesamte Bevölkerung von Rumänien.

Stell dir vor: Du sitzt gemütlich in einem kleinen Café in einem verschlafenen Örtchen im Norden von New York, genießt deinen Kaffee und denkst dir: "Wow, hier ist es aber ruhig!" Und gleichzeitig drängen sich in Manhattan tausende Menschen durch die Straßen und versuchen, einen Platz in einem überfüllten Bus zu ergattern. Der Kontrast ist schon irgendwie absurd, oder?
Warum ist das eigentlich so wichtig?
Na ja, vielleicht ist es nicht wirklich wichtig. Aber es ist doch interessant zu wissen, oder? Und außerdem hat die Bevölkerungszahl ja auch praktische Auswirkungen. Zum Beispiel auf die Anzahl der Sitze im Repräsentantenhaus in Washington D.C. (je mehr Einwohner, desto mehr Sitze) und auf die Verteilung von Bundesmitteln.

Und ganz ehrlich: Wenn du das nächste Mal in New York City bist und dich fragst, warum du dich fühlst, als würdest du in einer Ameisenkolonie leben, dann denk einfach daran: Du bist nicht allein. Da sind noch 8,8 Millionen andere, die sich genauso fühlen. Und die meisten von denen sind wahrscheinlich gerade auch genervt, weil jemand vor ihnen auf der Treppe stehen geblieben ist und ein Foto macht.
Also, die Moral von der Geschicht': New York ist voll. Egal ob Stadt oder Staat. Aber irgendwie macht das ja auch den Charme aus, oder? Oder zumindest ist es etwas, worüber man sich lustig machen kann, während man versucht, seinen Weg durch das Menschengewühl zu finden.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss schnell noch einen Platz in der U-Bahn ergattern, bevor die nächste Welle von Touristen kommt.
