Wie Viel Verdient Man Als Flugbegleiterin

Also, mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gefragt: Wie viel verdient eigentlich eine Flugbegleiterin? Wir sitzen da so gemütlich in unseren Sitzen, auf dem Weg nach Malle oder New York, und denken: "Die haben's gut. Reisen, die Welt sehen… Und Kohle scheffeln, oder?"
Tja, die Wahrheit ist… komplizierter. Und vielleicht ein bisschen enttäuschender, als man denkt.
Das große Geheimnis der Flugbegleiter-Gehälter
Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: Es gibt keine Pauschalantwort. Eine Flugbegleiterin bei Emirates verdient anders als eine bei Ryanair. Logisch, oder? Größe der Airline, Flugrouten, Dienstjahre – alles spielt eine Rolle.
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Und jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, viele Leute überschätzen, was Flugbegleiterinnen wirklich verdienen. Ja, sie kriegen Spesen und Hotelübernachtungen. Klar, sie sehen coole Orte. Aber reich werden sie davon meistens nicht. Sorry, Reality-Check.
Denkt mal drüber nach: Der Job ist hart. Früh aufstehen, Jetlag, unfreundliche Passagiere, Notfallsituationen meistern… Das ist kein Zuckerschlecken! Dafür finde ich, dass viele zu wenig Wertschätzung (und Bezahlung!) bekommen.

Ich hab mal gelesen, dass das Einstiegsgehalt bei manchen Airlines so um die 2.000 Euro brutto liegt. Brutto! Da bleibt nach Steuern und Abzügen nicht mehr die Welt übrig. Und dafür musst du erstmal eine teure Ausbildung machen. Investition, die sich nicht immer sofort lohnt, würde ich sagen.
Faktoren, die ins Geld gehen
Klar, mit der Zeit und mit mehr Flugstunden steigt das Gehalt. Aber auch hier gilt: Es hängt davon ab, wo du arbeitest. Eine Senior-Flugbegleiterin, die Langstrecke fliegt, kann natürlich deutlich mehr verdienen als eine Berufsanfängerin auf Kurzstrecken.

Und dann sind da noch die Zulagen. Nachtflüge, Wochenenddienste, Feiertagsarbeit – das alles wird extra bezahlt. Aber wer will schon ständig Weihnachten im Flugzeug verbringen? (Okay, vielleicht gibt's ja ein paar Weihnachtsfans unter den Flugbegleitern…)
Provisionen sind auch so ein Thema. Manche Airlines zahlen Provisionen für den Verkauf von Duty-Free-Artikeln. Aber ob man da wirklich reich wird, wenn man Parfüm und Zigaretten an müde Urlauber verkauft? Ich bezweifle es.
Der Mythos vom Jetset-Leben
Das Klischee vom glamourösen Jetset-Leben ist eben… ein Klischee. Ja, Flugbegleiterinnen sehen die Welt. Aber meistens nur aus dem Hotelfenster. Oder auf einem kurzen Trip zwischen zwei Flügen.

Ich will den Job nicht schlechtreden. Er hat sicher auch seine schönen Seiten. Aber man muss realistisch sein. Man verdient kein Vermögen. Und der Job ist anstrengender, als er aussieht.
Meine unpopuläre Meinung Nummer 2: Ich finde, Flugbegleiterinnen sollten besser bezahlt werden. Sie sind das Aushängeschild der Airline. Sie kümmern sich um unsere Sicherheit und unser Wohlbefinden. Und dafür verdienen sie mehr als nur ein knappes Gehalt.

"Fairness geht über Fliegen" - Unbekannter Flugzeugenthusiast
Also, das nächste Mal, wenn ihr eine Flugbegleiterin seht, denkt daran: Sie arbeitet hart für ihr Geld. Und vielleicht verdient sie gar nicht so viel, wie ihr denkt. Gebt ihr ein Lächeln. Oder noch besser: Ein großzügiges Trinkgeld. (Achtung, das ist ein Scherz! Meistens ist Trinkgeld im Flugzeug nicht üblich.)
Aber im Ernst: Wertschätzung ist wichtig. Und wer weiß, vielleicht inspiriert dieser Artikel ja die eine oder andere Airline, die Gehälter ihrer Flugbegleiterinnen ein bisschen aufzubessern. Wäre doch was, oder?
Und jetzt… Guten Flug!
