Wie Viele Chemische Elemente Gibt Es

Hand aufs Herz: Chemie war in der Schule…naja, sagen wir mal, eine Herausforderung. Und eine der ersten Fragen, die uns um die Ohren gehauen wurde, war: Wie viele chemische Elemente gibt es eigentlich? Die korrekte Antwort lautet natürlich: Aktuell 118. Aber mal ehrlich, interessiert das wirklich jemanden?
Ich behaupte mal frech: Nein! Und das ist meine (zugegeben etwas unpopuläre) Meinung. Wir alle kennen Sauerstoff (zum Atmen!), Wasserstoff (für... äh... Raketen?) und vielleicht noch Eisen (für Pfannen!). Aber Protactinium? Seaborgium? Hat die jemals jemand im Alltag gebraucht? Eben!
Die große Elemente-Verwirrung
Klar, die Wissenschaftler da in ihren Laboren, die lieben ihre Elemente. Die jonglieren mit Atomgewichten und Elektronenkonfigurationen. Aber für uns Normalsterbliche sind das doch nur kryptische Buchstabenkombinationen, die im Periodensystem rumlungern. Man guckt drauf, nickt wissend und denkt sich: "Ja, ja, Elemente... ganz wichtig...". Und dann vergisst man es sofort wieder.
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Mal ehrlich, wer von euch kann das Periodensystem auswendig aufsagen? Ich wette, nicht mal die Hälfte der Chemie-Lehrer! (Kein Angriff, liebe Lehrer, aber ihr wisst, dass es stimmt!). Dmitri Mendelejew, der Vater des Periodensystems, wäre vielleicht ein bisschen enttäuscht von uns. Aber er hat ja auch nicht wissen können, dass wir heutzutage mit TikTok und Netflix beschäftigt sind.
"Das Periodensystem ist ein heiliges Buch!" – Zitat, wahrscheinlich von irgendeinem Chemiker.

Weniger ist mehr (oder: Brauchen wir wirklich alle?)
Ich schlage vor, wir machen es einfach: Wir reduzieren die Anzahl der Elemente auf die, die wir wirklich brauchen. Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff… die üblichen Verdächtigen. Dazu noch Gold (weil glänzend!), Silber (weil auch glänzend!) und vielleicht noch Kupfer (für Strom!). Das reicht doch völlig, oder?
Wir könnten das neue, abgespeckte Periodensystem "Das Praktische Periodensystem" nennen. Es wäre klein, handlich und würde nur die Elemente enthalten, die man tatsächlich für den Alltag braucht. Keine unnötigen Informationen, keine komplizierten Formeln, einfach nur die Basics. Denkt mal darüber nach: Weniger auswendig lernen, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben (wie zum Beispiel das nächste Netflix-Binge-Watching).

Und was machen wir mit den ganzen "überflüssigen" Elementen? Nun, die können wir ja den Wissenschaftlern überlassen, die sich damit austoben können. Vielleicht finden sie ja irgendwann mal heraus, wozu Seaborgium wirklich gut ist. Bis dahin können wir getrost so tun, als gäbe es sie nicht.
Die Wahrheit (oder so ähnlich)
Natürlich ist das alles ein bisschen übertrieben. Ich weiß, dass jedes Element seine Daseinsberechtigung hat und dass die Wissenschaft ohne die "unbekannten" Elemente nicht funktionieren würde. Aber trotzdem bleibe ich dabei: Für den Otto Normalverbraucher sind die meisten Elemente einfach nur… Platzfüller im Periodensystem.

Also, das nächste Mal, wenn dich jemand fragt: "Wie viele chemische Elemente gibt es?", antworte einfach mit einem Augenzwinkern: "Genug!". Und dann erzähl ihm von deinem neuen "Praktischen Periodensystem". Vielleicht bringst du ihn ja zum Nachdenken (oder zumindest zum Schmunzeln). Es lebe die Chemie – in Maßen!
Abschließend noch ein Tipp: Wenn du bei "Wer wird Millionär?" sitzt und nach der Anzahl der Elemente gefragt wirst, sag trotzdem 118. Ich übernehme keine Verantwortung für falsche Antworten! 😉
