Wie Viel Kalorien Verbrennt Schwimmen

Okay, Leute, lasst uns über was reden, das uns alle angeht: Kalorien. Und zwar beim Schwimmen. Ja, genau, das entspannende Dahingleiten im kühlen Nass, von dem alle behaupten, es wäre ein Kalorienkiller. Ich habe da eine – Achtung, jetzt kommt's – unpopuläre Meinung!
Schwimmen: Der heimliche Kalorien-Schmuggler?
Wir alle kennen die Schlagzeilen: "Verbrenne hunderte Kalorien beim Schwimmen!" Oder: "Schwimmen ist der perfekte Sport zum Abnehmen!" Ja, mag sein. Aber mal ehrlich, wer von uns hat nach 30 Minuten Brustschwimmen das Gefühl, gerade einen Marathon gelaufen zu sein?
Ich sage nicht, dass Schwimmen keine Kalorien verbrennt. Natürlich tut es das. Aber vielleicht nicht so viele, wie uns die Fitness-Gurus weismachen wollen. Denkt mal drüber nach: Ihr liegt im Wasser. Das Wasser trägt euch. Ihr habt quasi einen eingebauten Auftrieb. Ist das wirklich so anstrengend, wie Joggen oder Zumba?
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Ich plädiere für eine realistische Einschätzung. Klar, Michael Phelps hat wahrscheinlich beim Schwimmen mehr Kalorien verbrannt als ich in meinem ganzen Leben. Aber er ist auch Michael Phelps! Und wir sind … naja, wir.
Die Sache mit dem Hunger
Hier kommt der Knackpunkt. Schwimmen macht hungrig. Richtig hungrig. Dieser wohlig-warme Hunger, der sich nach dem Schwimmen breit macht, ist verdammt verführerisch. Und was passiert dann? Richtig, wir belohnen uns mit einer riesigen Portion Pommes, weil wir ja schließlich "so viele Kalorien verbrannt" haben. Ups!

"Ich schwimme nicht, um Kalorien zu verbrennen, sondern um danach Pizza essen zu können." - Ein weiser Mensch (vermutlich ich).
Das Problem ist also nicht unbedingt das Schwimmen selbst, sondern das, was danach passiert. Die Kalorien, die wir im Schwimmbecken gelassen haben, holen wir uns postwendend wieder zurück – und bringen noch Verstärkung mit.

Der Stil macht den Unterschied
Okay, fairerweise muss man sagen, dass es einen Unterschied macht, wie man schwimmt. Gemütliches Brustschwimmen mit Plaudern und Planschen verbrennt natürlich weniger Kalorien als Kraulen mit vollem Einsatz. Ein paar Bahnen Delphin und du wirst definitiv deine Muskeln spüren. Aber wer macht schon stundenlang Delphin? Mal ehrlich!
Und dann ist da noch die Wassertemperatur. Kaltes Wasser zwingt deinen Körper, mehr Energie aufzuwenden, um dich warm zu halten. Das klingt gut, aber bedeutet auch, dass du schneller frierst und aus dem Wasser musst. Also, lieber etwas wärmeres Wasser und dafür länger schwimmen?
Entspannung pur vs. Kalorienverbrauch
Ich finde, wir sollten Schwimmen nicht nur als Kalorienkiller betrachten. Schwimmen ist so viel mehr! Es ist Entspannung für Körper und Geist. Es ist ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Es ist eine Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen. Ist das nicht auch etwas wert?

Vielleicht sollten wir uns weniger darauf konzentrieren, wie viele Kalorien wir verbrennen, und mehr darauf, wie gut wir uns dabei fühlen. Wenn wir dann trotzdem noch ein paar Kalorien loswerden, ist das doch ein netter Bonus. Aber lasst uns nicht so tun, als wäre Schwimmen die eierlegende Wollmilchsau der Fitness.
Und nochmal: Die Pizza danach ist trotzdem erlaubt! Nur vielleicht nicht die ganze Pizza.

Mein Fazit (und das ist wichtig!)
Schwimmen ist super. Aber glaubt nicht alles, was ihr über den Kalorienverbrauch lest. Seid ehrlich zu euch selbst und genießt das Schwimmen einfach. Wenn ihr wirklich abnehmen wollt, kombiniert Schwimmen mit einer gesunden Ernährung und vielleicht noch ein paar anderen Sportarten. Und vergesst die Pizza danach nicht (in Maßen natürlich!).
Ich sage es ja nur ungern, aber am Ende kommt es doch auf Kaloriendefizit an.
In diesem Sinne: Ab ins Wasser – und danach ohne schlechtes Gewissen ein Eis!
