Wie Viel Verdient Man Mit Zeitungen Austragen

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht mal davon geträumt, mit dem Zeitungsaustragen das große Geld zu verdienen? Ich meine, hallo? Früh aufstehen, frische Luft (okay, vielleicht auch nur kalte Luft und Regen), und am Ende des Monats ein pralles Portemonnaie! Oder zumindest... ein paar Euro mehr, um sich den neuesten Kram zu leisten. Erinnerst du dich noch an die glänzenden Augen, mit denen du als Teenie die Erwachsenen beneidet hast, die morgens mit ihrer Zeitung unter dem Arm rumliefen? Du dachtest bestimmt: "Das will ich auch! Nur viel cooler!"
Die Wahrheit ist aber, dass das Zeitungen Austragen eher so ist wie der Versuch, ein Einhorn zu reiten: Die Vorstellung ist romantisch, die Realität... nun ja, sagen wir mal, sie ist bodenständiger. Aber lass uns mal reingucken, was da so rumkommt, bei der Sache.
Wie viel Kohle gibt's denn nun wirklich?
Tja, das ist so eine Sache. Es ist ein bisschen wie beim Wetter: Es kommt drauf an. Es hängt nämlich von total vielen Faktoren ab: Wie viele Zeitungen musst du schleppen? Wie groß ist dein Bezirk? Ist das ein Villenviertel mit kurzen Wegen und freundlichen Hunden, oder ein Labyrinth aus Hochhäusern mit aggressivem Brieftaubenteam?
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Generell kann man sagen: Die Bezahlung ist nicht der Knaller. Rechne mal grob mit irgendwas zwischen 4 und 12 Euro pro Stunde. Das ist nicht genug, um dir eine Yacht zu kaufen (sorry, Traum geplatzt!), aber vielleicht reicht es für das neue Computerspiel, das du schon so lange im Auge hast, oder für den nächsten Kinobesuch mit Popcorn (die sind ja auch schon fast so teuer wie ein Kleinwagen!).
Achtung, jetzt kommt der Realitäts-Check: Oft ist das Geld auch gestaffelt. Du bekommst einen Grundbetrag, plus einen kleinen Obolus pro Zeitung oder Prospekt, den du verteilst. Und dann gibt's noch Sonderzulagen für "schwierige" Gebiete oder wenn du besonders viele Zeitungen in besonders kurzer Zeit zustellst. Denk dran, das ist alles vor Steuern.

Der Teufel steckt im Detail (und im Zeitdruck!)
Vergiss nicht, dass Zeitungen austragen auch Arbeit ist. Und zwar richtige Arbeit. Du musst früh aufstehen (auch wenn's draußen noch stockfinster ist und deine Freunde noch selig schlummern), du musst bei Wind und Wetter raus, und du musst pünktlich sein. Stell dir vor, du bist der persönliche Wecker für ein ganzes Viertel – wenn du zu spät bist, gibt's Mecker!
Und dann ist da noch der ganze Papierkram (im wahrsten Sinne des Wortes!): Zeitungen sortieren, bündeln, einpacken, auf den Bollerwagen laden (oder in den Rucksack quetschen, wenn du jung und sportlich bist) – das ist mehr Arbeit als man denkt. Und das ganze dann schleppen... Da werden Muskeln aufgebaut, von denen du noch gar nicht wusstest, dass du sie hast!

Ich erinnere mich an einen Freund, der mal als Schüler Zeitungen ausgetragen hat. Er hat sich so gefreut, endlich sein eigenes Geld zu verdienen. Nach zwei Wochen war er fix und fertig, hat aber stolz verkündet: "Ich hab jetzt genug Geld für das neue Skateboard! Aber Zeitungen trage ich nie wieder aus!"
Fazit: Lohnt es sich?
Ob sich das Zeitungen austragen lohnt, ist total subjektiv. Wenn du schnell und einfach ein bisschen Geld verdienen willst, um dir einen kleinen Wunsch zu erfüllen, dann kann es eine gute Option sein. Aber erwarte keine Wunder. Betrachte es eher als ein kleines Taschengeld-Update, als einen Karrieresprung.
Es ist auch eine super Gelegenheit, um zu lernen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und sich seinen eigenen Unterhalt zu erarbeiten. Und mal ehrlich: Irgendwann wirst du wahrscheinlich nostalgisch an die Zeit zurückdenken, als du frühmorgens durch die Straßen gezogen bist und die Welt mit den neuesten Nachrichten versorgt hast. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann bestimmt! Und vielleicht ist ja die nächste Millionärs-Geschichte auch irgendwo zwischen den Klatschblättern und dem Wochenanzeiger versteckt. Wer weiß?
