Wie Viel Verdient Man Im Einzelhandel Ausbildung

Okay, lasst uns ehrlich sein. Die Frage aller Fragen, wenn man über eine Ausbildung im Einzelhandel nachdenkt, ist doch: Wie viel springt am Ende dabei raus? Ich meine, wer möchte schon drei Jahre lang Regale einräumen, wenn man am Ende nicht mal seinen Netflix-Account bezahlen kann? (Unpopuläre Meinung: Streaming-Dienste sind wichtiger als Sparen. Sagt's nicht meinen Eltern!)
Die Antwort, wie so oft, ist: Es kommt drauf an. Aber keine Panik! Wir reden hier nicht über Raketenwissenschaft. Es gibt ein paar Faktoren, die dein Gehalt während der Ausbildung beeinflussen. Und ich verrate euch, welche das sind.
Der Klassiker: Das Lehrjahr
Klar, im ersten Lehrjahr verdienst du am wenigsten. Ist ja logisch. Du lernst ja auch erst mal, wie man eine Kasse bedient, ohne das halbe Geschäft zu ruinieren. (Ja, ich spreche aus Erfahrung… #Kassenschubladegate2015). Die Ausbildungsvergütung steigt dann aber jedes Jahr. So soll es ja auch sein. Schließlich wirst du ja auch immer besser – hoffentlich!
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Im ersten Lehrjahr kann man grob mit so zwischen 700 und 900 Euro brutto rechnen. Im zweiten Lehrjahr sind’s dann schon eher 800 bis 1000 Euro. Und im dritten Lehrjahr, wenn du quasi schon ein Profi bist, kratzt man dann schon an der 1000-Euro-Marke (oder überschreitet sie sogar!). Alles brutto, versteht sich.
Aber Achtung: Das sind nur Richtwerte! Es gibt Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Zum Beispiel...

Der Faktor: Der Betrieb
Der größte Einflussfaktor ist tatsächlich der Betrieb selbst. Ein kleiner Tante-Emma-Laden zahlt wahrscheinlich weniger als ein großer Konzern wie Aldi oder Kaufland. Das ist einfach so. Die haben halt mehr Kohle. (Unpopuläre Meinung: Tante-Emma-Läden sind trotzdem cooler. Mehr Persönlichkeit, weniger Neonlicht.)
Gewerkschaftlich gebundene Unternehmen zahlen oft auch besser, weil da Tarifverträge gelten. Informiert euch also vorher gut, wo ihr euch bewerbt. Ein bisschen Recherche kann sich lohnen!
Die Branche: Nicht alles ist gleich
Auch die Branche spielt eine Rolle. Wer eine Ausbildung zum Buchhändler macht, verdient wahrscheinlich etwas weniger als jemand, der im Automobilhandel lernt. (Unpopuläre Meinung: Bücher sind trotzdem besser als Autos. Sie verpesten nicht die Luft und machen keinen Lärm.)

Nach der Ausbildung: Was dann?
Okay, die Ausbildung ist geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt kommt der spannende Teil: Was verdienst du als ausgelernte Fachkraft? Auch hier gilt: Es kommt drauf an. Aber im Allgemeinen kann man sagen, dass das Einstiegsgehalt im Einzelhandel gar nicht so schlecht ist. Es gibt natürlich Luft nach oben, aber man kann davon leben – gerade wenn man noch jung ist und nicht so hohe Ansprüche hat. (Unpopuläre Meinung: Junge Menschen sollten nicht so hohe Ansprüche haben. Genießt das Leben, solange ihr noch keine Verantwortung habt!)
Mit ein paar Jahren Berufserfahrung und vielleicht noch einer Weiterbildung kann man sein Gehalt aber durchaus aufbessern. Stichwort: Handelsfachwirt. Das ist so was wie der Turbo für deine Karriere im Einzelhandel.

Fazit: Lohnt es sich?
Ob sich eine Ausbildung im Einzelhandel finanziell lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es ist kein Job, bei dem man reich wird. Aber er kann abwechslungsreich sein und Spaß machen. Und mit ein bisschen Ehrgeiz und Engagement kann man auch gutes Geld verdienen. Also, traut euch! Und vergesst nicht: Das Wichtigste ist, dass ihr einen Job findet, der euch Spaß macht. Denn am Ende des Tages ist das mehr wert als jeder Cent auf dem Gehaltszettel. (Unpopuläre Meinung: Spaß bei der Arbeit ist wichtiger als Geld. Aber ein bisschen Geld ist natürlich auch nicht schlecht.)
Denkt dran: Verhandelt euer Gehalt! Traut euch, nach mehr zu fragen. Was habt ihr zu verlieren?
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss los. Ich hab' gehört, es gibt gerade eine neue Staffel meiner Lieblingsserie. Und die muss ich natürlich sofort bingewatchen!
