Wie Viel Verdient Man Als Erzieherin In Der Ausbildung

Okay, lass uns ehrlich sein: Das große Erzieher-Ausbildungs-Geheimnis. Was kommt am Ende des Monats aufs Konto? Nicht der Hauptgewinn im Lotto, soviel sei schon mal gesagt. Aber hey, es ist auch nicht das Ende der Welt! Denkt dran, ihr lernt gerade, kleine Menschen zu formen! Das ist doch unbezahlbar… oder?
Die magischen Zahlen: Einblick in die Ausbildungsvergütung
Also, die gute Nachricht zuerst: Ja, während der Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher gibt es Kohle! Kein Taschengeld von Mama und Papa mehr (naja, vielleicht ein bisschen…). Aber wie viel genau? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bist du in einer schulischen Ausbildung oder einer praxisintegrierten? Das macht einen Riesenunterschied.
Schulische Ausbildung: Hier kommt die traurige Wahrheit. Oftmals gibt's... gar nix. Nada. Null. Außer natürlich dem guten Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Dafür könnt ihr euch dann ja selbst auf die Schulter klopfen. Klingt hart? Ist es auch. Viele müssen sich hier mit BAföG, Nebenjobs oder der Unterstützung der Familie über Wasser halten. Aber Kopf hoch, es wird besser!
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Praxisintegrierte Ausbildung (PIA): Bingo! Hier sieht die Sache schon ganz anders aus. Bei der PIA seid ihr von Anfang an in einer Kita oder einem Kindergarten tätig und bekommt dafür eine Ausbildungsvergütung. Das ist wie ein kleines Gehalt, mit dem ihr eure Miete, das Smartphone und natürlich ganz viele bunte Stifte finanzieren könnt. Die Höhe variiert je nach Träger (öffentlich, privat, kirchlich) und Ausbildungsjahr. Aber rechne mal mit irgendwas zwischen 1.100 und 1.400 Euro brutto im ersten Lehrjahr. Nicht schlecht, oder?
"Ich hab im ersten Jahr meiner PIA-Ausbildung fast einen Herzinfarkt bekommen, als ich meinen ersten Gehaltszettel gesehen habe. Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass das so viel sein würde!", erzählt Sarah, eine angehende Erzieherin. "Davon konnte ich mir sogar meine eigene kleine WG leisten!"
Aber Achtung! Das ist brutto. Das heißt, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gehen noch ab. Am Ende bleibt dann zwar weniger übrig, aber hey, ihr seid sozialversichert und zahlt in die Rente ein! Win-Win (fast).

Das große Aber: Es gibt Unterschiede!
Wie gesagt, die Vergütung hängt von einigen Faktoren ab. Öffentliche Träger zahlen oft nach Tarif, was bedeutet, dass ihr relativ sicher sein könnt, eine faire Vergütung zu bekommen. Private Träger sind da manchmal etwas flexibler (im positiven wie im negativen Sinne). Es lohnt sich also, verschiedene Angebote zu vergleichen.
Und dann ist da noch das Bundesland. In Bayern verdient man vielleicht etwas anders als in Brandenburg. Also, Augen auf bei der Berufswahl! Oder zumindest bei der Wahl des Ausbildungsortes.

Und nach der Ausbildung?
Keine Sorge, die Flaute der schulischen Ausbildung ist irgendwann vorbei, und auch das Azubi-Gehalt der PIA-Ausbildung wird sich steigern. Als fertig ausgebildete Erzieherin oder Erzieher sieht die Gehaltslandschaft schon viel freundlicher aus. Da könnt ihr dann mit einem ordentlichen Gehalt rechnen, das euch ein gutes Leben ermöglicht. Und das Wichtigste: Ihr macht einen Job, der wirklich etwas bewirkt. Ihr begleitet kleine Menschen auf ihrem Weg, gebt ihnen Halt und fördert ihre Entwicklung. Das ist mehr wert als jedes Gehalt der Welt (aber ein bisschen mehr Kohle ist natürlich trotzdem schön!).
Also, lasst euch nicht entmutigen! Die Ausbildung zur Erzieherin ist anstrengend, aber auch unglaublich erfüllend. Und das Gehalt? Nun ja, es ist ein Anfang. Und mit etwas Verhandlungsgeschick und Berufserfahrung wird es auch immer besser. Denkt einfach daran: Ihr seid die Helden von morgen! Und Helden verdienen Anerkennung – auch finanziell.
Also, ran an die Bewerbungen und lasst euch nicht von den Zahlen abschrecken! Die kleinen Racker warten schon auf euch!
