Wie Viel Codein Für High

Ach, die ewige Frage, die schon so manche WG-Küche in hitzige Diskussionen gestürzt hat: "Wie viel Codein für ein High?" Ich sage euch, Freunde, da gibt es keine einfache Antwort. Das ist wie beim Backen eines Kuchens – zu viel Zucker, und das Ding wird ungenießbar süß. Zu wenig, und es schmeckt nach Pappe.
Aber lasst uns mal ehrlich sein. Die Neugier ist ja menschlich. Ich erinnere mich da an eine legendäre Geschichte von meinem Cousin Klaus. Der war in seiner Sturm-und-Drang-Zeit fest entschlossen, die Sache mit dem Codein mal "wissenschaftlich" anzugehen. Klaus, der sonst eher der Typ für trockene Excel-Tabellen war, hatte sich im Internet in einschlägigen Foren belesen und einen Plan ausgeklügelt. Er wollte, wie er sagte, "die optimale Dosis" finden.
Klaus' Experiment
Sein Experiment begann mit einer winzigen Dosis, kleiner als ein Mohnkorn, gefühlt. Er wartete, trank einen Kamillentee und... nichts. Absolut gar nichts. Klaus war enttäuscht. Dann erhöhte er die Dosis. Wieder nichts. Dann noch ein bisschen mehr. Und dann... ja, dann passierte etwas. Klaus, der sonst so diszipliniert war, begann, mit dem Staubsauger zu tanzen. Er nannte den Staubsauger liebevoll "Bartholomäus" und führte mit ihm ein inniges Zwiegespräch über die Sinnhaftigkeit des Lebens im Allgemeinen und die Staubflusen unter dem Sofa im Besonderen.
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"Bartholomäus, mein Freund," soll Klaus gesagt haben, "du verstehst mich einfach!"
Seine Mitbewohner fanden ihn später in dieser Position, friedlich schnarchend, den Staubsauger fest umarmt. Der Rest der Geschichte ist Legende. Was wir daraus lernen? Codein ist kein Spielzeug. Und Klaus sollte vielleicht lieber bei seinen Excel-Tabellen bleiben.
Die Sache mit der Toleranz
Was viele auch nicht bedenken: Jeder Mensch ist anders. Was für den einen die perfekte Dosis ist, kann für den anderen zu viel oder zu wenig sein. Das hat mit Gewicht, Stoffwechsel, Gewöhnung und einer Million anderer Faktoren zu tun. Man nennt das Toleranz. Und die baut sich schneller auf, als man "Bartholomäus" sagen kann.
Ich kenne auch eine Geschichte von einer Freundin, nennen wir sie Lena. Lena hatte eine heftige Erkältung und der Arzt hatte ihr codeinhaltigen Hustensaft verschrieben. Lena, die sonst eher der Typ für Yoga und grüne Smoothies ist, war von der Wirkung des Saftes total überrascht. Plötzlich fand sie alles wahnsinnig lustig. Ihre Mitbewohner berichteten, sie hätte stundenlang über irgendwelche Katzenvideos gelacht, die sie normalerweise nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde.
Lena fühlte sich großartig. Bis... ja, bis die Erkältung weg war und sie den Hustensaft absetzen sollte. Plötzlich war die Welt grau und trist. Die Katzenvideos waren wieder einfach nur Katzenvideos. Lena merkte, dass sie irgendwie... mehr von diesem Gefühl wollte. Ein gefährlicher Gedanke, Freunde. Sehr gefährlich.

Verantwortung ist das A und O
Die Moral von all diesen Geschichten? Codein ist eine Substanz, die man mit Respekt behandeln sollte. Es ist kein Bonbon, das man sich mal eben einwirft, um einen lustigen Abend zu haben. Es ist ein Medikament, das Nebenwirkungen haben kann und abhängig machen kann. Und das ist alles andere als lustig.
Also, bevor ihr euch auf irgendwelche waghalsigen Experimente einlasst, denkt an Klaus und seinen Staubsauger. Denkt an Lena und ihre Katzenvideos. Und denkt vor allem an eure Gesundheit und eure Verantwortung euch selbst gegenüber. Manchmal ist ein guter Filmabend mit Freunden und einer großen Schüssel Popcorn einfach die bessere Wahl. Und Bartholomäus freut sich auch, wenn er mal Pause hat.
Und falls ihr wirklich medizinische Fragen zu Codein habt, fragt bitte euren Arzt oder Apotheker. Die kennen sich damit aus und können euch kompetent beraten. Und bitte, bitte, lasst die Finger von irgendwelchen ominösen Pillen aus dem Internet. Das kann böse enden. Versprochen?
