Wie Viel Kalorien Verbraucht Man Beim Schwimmen

Also, Leute, stellt euch vor, ich sitze hier gerade im Café, Latte Macchiato in der Hand, und denke über… Kalorien nach. Ja, ich weiß, nicht das aufregendste Thema, aber lasst mich euch was erzählen. Ich war nämlich gestern Schwimmen. Und danach hatte ich so einen Hunger, dass ich fast den Kellner mitgegessen hätte. Das hat mich natürlich zu der Frage gebracht: Wie viele Kalorien verbrennt man eigentlich beim Schwimmen?
Und weil ich ein neugieriger Mensch bin (und weil ich meine Fressattacken nach dem Schwimmen rechtfertigen wollte), habe ich mich mal schlau gemacht. Und was soll ich sagen? Es ist komplizierter, als man denkt. Aber keine Sorge, ich werde euch das jetzt in aller Ruhe, und mit einer Prise Humor, erklären.
Schwimmen: Mehr als nur Planschen
Zuerst mal: Schwimmen ist nicht gleich Schwimmen. Es macht einen Unterschied, ob ihr gemütlich im Pool treibt, wie eine Seegurke im Urlaub, oder ob ihr euch verausgabt wie Michael Phelps auf Speed. (Wobei, Phelps ist ja mittlerweile im Ruhestand, aber ihr wisst, was ich meine!)
Must Read
Die Anzahl der verbrannten Kalorien hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Euer Gewicht: Überraschung! Schwerere Menschen verbrennen mehr Kalorien. Logisch, oder? Sie müssen ja auch mehr Masse durchs Wasser bewegen. Stellt euch vor, ihr versucht, einen VW Käfer durchs Wasser zu ziehen im Vergleich zu einem Smart.
- Eure Schwimmtechnik: Kraulen verbrennt mehr als Brustschwimmen. Delfin ist sowieso die Königsklasse, da verbrennt man so viele Kalorien, dass man danach wahrscheinlich einen ganzen Kuchen essen könnte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. (Disclaimer: Das ist natürlich eine Übertreibung. Aber fast!)
- Die Intensität: Je schneller und länger ihr schwimmt, desto mehr Kalorien verbrennt ihr. Kapiert? Gut!
Um mal ein paar Zahlen in den Raum zu werfen: Eine Person von etwa 70 kg verbrennt beim gemütlichen Brustschwimmen in einer halben Stunde ungefähr 200-300 Kalorien. Wenn ihr aber richtig Gas gebt, beim Kraulen zum Beispiel, können es auch 400-500 Kalorien sein. Pro halbe Stunde, wohlgemerkt! Das ist schon eine ordentliche Menge.

Die magische Formel (fast)
Eine genaue Formel gibt es leider nicht. Es ist alles ein bisschen Pi mal Daumen. Aber es gibt Online-Rechner, die euch eine grobe Schätzung geben können. Gebt einfach euer Gewicht, die Schwimmtechnik und die Dauer ein, und schon spuckt der Rechner eine Zahl aus. Aber nehmt das nicht zu ernst. Es ist nur eine Schätzung. Im Endeffekt ist es wichtiger, dass ihr Spaß habt und euch bewegt!
Ich persönlich verlasse mich da lieber auf mein Bauchgefühl. Wenn ich nach dem Schwimmen einen Bärenhunger habe, dann habe ich wahrscheinlich genug Kalorien verbrannt, um mir ein Stück Kuchen zu gönnen. So einfach ist das! (Nochmal Disclaimer: Achtet trotzdem auf eine ausgewogene Ernährung!)

Achtung, jetzt kommt ein überraschender Fakt: Schwimmen ist nicht nur gut für eure Figur, sondern auch für eure Gelenke. Das Wasser trägt einen Großteil eures Gewichts, was besonders für Menschen mit Gelenkproblemen von Vorteil ist. Also, ab ins Wasser!
Mythos und Wahrheit
Es gibt da diesen Mythos, dass Schwimmen hungrig macht, weil das kalte Wasser den Körper dazu zwingt, mehr Energie zu verbrauchen, um die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Das stimmt auch bis zu einem gewissen Grad. Aber der Hauptgrund für den Hunger nach dem Schwimmen ist einfach, dass ihr euch angestrengt habt und Energie verbraucht habt. Punkt.

Fazit: Schwimmen ist eine tolle Sportart, um Kalorien zu verbrennen und fit zu bleiben. Und ob ihr nun 200 oder 500 Kalorien pro halbe Stunde verbrennt, ist eigentlich egal. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei! Und wenn ihr danach ein Stück Kuchen esst, dann ist das auch kein Beinbruch. Solange ihr nicht den Kellner mitverputzt.
So, ich muss jetzt los. Mein Latte Macchiato ist leer, und ich habe plötzlich Lust auf… ein Stück Kuchen. Vielleicht gehe ich danach noch eine Runde schwimmen.
In diesem Sinne: Bleibt fit und habt Spaß!
